Neues aus dem Verein

Viele Podestplätze beim Wurfcupfinale in Leichlingen
In Leichlingen fand im Rahmen des 21. Springer- und Werfertags die letzte Station und somit auch das Finale des diesjährigen LVN-Wurfcups statt. Bei sonnigem Spätsommerwetter überzeugten auch die SCK Athletinnen und Athleten mit einigen Podestplätzen.
Tagessiege gingen dabei an Maximilian Neukirchen (M) im Diskuswurf mit 43,51m, Emma Wall (wU18) im Speerwurf mit 39,71m, Tim Kleeblatt (M15) im Kugelstoßen mit 10,55m (PB) und Hammerwurf mit 43,59m, Malina Buhl (W13) im Hammerwurf mit 43,31m, Nele Nasyrov im Diskuswurf mit 25,20m (PB), Flora Weber (W12) im Hammerwurf mit 35,68m (PB) und Paula Schneider (W12) im Speerwurf mit 26,82m (PB). Paula siegte ebenso im Kugelstoßen und verbesserte ihren eigenen Nordrhein Rekord auf 10,73m.
Doch dies war nicht der einzige Nordrheinrekord an dem Tag - Mia Ritte (W11 startet in der W12) verbesserte ihren eigenen Nordrheinrekord im Stabhochsprung ebenfalls auf starke 3,10m. Matthias Ritte siegte zudem im Stabhochsprung der M14 mit 3,40m vor seinem Cousin Tim mit 3,20m.
Am Ende der Veranstaltung wurden die LVN-Wurfcup Podestplätze für ihre konstant gute Saison geehrt. Als Seriensieger wurden Emma Wall (Speerwurf), Tim Kleeblatt (Hammerwurf), Neele Andrezko (Hammerwurf), Malina Buhl (Hammerwurf), Flora Weber (Hammerwurf) und Paula Schneider (Kugelstoßen) mit einem Pokal gekürt.

Für die Nordrhein Teamendkämpfe in Bonn hatten sich im Vorfeld sowohl ein weibliches, als auch männliches U14-Team qualifiziert.
Das Mädchen Team um Ella Weber, Edda Teusch, Emma Kreienbrink, Paula Schneider, Nele Nasyrov, Clara van Bühren, Nele Kempe und Mia Ritte überzeugte durch eine geschlossen starke Team Leistung. Vordere Einzelplatzierungen gab es im Kugelstoßen mit Platz 1 durch Paula (Verbesserung ihres eigenen Nordrhein Rekordes auf 10,59m) und Platz 5 durch Nele N. Ebenso in die Top 5 schafften es Mia und Ella über die 60m Hürden, Mia im Weitsprung, Ella im Ballwurf, sowie die 4x75m Staffel.
Nachdem die Einzelergebnisse der 13 Teams zusammengerechnet wurden, stand mit 6548 Punkten ein toller 3. Platz hinter der StG Essen-Ruhr und dem TSV Bayer 04 Leverkusen fest.
Das Jungen Team um Layton Thedens, Damian Mauß, Jan Hummitzsch, Mitchel Lagossey, Linus Juchems und Pepe Eschenbeck, war leider durch Krankheitsfälle stark dezimiert angetreten und konnte nicht in allen Disziplinen in der Breite mithalten. Starke Einzelleistungen gab es dennoch mit Platz 1 im Weitsprung und Platz 3 über 75m für Layton, Platz 2 im Ballwurf für Jan und Platz 2 mit der 4x75m Staffel.
Am Ende stand mit 5563 Punkten ein respektabler 8. Platz zu Buche.
Bericht: Thelen

Kanu-Slalom Deutschland Cup in Roudnice
Direkt nach der Jugendfahrt reisten unsere Sportler nach Roudnice (Tschechien) zum Kanu-Slalom Deutschland Cup, der am Samstag und Sonntag stattfand. Am Boothaus übernahm Trainer Jörg Küsters die Betreuung der Sportler und führte sie durch die Wettkampftage.
Bei bestem Wetter konnte Gero Battenberg einen tollen 14. Platz erreichen. Auch Leona, Wilhelm und Luc zeigten starke Leistungen und konnten sich jeweils im ersten Drittel des Starterfeldes platzieren.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Platzierungen!

Einladung zur Abteilungsversammlung Leichtathletik am 07.09.26
Thomas Schrörs-Runo, Abteilungsleiter der Leichtathletik-Abteilung, lädt zur Versammlung am Montag, den 07. September 2026 ein.
Die Einladung ist >>> HIER <<< einzusehen.

