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Neues aus dem Verein

Leichtathletik 23.07.2026

Vorschau Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid

Als letzte Station der diesjährigen Meisterschaftstrilogie in Bochum-Wattenscheid finden an diesem Wochenende die Titelkämpfe in den Einzelwettbewerben der Männer, Frauen sowie der U20-Jugendlichen in den Langstaffeln statt. 

Der Sportclub Krefeld ist mit zwei Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Sowohl Maximilian Neukirchen (Foto) im Kugelstoßen der Männer als auch Hannah Odendahl über 800 m der Frauen konnten vor vier Wochen an gleicher Stelle große Erfolge feiern. Bei der U23 DM holte Max überraschend Bronze mit neuer Bestleistung von 18,12 m. Sein Ziel am Samstag ist es, diese Leistung zu bestätigen. „In den drei Versuchen, die ich wahrscheinlich nur zur Verfügung habe, wäre es schön, die 18 vor dem Komma zu haben.“ sagt der Nierster. Hannah gewann das 800 m Finale der U23 eindrucksvoll und hat mit ihrer bisherigen Jahresbestzeit von 2:01,97 min die Jahresziele bereits mehr als erfüllt. Sie kann ohne Druck auflaufen. Ein Platz im Finale wäre bei den „Großen“ als Erfolg zu bewerten.  

Nichts zu verlieren hat auch die Krefelder 4 x 400 m U20 Jugendstaffel. „Wir haben einfach Bock zu laufen“, sagt Marta Kersken stellvertretend für das Team. Die Staffel wir in der Besetzung Lina Juchems – Marta Kersken – Lisa Mauel – Imke Martini an den Start gehen.  

Erwähnenswert ist sicher noch, dass mit Dreispringerin Alyssa Tagbo, eine  potentielle SC-Endkampfteilnehmerin, am Wochenende leider verletzungsbedingt passen muss. Teilnehmen werden mit Tino Bovender (400 m Hürden / LT DSHS Köln) und Anna Keyserlingk (Dreisprung / SC Göttingen) zwei Athleten, die in Uerdingen ihre leistungssportliche Ausbildung erfuhren. 

Meldeliste

Leichtathletik 21.07.2026

DM Masters in Mönchengladbach

Auch am dritten Wochenende im Juli fanden Deutsche Meisterschaften statt: Im Rheydter Grenzlandstadion trafen sich die Altersklassensportler zu den "Masters". Die Athlet*innen des Sportclubs waren dabei mit acht Goldmedaillen wieder sehr erfolgreich. Dreifacher Titelträger wurde Wolfgang Ritte (M70), der die 80 m Hürden in 14,41 s, den Stabhochsprung mit 3,20 m und den Weitsprung mit 4,49 m gewann. Seine Kinder Thomas (M45) und Christina (W40) sowie seine Frau Ute (W70) siegten ebenfalls in den Stabhochsprungwettbewerben mit 4,10 m, 3,10 m und 2,30 m. Weitere Titel gingen an Thomas Neumann (M55, Foto) im Hammerwurf mit 52,25 m und Wolfgang Hirt im Hochsprung M80 mit 1,27 m. Justus Schneider (M50) wurde Vierter mit dem Stab mit 3,50 m, Christina und Ute Ritte jeweils Fünfte im Weitsprung (4,66 m, 3,09 m) und Esther Jansen Siebte über 800 m der W40 in 2:26,89 min. Ergebnisliste

Die Kursteilnehmer üben Manöver auf dem Wasser
Kanu 20.07.2026

A2-Kurs der Salzwasser Union beim SC Krefeld

Ein Erfahrungsbericht von Gabi Schwanke

Am 11. und 12. Juli fand beim SC Krefeld ein ausgebuchter A2-Kurs der Salzwasser Union unter der Leitung von Christian statt. Die Teilnehmenden brachten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mit.

Der A2-Schein bereitet darauf vor, unter moderaten Bedingungen sicher an Tagestouren auf Küstengewässern teilzunehmen. Entsprechend vielseitig waren die Kursinhalte: von der Auswahl der richtigen Ausrüstung über effiziente Paddeltechniken und das sichere Beladen des Kajaks bis hin zu verschiedenen Rettungs- und Schlepptechniken sowie dem richtigen Verhalten in Notfallsituationen. Theorie und Praxis wechselten sich sinnvoll ab, sodass das Gelernte direkt auf dem Wasser umgesetzt werden konnte.