Kanu Camp bringt Spaß auf und neben dem Wasser
18 Kinder nahmen in dieser Woche an den Ferienspielen der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 teil. Trotz wechselhaften Wetters ging es täglich aufs Wasser, sodass die Kinder viele neue Erfahrungen im Kanusport sammeln konnten.
Die Aktion war ein voller Erfolg und sorgte für viel Begeisterung. Viele Kinder äußerten bereits den Wunsch: „Wir kommen wieder!“
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Übungsleitern an Land und auf dem Wasser, die für einen sicheren und abwechslungsreichen Ablauf sorgten. Ebenso bedanken wir uns bei den Pächtern für die Verpflegung während der Woche.
Die Kanuabteilung blickt auf gelungene Ferienspiele zurück und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wanderfahrt nach Wesel
Unverwechselbar pflügt sich unser Silberrücken Peter mit kräftigen, flachen Paddelschlägen durch die Rheinfluten in Richtung Duisburg. Wie Entenküken folgen ihm Routinier Andreas, das Duo Andrea und Sven im Zweier und ein Duisburger Trio bestehend aus Petra, Jörn und Debütant Stephan.
Bei strahlendem Sonnenschein verschafft uns ein stetiger Gegenwind eine herrliche Abkühlung. Dieser markiert gleichzeitig den Wechsel in Duisburger Hoheitsgewässer mit einem beißenden toxischen Gestank. Unsere Duisburger Gefährten wissen, dass diese Rußnote klar einem Recycler in Kasslerfeld zuzuordnen ist, der gerade wieder lichterloh brennt.
Die tränenden Augen kommen aber auch aus dem Staunen nicht heraus, als sie neben den Zufahrten zum größten Binnenhafen Europas noch die Mündung der Ruhr am Rheinorange, die Ruhrorter Pegelanlage und das Doppelbrückenbauwerk der A40 Überführung über den Rhein bewundern dürfen. Über die Brücke der Solidarität von Duisburg nach Rheinhausen keuchen außerdem Triathleten auf ihren Rädern, die sich beim Ironman 70.3 messen.
An der Stadtgrenze Walsum/ Dinslaken ist unser Uerdinger Urgestein Peter derart von den Eindrücken Duisburgsüberwältigt, dass er zum Besinnen eine Pausenzeit einläutet.
Die Fahrt durch den hippeländischen Rheinverlauf begeistert uns mit karibischem Flair, als das Wasser im Salzbergwerkgebiet hellgrün schimmert.
Bei Stephan trübt sich die Stimmung als ihm eine erste Schwiele am Daumen aufplatzt und das Wasser wiederum rot einfärbt – mit einem Fahrteneinstieg von 55 Km hat er sichbei uns Respekt verschafft, wovon wir uns natürlich nichts anmerken lassen.
Bei der letzten Rheinquerung erstarrt Andreas, den dieser Ort noch wegen einer fast Kollision mit einem Rheinfrachter in seinen schlimmsten Träumen verfolgt.
Heute geleitet uns unser Wanderwart aber sicher zwischen dem bergfahrenden Frachter „Avanti“ und dem Talfahrer „Vorwärts“ mit gleichlautenden Anweisungen hinüber in den rettenden Hafen.
Uns wird diese Tour in Erinnerung bleiben, weil diese bei einem Pegelstand von nur 146 cm durchgeführt wurde, wie er in Ruhrort noch nie gemessen wurde: Unsere Vereinsbucht ist derzeit quasi gar nicht mehr vorhanden und auch im Zielhafen booten wir an einem tiefergelegenen Steg des Ruderclubs aus, weil keiner sich durch die stinkende Schlickschicht zum Steg der Weseler Paddler durchkämpfen will.
Jörn

Hammerwurf in Rhede
Im Rahmen der Westdeutschen Rasenkraftsport Meisterschaften wurde in Rhede noch ein kleines Hammerwurfturnier ausgetragen, an dem einige aus dem Ferienurlaub zurückgekehrte Werfer*innen des Sportclub teilnahmen. Mit einer starken Leistung von 44,16 m überzeugte wieder einmal Malina Buhl (W13, Foto), die damit souverän ihren Wettkampf gewann. In der W14 siegte Neele Andretzko (39,98 m) vor Liane Wiesner (30,77 m), und Tim Kleeblatt (M15) gewann seinen Wettbewerb mit 39,93 m.

Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid
Die gute Saison gelungen abschließen wollte 800 m Läuferin Hannah Odendahl (Foto) bei den „Großen“ Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid. Und das gelang ihr mit Platz vier. Bereits vor drei Wochen hatte die 20-Jährige im Finale der U23 DM mit einem souveränen Start-Ziel Sieg für Aufsehen gesorgt. Bei den Frauen waren die Voraussetzungen nun aber anders. Hannah ging als Außenseiterin in den 800 m Meisterschaftswettbewerb. Nachdem sie am Samstag in einem von drei Halbfinals als Zweite ihres Laufes den Endlauf erreichen konnte, war damit das Ziel des Wochenendes bereits erreicht. Leichten Herzens spielte sie im Finale gegen die überwiegend ältere Konkurrenz eine gute Rolle und konnte am Schluss sogar noch die Dormagenerin Tanja Spill übersprinten. Hinter den knapp enteilten Medaillengewinnerinnen Smilla Kolbe aus Frankfurt (2:02,20 min), Jana Becker aus Königstein (2:02,72 min) und Lara Tortell aus Karben (2:03,08 min) gelang Hannah letztlich ein viel beachteter vierter Platz in 2:04,21 min. „Normalerweise mag man ja vierte Plätze nicht gern", lachte Hannah nach dem Rennen, „aber in diesem Fall ist der Platz mehr als willkommen“.
Der andere Einzelstarter des Sportclubs, Max Neukirchen, belegte im Kugelstoßfinale einen ordentlichen zehnten Platz, wobei er sein Vorhaben, die 18 m erneut zu knacken, mit 17,34 m nicht ganz umsetzen konnte. Letztlich aber war die Teilnahme bereits ein Erfolg.
Mit großer Motivation trat die 4 x 400 m U20-Staffel der weiblichen Jugend des Sportclub Krefeld im Lohrheidestadion an. Im zweiten von drei Zeitendläufen brachte Lina Juchems das SC Quartett in eine aussichtsreiche Position. Lisa Mauel auf Position zwei übernahm konsequent die Spitze, während Marta Kersken und Imke Martini den herausgelaufenen Vorsprung noch ausbauen konnten. Mit 3:52,46 min verbesserten die vier ihre Jahresbestzeit um sage und schreibe fünf Sekunden, was einer Durchschnittszeit je Läuferin von ca. 58,1 Sekunden entspricht. Diese Zeit hielt im letzten und schnellsten Zeitendlauf insoweit stand, als dass damit schlussendlich zur Freude aller ein sehr guter vierter Platz belegt werden konnte.
Foto von Dirk Gantenberg