Chris verstand es hervorragend, die Inhalte fachlich fundiert, ruhig und mit viel Erfahrung zu vermitteln. Besonders beeindruckend war, wie individuell er auf die Teilnehmenden einging. Egal, ob bereits routinierter Paddler oder noch mit Respekt vor der ersten Kenterung – jeder wurde genau dort abgeholt, wo er gerade stand. Das sorgte nicht nur für sichtbare Lernfortschritte, sondern auch für eine entspannte und motivierende Atmosphäre.

Auch wenn am Ende nicht alle den A2-Schein mit nach Hause nehmen konnten, war die Stimmung durchweg positiv. Denn im Seekajaksport geht es nicht darum, möglichst schnell eine Bescheinigung zu erwerben, sondern die notwendigen Fähigkeiten so sicher zu beherrschen, dass sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wer den Kurs wiederholt, dreht deshalb keine „Ehrenrunde“, sondern hat die Chance, die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen – und genau darum geht es schließlich.

Neben dem intensiven Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft – beste Voraussetzungen für weitere gemeinsame Touren auf dem Wasser.

Mein Fazit: Ein hervorragend organisierter Kurs mit einer kompetenten und engagierten Kursleitung, einer tollen Gruppe und ganz viel Motivation, das eigene Können weiterzuentwickeln. Vielen Dank an Chris und den SC Krefeld für dieses gelungene Ausbildungswochenende!

 

Gabi Schwanke
Kanu Klub Zugvogel Essen (KKZ) und Herdecker Kanu-Club 1925

Leichtathletin zeigt mehre Medaillen und Urkunden
Leichtathletik 16.07.2026

Wettkämpfe in Rhede, Remscheid und Krefeld

Neben den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid wurden auch einige andere Wettkämpfe am vergangenen Wochenende ausgetragen.

Da Mila Dzhamay (W10, Foto) an der vom Sportclub ausgerichteten Talentiade Anfang Juni nicht teilnehmen konnte, wollte Sie ihre Chance bei der Talentiade am letzten Sonntag in Rhede nutzen. In gleich vier Disziplinen ist ihr das auch sehr gut gelungen. Bei den 30m fliegend gewann sie den Wettkampf in ihrer Altersklasse in 4,08 s genauso wie den Schlagballwurf mit 30,50 m. Außerdem belegte sie im Weitsprung mit 4,15 m und beim Hochsprung mit 1,12 m jeweils den zweiten Platz. Mila konnte sich damit am Ende über vier Tickets für die LVN U12-Finals am 26.09. in Ratingen freuen. Hier hofft sie, eins der begehrten Tickets für die Teilnahme am ISTAF Düsseldorf 2027 zu ergattern. Ergebnisliste

Einen Tag vorher fanden die Regionsmeisterschaften im Mehrkampf U14 mit Dreikampf U12 in Remscheid statt. Podestplätze gab es für Mia Ritte (W11) und Ella Weber (W13). Mia gewann alle Einzeldisziplinen (50 m, Weitsprung, Schlagballwurf) und war damit natürlich auch im Dreikampf mit 1.429 Punkten nicht zu schlagen. Ella kam in ihrer Altersklasse auf dieselbe Punktzahl und wurde damit Zweite. Ergebnisse

Am Löschenhofweg trafen sich am Sonntag die Stabhochspringer*innen zum Meeting "The Sky is the limit". Auch hier konnte Mia Ritte glänzen, indem sie ihren eigenen Nordrheinrekord in der W12 zum wiederholten Mal verbessern konnte. Ihre neue persönliche Bestleistung steht nun bei 3,02 m. Zudem gewannen Thomas Ritte bei den Männern (4,32 m), Matthias Ritte bei der M14 (3,37 m) und Edda Teusch in der W13 mit der Bestleistung von 2,62 m. Ergebnisliste

Zehn Personen auf einer roten Tartanbahn
Erwachsenensport 14.07.2026

Die Sportabzeichengruppe pausiert

Die Sportabzeichengruppe beendet erfolgreich ihr Sommertraining. Start ist dann wieder nach den Osterferien 2027.

Porträt Leichtathletin Nica Striezel
Leichtathletik 12.07.2026

3. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid

Am dritten und letzten Wettkampftag in der Lohrheide standen für den Sportclub ausnahmslos Hürdenwettkämpfe auf dem Plan.