Vorschau Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid
Als letzte Station der diesjährigen Meisterschaftstrilogie in Bochum-Wattenscheid finden an diesem Wochenende die Titelkämpfe in den Einzelwettbewerben der Männer, Frauen sowie der U20-Jugendlichen in den Langstaffeln statt.
Der Sportclub Krefeld ist mit zwei Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Sowohl Maximilian Neukirchen (Foto) im Kugelstoßen der Männer als auch Hannah Odendahl über 800 m der Frauen konnten vor vier Wochen an gleicher Stelle große Erfolge feiern. Bei der U23 DM holte Max überraschend Bronze mit neuer Bestleistung von 18,12 m. Sein Ziel am Samstag ist es, diese Leistung zu bestätigen. „In den drei Versuchen, die ich wahrscheinlich nur zur Verfügung habe, wäre es schön, die 18 vor dem Komma zu haben.“ sagt der Nierster. Hannah gewann das 800 m Finale der U23 eindrucksvoll und hat mit ihrer bisherigen Jahresbestzeit von 2:01,97 min die Jahresziele bereits mehr als erfüllt. Sie kann ohne Druck auflaufen. Ein Platz im Finale wäre bei den „Großen“ als Erfolg zu bewerten.
Nichts zu verlieren hat auch die Krefelder 4 x 400 m U20 Jugendstaffel. „Wir haben einfach Bock zu laufen“, sagt Marta Kersken stellvertretend für das Team. Die Staffel wir in der Besetzung Lina Juchems – Marta Kersken – Lisa Mauel – Imke Martini an den Start gehen.
Erwähnenswert ist sicher noch, dass mit Dreispringerin Alyssa Tagbo, eine potentielle SC-Endkampfteilnehmerin, am Wochenende leider verletzungsbedingt passen muss. Teilnehmen werden mit Tino Bovender (400 m Hürden / LT DSHS Köln) und Anna Keyserlingk (Dreisprung / SC Göttingen) zwei Athleten, die in Uerdingen ihre leistungssportliche Ausbildung erfuhren.

DM Masters in Mönchengladbach
Auch am dritten Wochenende im Juli fanden Deutsche Meisterschaften statt: Im Rheydter Grenzlandstadion trafen sich die Altersklassensportler zu den "Masters". Die Athlet*innen des Sportclubs waren dabei mit acht Goldmedaillen wieder sehr erfolgreich. Dreifacher Titelträger wurde Wolfgang Ritte (M70), der die 80 m Hürden in 14,41 s, den Stabhochsprung mit 3,20 m und den Weitsprung mit 4,49 m gewann. Seine Kinder Thomas (M45) und Christina (W40) sowie seine Frau Ute (W70) siegten ebenfalls in den Stabhochsprungwettbewerben mit 4,10 m, 3,10 m und 2,30 m. Weitere Titel gingen an Thomas Neumann (M55, Foto) im Hammerwurf mit 52,25 m und Wolfgang Hirt im Hochsprung M80 mit 1,27 m. Justus Schneider (M50) wurde Vierter mit dem Stab mit 3,50 m, Christina und Ute Ritte jeweils Fünfte im Weitsprung (4,66 m, 3,09 m) und Esther Jansen Siebte über 800 m der W40 in 2:26,89 min. Ergebnisliste

A2-Kurs der Salzwasser Union beim SC Krefeld
Ein Erfahrungsbericht von Gabi Schwanke
Am 11. und 12. Juli fand beim SC Krefeld ein ausgebuchter A2-Kurs der Salzwasser Union unter der Leitung von Christian statt. Die Teilnehmenden brachten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mit.
Der A2-Schein bereitet darauf vor, unter moderaten Bedingungen sicher an Tagestouren auf Küstengewässern teilzunehmen. Entsprechend vielseitig waren die Kursinhalte: von der Auswahl der richtigen Ausrüstung über effiziente Paddeltechniken und das sichere Beladen des Kajaks bis hin zu verschiedenen Rettungs- und Schlepptechniken sowie dem richtigen Verhalten in Notfallsituationen. Theorie und Praxis wechselten sich sinnvoll ab, sodass das Gelernte direkt auf dem Wasser umgesetzt werden konnte.
Chris verstand es hervorragend, die Inhalte fachlich fundiert, ruhig und mit viel Erfahrung zu vermitteln. Besonders beeindruckend war, wie individuell er auf die Teilnehmenden einging. Egal, ob bereits routinierter Paddler oder noch mit Respekt vor der ersten Kenterung – jeder wurde genau dort abgeholt, wo er gerade stand. Das sorgte nicht nur für sichtbare Lernfortschritte, sondern auch für eine entspannte und motivierende Atmosphäre.
Auch wenn am Ende nicht alle den A2-Schein mit nach Hause nehmen konnten, war die Stimmung durchweg positiv. Denn im Seekajaksport geht es nicht darum, möglichst schnell eine Bescheinigung zu erwerben, sondern die notwendigen Fähigkeiten so sicher zu beherrschen, dass sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wer den Kurs wiederholt, dreht deshalb keine „Ehrenrunde“, sondern hat die Chance, die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen – und genau darum geht es schließlich.
Neben dem intensiven Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft – beste Voraussetzungen für weitere gemeinsame Touren auf dem Wasser.
Mein Fazit: Ein hervorragend organisierter Kurs mit einer kompetenten und engagierten Kursleitung, einer tollen Gruppe und ganz viel Motivation, das eigene Können weiterzuentwickeln. Vielen Dank an Chris und den SC Krefeld für dieses gelungene Ausbildungswochenende!
Gabi Schwanke
Kanu Klub Zugvogel Essen (KKZ) und Herdecker Kanu-Club 1925

Wettkämpfe in Rhede, Remscheid und Krefeld
Neben den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid wurden auch einige andere Wettkämpfe am vergangenen Wochenende ausgetragen.
Da Mila Dzhamay (W10, Foto) an der vom Sportclub ausgerichteten Talentiade Anfang Juni nicht teilnehmen konnte, wollte Sie ihre Chance bei der Talentiade am letzten Sonntag in Rhede nutzen. In gleich vier Disziplinen ist ihr das auch sehr gut gelungen. Bei den 30m fliegend gewann sie den Wettkampf in ihrer Altersklasse in 4,08 s genauso wie den Schlagballwurf mit 30,50 m. Außerdem belegte sie im Weitsprung mit 4,15 m und beim Hochsprung mit 1,12 m jeweils den zweiten Platz. Mila konnte sich damit am Ende über vier Tickets für die LVN U12-Finals am 26.09. in Ratingen freuen. Hier hofft sie, eins der begehrten Tickets für die Teilnahme am ISTAF Düsseldorf 2027 zu ergattern. Ergebnisliste
Einen Tag vorher fanden die Regionsmeisterschaften im Mehrkampf U14 mit Dreikampf U12 in Remscheid statt. Podestplätze gab es für Mia Ritte (W11) und Ella Weber (W13). Mia gewann alle Einzeldisziplinen (50 m, Weitsprung, Schlagballwurf) und war damit natürlich auch im Dreikampf mit 1.429 Punkten nicht zu schlagen. Ella kam in ihrer Altersklasse auf dieselbe Punktzahl und wurde damit Zweite. Ergebnisse
Am Löschenhofweg trafen sich am Sonntag die Stabhochspringer*innen zum Meeting "The Sky is the limit". Auch hier konnte Mia Ritte glänzen, indem sie ihren eigenen Nordrheinrekord in der W12 zum wiederholten Mal verbessern konnte. Ihre neue persönliche Bestleistung steht nun bei 3,02 m. Zudem gewannen Thomas Ritte bei den Männern (4,32 m), Matthias Ritte bei der M14 (3,37 m) und Edda Teusch in der W13 mit der Bestleistung von 2,62 m. Ergebnisliste

Die Sportabzeichengruppe pausiert
Die Sportabzeichengruppe beendet erfolgreich ihr Sommertraining. Start ist dann wieder nach den Osterferien 2027.

3. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid
Am dritten und letzten Wettkampftag in der Lohrheide standen für den Sportclub ausnahmslos Hürdenwettkämpfe auf dem Plan.
In den noch ausstehenden 300 m Hürdenfinals der W15 startete Nica Striezel (Foto) auf der Bahn vier im B-Finale und brachte noch einmal eine Energieleistung zustande. Die 14-Jährige wurde ausgezeichnete Zweite und verbesserte ihre persönliche Bestzeit dabei noch einmal um fast eine Sekunde auf nunmehr 45,67 s. Damit ist sie nun die Nummer 10 in Deutschland.
Weiter ging es mit den 80 m Hürden der W15. Hier hatte der SC mit Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas gleich drei Eisen im Feuer. Während Evelyn keinen guten Tag hatte, es aber trotzdem noch in den B-Endlauf schaffte und dort in 12,28 Sechste wurde (Vorlauf 12,13 s), konnte Mina ebenfalls im B-Finale ihre persönliche Bestzeit auf 11,98 s verbessern und damit sehr gute Zweite werden.
Dramatisch wurde es im A-Finale, für das sich Lilly Hodey zuvor in 11,73 s sicher qualifiziert hatte. Nach gutem Start lag Lilly Mitte des Rennens verheißungsvoll im Kampf um den dritten Platz. An der sechsten (und drittletzten) Hürde jedoch blieb sie kurz hängen, verlor das Gleichgewicht, kam zu Sturz und musste das Rennen aufgeben. Schlimmer als die zahlreichen Schürfwunden war dabei anschließend sicher die Enttäuschung über die entgangene Chance.
Bei Ina Gödicke im 100 m Hürdensprint der U20 sah es nach den Vorläufen nicht so aus, als wenn die 18-Jährige eine realistische Chance auf das Finale haben könnte. Zu wenig explosiv war ihre Schrittgestaltung bei den gelaufenen 14,37 s, mit denen sie gerade das Halbfinale erreichte. In diesem Halbfinale sah man aber eine andere, frequentere Ina, die 13,96 s bei allerdings etwas zu starkem Rückenwind lief. Als insgesamt Neunte verpasste sie das Finale damit denkbar knapp.
Foto von Dirk Gantenberg

1. + 2. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid
Auch an diesem Wochenende fanden wieder Deutsche Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion statt. Dieses Mal für die Jugendlichen der Klassen U20 und U16. Bereits am Freitag ging es los mit den Staffeln. In drei von vier Wettbewerben stellte der Sportclub ein Team über 4 x 100 m.
Die U16-Staffel der Jungs mit Leon Heiner, Ben Kreienbrink, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi steigerte sich auf 46,51 s und belegte damit ebenso wie das U20-Quartett der Mädchen (Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini, Carlotta Neuenhahn) in 47,79 s einen ordentlichen Mittelplatz. Das höher gehandelte weibliche U16-Team hatte einen guten Auftritt. Mit der Bestzeit von 48,64 s liefen Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel im letzten und schnellsten der Zeitendläufe als Dritte über die Ziellinie. Pech nur, dass in einem anderen Zeitlauf weitere drei Staffeln über sich hinauswachsen konnten und deshalb den Krefelderinnen nur Platz sechs blieb, mit dem die vier Athletinnen von Trainer Roman Buhl nicht ganz zufrieden waren.
Vom Quereinsteiger zum DM-Finalisten: Völlig überraschend lief Ben Kreienbrink (Foto) am Samstag in den A-Endlauf über 100 m bei der männlichen Jugend M15 und belegte dort Rang fünf. Erst am Anfang der Saison hatte er sich vom Fußballspielen verabschiedet und sich ganz auf den Sprint konzentriert. Über 11,29 s im Vorlauf steigerte sich der Schützling von Sebastian Thelen und Lina Juchems auf 11,25 s im Endlauf. Diese Leistungen werden allerdings keinen Einzug in die offiziellen Bestenlisten finden, weil bei beiden Läufen mehr als die erlaubten 2,0 m/s an Rückenwind bliesen.
Evelyn Domnina sprang im Dreisprung W15 in ihrem ersten Versuch mit 11,24 m nah an ihre persönliche Bestleistung (11,28 m) heran. Dabei war sie noch klar vor dem Brett abgesprungen, was die Hoffnung auf noch bessere Weiten nährte. Letztlich blieb es aber bei den 11,24 m, was in der Endabrechnung eine ordentliche Endkampfplatzierung mit Platz sechs bedeutete. Einen Top-Acht-Rang gab es auch für Emily Buhl. Sie machte im Hammerwurf W15 einen soliden Wettkampf und wurde mit Platz acht belohnt. Ihr bester Wurf wurde mit 40,13 m gemessen.
Marta Kersken hat nach langer Leidensgeschichte endlich den verdienten Erfolg eingefahren. Über 400 m der weiblichen Jugend U20 schaffte sie in der persönlichen Bestzeit von 57,48 s die Qualifikation für das B-Finale, wo sie mit 57,61 s den vierten Platz belegte und somit insgesamt 12. wurde. Lisa Mauel erzielte im Vorlauf 58,47 s und kam nicht weiter. Eine tolle Steigerung zeigte auch Nica Striezel über 300 m Hürden der W15. Sie verbesserte ihren bisherigen Hausrekord um knapp eine Sekunde auf nunmehr 46,48 s und erreichte damit verdient das B-Finale. Vor allem auf den letzten 100 m zeigte die 14-Jährige ihr sehr gutes Ausdauerpotential. Die Endläufe finden am Sonntag um 14:50 Uhr statt.
Die noch zur U18 gehörende Imke Martini, am letzten Wochenende Fünfte über 200 m in ihrer Altersklasse, schaffte es über 100 m in 12,03 s souverän ins Halbfinale. Dort war dann aber gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz in 12,10 s Endstation. Auch Pia Jackel konnte sich letzte Woche bei der U18-DM als Siebte im Dreisprung auszeichnen. Gegen die älteren Konkurrentinnen war aber nach dem Vorkampf und 11,36 m Schluss.
Am Sonntag, dem dritten und letzten Wettkampftag, sind neben Nica Striezel noch die Kurzhürdlerinnen Ina Gödicke (U20), Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas (alle W15) am Start.

Vorschau U20- und U16-DM in Wattenscheid
Nachdem die U23 und U18 Leichtathleten des Sportclub mit einem Titel und einer Bronzemedaille am vergangenen Wochenende bereits toll vorgelegt haben, sind nun von Freitag bis Sonntag die jugendlichen Altersklassen U20 und U16 mit ihren Titelkämpfen an der Reihe. Und wieder ist der Austragungsort die neue deutsche Vorzeigelocation der Leichtathletik, das Lohrheidestadion in Wattenscheid.
Vom Sportclub Krefeld hat sich mit 17 Teilnehmer*innen ein erstaunlich großes Kontingent für diese Deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Mit Imke Martini (Platz 5 über 200 m) und Pia Jackel (Platz 7 im Dreisprung) gehen zwei Teilnehmerinnen nach der U18 auch bei den älteren U20 an den Start. Dabei darf Imke diesmal über 100 m das Halbfinale anpeilen, während Pia es schwer haben dürfte, über die drei Versuche des Vorkampfes hinaus zu kommen. Für die beiden U20 Starterinnen über 400 m Marta Kersken und Lisa Mauel geht es darum, ihre Jahresbestzeiten noch einmal zu verbessern. Hier ist bei über 40 Teilnehmerinnen eine Mittelfeldplatzierung realistisch. Marta ist nach langer Verletzungsmisere erstmals über die lange Sprintstrecke am Start und sammelt weiter Erfahrung für 2027. Ob die 4 x 100 Staffel der U20 (Lina Juchems-Ina Gödicke-Imke Martini-Carlotta Neuenhahn) antritt, wird sich kurzfristig entscheiden, nachdem sich Carlotta vor zwei Wochen in Rhede verletzte. Sollte es klappen, ist das Ziel eine Top-8-Platzierung. Die größten Endlaufchancen in der U20 werden Ina Gödicke über 100 m Hürden zugetraut. Die 18-Jährige hatte in dieser Saison noch kein perfektes Rennen. Trainer Tobias Rüttgers hofft auf das berühmte Platzen des Knotens in Wattenscheid.
Noch besser sind die Aussichten in der U16. Im Dunstkreis der Medaillen bewegen sich Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel als 4 x 100 m Staffel. Aber alle vier verfügen auch über teilweise aussichtsreiche Einzelqualifikationen. Trainer Roman Buhl: „Es wäre super, wenn wir irgendwo eine Medaille mitnehmen dürften“. Lilly ist Fünfte über 80 m Hürden und 16. über 100 m. Ob sie am Samstag die 100 m läuft oder sich alle Kräfte für die sonntäglichen Hürdensprints spart, bleibt noch offen. Ebenfalls über 80 m Hürden im Wettbewerb sind Evelyn und Mina. Hier winkt ggf. das Halbfinale. Evelyn hat zudem noch eine weitere Platzierungschance im Dreisprung der W15, wo sie aktuell auf Rang acht rangiert. Nica greift ihre persönliche Bestzeit über 300 m Hürden an und hofft auf ein Vorrücken vom bisher 29. Meldeplatz. Als Siebte im Hammerwurf W15 verfügt zudem Emily Buhl über die Möglichkeiten, den Endkampf (der besten Acht) zu erreichen. Bezeichnenderweise hat nur ein U16-Junge die DM Einzelqualifikation erreicht. Ben Kreienbrink gelang dies im 100 m Sprint, wo mit dem Halbfinale liebäugelt. In seinem Sog gelang auch der männlichen 4 x 100 m Staffel (mit Leon Heiner, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi) die DM-Teilnahme.
Foto von Dirk Gantenberg

Herrentour 2026
Wildwasser, Wetterkapriolen und jede Menge Gemeinschaft
27.06. – Aufbruch ins Abenteuer
(JD) Pünktlich um 20:00 Uhr trafen sich die elf Teilnehmer – Matthias, Hendrick, Linus, Timo, Klaus, Andreas, Winni, Piet, Josch, Christian und Jörg – am Bootshaus, um Bus, Boote und jede Menge Ausrüstung für das diesjährige siebentägige Kanu-Camp zu verladen. Nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, rollte der Bus gegen 21:30 Uhr in Richtung Pfunds in Tirol. Die Vorfreude war groß – schließlich warteten Wildwasser, Lagerfeuerstimmung und die ein oder andere Anekdote bereits auf uns.
Sonntag – Lager aufschlagen und die ersten Wellen
Kurz vor dem Ziel legten wir in Landeck noch einen Frühstücksstopp beim Bäcker Ruetz direkt am Bahnhof ein. Gut gestärkt erreichten wir wenig später den Campingplatz Via Claudiasee, dessen Badesee sofort Urlaubsstimmung aufkommen ließ.
Die besten Plätze mit Seeblick waren natürlich heiß begehrt. Innerhalb von zwei Stunden stand unser kleines Kanudorf, und kaum waren die Zelte aufgebaut, wurden bereits die ersten Paddelpläne geschmiedet.
Die jüngeren Wildwasser-Enthusiasten eröffneten die Woche mit der Scuoler Strecke bei rund 27 m³/s. Zwei knackige Wildwasser-IV-Stellen sorgten direkt für Konzentration und echtes Wildwasservergnügen.
Den ersten Abend ließen wir bei einem hervorragenden Essen im „Wilden Mann” in Tösens ausklingen.
Montag – Paddeln trotz Pannen
Nicht jeder startete optimal in den Tag. Josch wurde zunächst von einer zarten Diarrhöe ausgebremst, ehe auch noch das Auto streikte. Zum Glück ist Josch ADAC-Mitglied und gemeinsam mit Klaus konnten sämtliche organisatorischen Herausforderungen bewältigt werden, während der Rest der Mannschaft die Gelegenheit nutzte, auf der Martina-Strecke ins bewegte Wasser zu starten. Schöne Kehrwasser, flotte Schwalle und jede Menge Fahrspaß sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen für die kommenden Tage deutlich wuchs.
Am Nachmittag bestritten wir dann unsere erste gemeinsame Tour mit allen Teilnehmern auf dem Inn. Wir machten uns auf, um direkt vom Campingplatz bis nach Tösens zu paddeln.
Bei rund 50 m³/s zeigte sich der Inn von seiner sportlichen Seite. Technisch anspruchsvolle Passagen, schöne Kehrwasser, einige kleinere Stufen und Schwallstrecken sorgten für einen gelungenen Paddeltag.
Am Abend wurde es mediterran: Beim gemeinsamen Einkauf entstand ein griechischer Abend mit Tzatziki, Bauernsalat und einer beachtlichen Menge Ouzo – selbstverständlich vor, während und nach dem Essen.
Das Deutschlandspiel schauten wir bis tief in die Nacht bei der Familie Oberhofer in der guten Stube. Glücklich waren diejenigen, die es nicht bis zum Ende ausgehalten- und stattdessen ins kuschelige Zelt gingen.
Dienstag – Business Class auf dem Campingplatz
Müde und mit roten Augen gab es Rührei zum Frühstück – besser kann ein Paddeltag kaum beginnen. Einige Teilnehmer reisten dabei stilgerecht in der “Business Class”, denn ihre Campingstühle boten ungefähr den Platz eines Langstreckenfluges.
Auf dem Programm stand die Strecke von Tösens bis Prutz. Aufgrund der Gruppengröße wurden zwei Paddelgruppen organisiert. Hendrick und Linus übernahmen jeweils die Führung und lotsten beide Teams souverän durch den anspruchsvolleren Abschnitt.
Während die jüngeren Herren gemeinsam mit Andi anschließend noch die Sanna unsicher machten, entschieden sich die anderen für Apfelstrudel mit Vanillesoße im Wilden Mann – ebenfalls eine Form der Regeneration.
Am Abend wurde es laut, lustig und legendär: Rage Cage sorgte für beste Unterhaltung und spätestens nach Winnis persönlichem „Armageddon” war allen klar, dass dieser Abend noch lange Gesprächsthema bleiben würde.
Mittwoch – Regen, steigende Pegel und Rollenkönige
Eigentlich sollte heute die Giarsun-Schlucht auf dem Programm stehen. Doch Dauerregen ließ die Pegelstände förmlich explodieren. Als der Inn gegen Mittag eine nahezu hockeyschlägerförmige Pegelkurve entwickelte, war klar: Sicherheit geht vor.
Stattdessen ging es erneut auf die Scuoler Strecke.
Hendrick, Hasso, Timo, Josch, Andi und Christian nutzten die Bedingungen optimal. Besonders Josch machte mit insgesamt zwei erfolgreichen Eskimorollen auf sich aufmerksam und durfte sich am Abend völlig verdient und eigenständig zum “Rollenkönig” küren.
Währenddessen verbrachten Klaus, Piet, Winni und Jörg einen entspannten Kulturtag im zollfreien Samnaun in der Schweiz.
Pünktlich zum Abend hörte sogar der Regen auf. Die Sportlichen spazierten nach Pfunds zum Abendessen ins Vabene, die „Ausgepowerten“ nahmen den Bus.
Anschließend klang der Abend gemütlich im Pavillon aus, wo bereits die nächsten Wildwasserpläne geschmiedet wurden.
Donnerstag – Die Königsetappe
Für Hendrick, Timo, Linus und Matthias wartete heute mit der Unteren Ötz von Ötz bis Haiming echtes Wildwasser der Kategorie IV. Zwölf Kilometer ohne echte Pause, viel Druck, schnelle Entscheidungen und permanentes Arbeiten im Boot. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: keine Schwimmer, keine Rollen – eine blitzsaubere Mannschaftsleistung.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei.
Direkt im Anschluss ging es in die berühmte Imster-Schlucht. Hohe Wellen, kräftige Walzen und jede Menge Fahrspaß sorgten erneut für Grinsen im Gesicht. Lediglich Winni musste nach einer etwas innigeren Begegnung mit einem Stein eine beeindruckende Eskimorolle demonstrieren. Auch hier blieb die gesamte Gruppe trocken und erreichte Haiming ohne Schwimmer.
Den gelungenen Tag feierten wir wieder mit reichlich Tzatziki und Grillgut aus der Heimat.
Am Abend kam es dann doch noch zu einem Beinaheunfall, als uns ein Tiroler-Tyrann heimsuchte – der berüchtigte „Nackenzwicker“. Dieses Insekt wird man nur los, indem man sich groß macht und laut schreit.
Irgendwann ließ der Bursche von uns ab und die Lichter gingen aus.
Freitag – Wildwasser oder Kultur
Ein Teil der Gruppe stellte sich erneut der Scuoler Strecke. Hendrick, Timo, Linus, Matthias, Winni, Andi und Josch meisterten die Schlüsselstellen souverän oder entschieden sich mit gesundem Menschenverstand für ein Umtragen. Beides zählt schließlich zur Erfahrung.
Der Biergarten direkt an der Strecke wurde für eine erfrischende Pause genutzt. Der Service war sehr freundlich- und auf Kanuten eingestellt. So trank man feinen Riesling oder ein leckeres Alsterwasser und auch die Zeit während des Umsetzens am Ende der Tour wurde durch eine Runde Flunkyball verkürzt.
Die Kulturfraktion – Christian, Piet, Klaus und Jörg – erkundete stattdessen die Radurschlklamm und entschied sich bewusst dafür, ihre bis dahin makellose Schwimmer-Statistik nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.
Am Nachmittag schwammen wir stattdessen lieber im Claudiasee, belegten die Insel und genossen das ein oder andere Bierchen. Für das Abendessen war im Hotel zur Post ein Tisch reserviert, hier erwartete uns ein geschmackliches Highlight bei lustigem Service.
Nach dem Essen verabschiedeten wir Hendrick und Hasso, die sich sogleich auf den Heimweg nach Uerdingen machten.
Samstag – Abschied von Tirol
Der letzte Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee in der Sonne, bevor das große Abbauen des Camps startete.
Nach einem ausgedehnten Frühstück beim MPreis begann gegen 10:30 Uhr die Heimreise.
Ein absolutes Highlight wartete jedoch noch bei Stuttgart: Christian hatte gemeinsam mit seiner Mutter einen legendären Fleischkäse-Stopp organisiert. 18 frische Fleischkäsesemmeln verschwanden in Rekordzeit. Besonders bemerkenswert: Die komplette Mannschaft wurde von Christians Mutter eingeladen. Herzlichen Dank dafür – besser kann eine Heimreise kaum schmecken.
Zuvor mussten wir allerdings noch den Grenzübergang Füssen/Reutte passieren. Auf die freundliche Frage des Bundespolizisten: „Kommt ihr von der Arbeit?” konnten wir überzeugend mit „Nein, vom Paddeln!” antworten. Offenbar braucht unser Bus dringend etwas mehr Vereinsdesign, sollten wir nicht weiterhin für osteuropäische Wanderarbeiter gehalten werden.
Das wohl schönste Kompliment der Tour kam schließlich von einem unserer jüngeren Kanuten: „Wenn ihr alt seid, bin ich immer noch jung.” Ob sich diese Aussage auf unsere Paddeltechnik oder unsere erstaunliche Standfestigkeit bei Flunkyball, Beerpong und Rage Cage bezog, bleibt bis heute ungeklärt. Anonyme Anfragen bearbeitet Linus gerne.
Gegen 21 Uhr erreichten wir schließlich wieder unser Bootshaus in Uerdingen.
„Nä wat is dat schön hier – endlich keine Berge mehr!“
Fazit
Sieben Tage voller Wildwasser, Teamgeist, guter Gespräche, sportlicher Herausforderungen, bestem Essen und unzähligen Lachern liegen hinter uns. Ob anspruchsvolle Wildwasserstrecken, spontane Kulturtage, legendäre Spieleabende oder einfach das gemeinsame Sitzen am Pavillon – genau diese Mischung macht unsere Herrentour jedes Jahr zu etwas Besonderem.
Ein ganz besonderer Dank gilt Andreas, der die gesamte Tour hervorragend organisiert hat und dafür sorgte, dass wir uns voll auf das Wesentliche konzentrieren konnten: Paddeln, Gemeinschaft und jede Menge Spaß.
Auf die Herrentour 2027!
Mögen die Pegel passen, die Rollen sitzen, die Schwimmer ausbleiben, die Fleischkäsesemmeln niemals ausgehen und die Geschichten am Lagerplatz jedes Jahr ein bisschen besser werden.
In diesem Sinne: Gut Paddel – bis zur nächsten Herrentour!

Silber und Bronze bei Cheer-EM
Dolphins holen Medaillen in Prag
Erfolgreicher Auftritt für die Cheerleader des Sportclub Krefeld bei den Europameisterschaften der ICU in Prag: Die Dolphins kehren mit zwei Medaillen in die Seidenstadt zurück. Das Nachwuchsteam Loony Dolphins wurde Vizeeuropameister, das Dolphins Coed sicherte sich Bronze.
Bereits in der Vorrunde am Samstag hatten die Loony Dolphins eine solide Leistung gezeigt. Das Team von Lisa Schumacher, Diana Dolgih und Antwan Lymore war bereits am Donnerstag in die tschechische Hauptstadt gereist und kam gut mit den Bedingungen vor Ort zurecht. Trotz eines Fehlers war die Finalqualifikation nicht gefährdet. Nach dem ersten Wettkampftag lag das Team auf Rang drei.
Im Finale zeigten die Krefelder dann ihre wohl beste Leistung der Saison. Mit einer fehlerfreien und ausdrucksstarken Routine begeisterten sie nicht nur das Trainerteam, sondern auch das internationale Publikum. Bei der Siegerehrung war die Freude entsprechend groß. „Wir haben zwar mit dem dritten Platz geliebäugelt, aber dass wir nun Silber mit nach Hause nehmen, kann ich noch gar nicht glauben“, sagte Teamkapitänin Josefine Lettmann nach dem erfolgreichen Saisonabschluss.
Auch das Dolphins Coed überzeugte in Prag. Das Team erreichte nach einer starken Vorrunde zunächst Rang zwei. Für die Europameisterschaft hatten die Krefelder noch einige neue Elemente in ihre Routine eingebaut, die bei der Jury gut ankamen. „Es freut mich wirklich, dass unsere Arbeit so positiv aufgefallen ist“, sagte Coach Chantal Filipiak nach der Performance.
Im Finale zeigte das Coed-Team erneut eine gute Leistung. Kleine Fehler sowie ein starker Auftritt des deutschen Dauerkonkurrenten FTG Allstars Scars aus Pfungstadt sorgten jedoch dafür, dass die Krefelder im Vergleich zum Vortag einen Platz abgaben. Am Ende stand Bronze. „Dennoch sind wir mehr als froh, zwei Medaillen von einer internationalen Meisterschaft mit nach Krefeld zu bringen“, sagte Coach Antwan Lymore.
Die Dolphins Allstars verpassten dagegen den Einzug ins Finale. Nach Platz sieben im Halbfinale war für das Team, das mit der erwartungsgemäß starken Konkurrenz aus Skandinavien zu kämpfen hatte, die Europameisterschaft vorzeitig beendet.