In den noch ausstehenden 300 m Hürdenfinals der W15 startete Nica Striezel (Foto) auf der Bahn vier im B-Finale und brachte noch einmal eine Energieleistung zustande. Die 14-Jährige wurde ausgezeichnete Zweite und verbesserte ihre persönliche Bestzeit dabei noch einmal um fast eine Sekunde auf nunmehr 45,67 s. Damit ist sie nun die Nummer 10 in Deutschland.      

Weiter ging es mit den 80 m Hürden der W15. Hier hatte der SC mit Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas gleich drei Eisen im Feuer. Während Evelyn keinen guten Tag hatte, es aber trotzdem noch in den B-Endlauf schaffte und dort in 12,28 Sechste wurde (Vorlauf 12,13 s), konnte Mina ebenfalls im B-Finale ihre persönliche Bestzeit auf 11,98 s verbessern und damit sehr gute Zweite werden.   

Dramatisch wurde es im A-Finale, für das sich Lilly Hodey zuvor in 11,73 s sicher qualifiziert hatte. Nach gutem Start lag Lilly Mitte des Rennens verheißungsvoll im Kampf um den dritten Platz. An der sechsten (und drittletzten) Hürde jedoch blieb sie  kurz hängen, verlor das Gleichgewicht, kam zu Sturz und musste das Rennen aufgeben. Schlimmer als die zahlreichen Schürfwunden war dabei anschließend sicher die Enttäuschung über die entgangene Chance.

Bei Ina Gödicke im 100 m Hürdensprint der U20 sah es nach den Vorläufen nicht so aus, als wenn die 18-Jährige eine realistische Chance auf das Finale haben könnte. Zu wenig explosiv war ihre Schrittgestaltung bei den gelaufenen 14,37 s, mit denen sie gerade das Halbfinale erreichte. In diesem Halbfinale sah man aber eine andere, frequentere Ina, die 13,96 s bei allerdings etwas zu starkem Rückenwind lief. Als insgesamt Neunte verpasste sie das Finale damit denkbar knapp.

Ergebnisliste

Foto von Dirk Gantenberg

Porträt Ben Kreienbrink
Leichtathletik 11.07.2026

1. + 2. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid

Auch an diesem Wochenende fanden wieder Deutsche Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion statt. Dieses Mal für die Jugendlichen der Klassen U20 und U16. Bereits am Freitag ging es los mit den Staffeln. In drei von vier Wettbewerben stellte der Sportclub ein Team über 4 x 100 m.

Die U16-Staffel der Jungs mit Leon Heiner, Ben Kreienbrink, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi steigerte sich auf 46,51 s und belegte damit ebenso wie das U20-Quartett der Mädchen (Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini, Carlotta Neuenhahn) in 47,79 s einen ordentlichen Mittelplatz. Das höher gehandelte weibliche U16-Team hatte einen guten Auftritt. Mit der Bestzeit von 48,64 s liefen Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel im letzten und schnellsten der Zeitendläufe als Dritte über die Ziellinie.  Pech nur, dass in einem anderen Zeitlauf weitere drei Staffeln über sich hinauswachsen konnten und deshalb den Krefelderinnen nur Platz sechs blieb, mit dem die vier Athletinnen von Trainer Roman Buhl nicht ganz zufrieden waren.

Vom Quereinsteiger zum DM-Finalisten: Völlig überraschend lief Ben Kreienbrink (Foto) am Samstag in den A-Endlauf über 100 m bei der männlichen Jugend M15 und belegte dort Rang fünf. Erst am Anfang der Saison hatte er sich vom Fußballspielen verabschiedet und sich ganz auf den Sprint konzentriert. Über 11,29 s im Vorlauf steigerte sich der Schützling von Sebastian Thelen und Lina Juchems auf 11,25 s im Endlauf. Diese Leistungen werden allerdings keinen Einzug in die offiziellen Bestenlisten finden, weil bei beiden Läufen mehr als die erlaubten 2,0 m/s an Rückenwind bliesen.

Evelyn Domnina sprang im Dreisprung W15 in ihrem ersten Versuch mit 11,24 m nah an ihre persönliche Bestleistung (11,28 m) heran. Dabei war sie noch klar vor dem Brett abgesprungen, was die Hoffnung auf noch bessere Weiten nährte. Letztlich blieb es aber bei den 11,24 m, was in der Endabrechnung eine ordentliche Endkampfplatzierung mit Platz sechs bedeutete. Einen Top-Acht-Rang gab es auch für Emily Buhl. Sie machte im Hammerwurf W15 einen soliden Wettkampf und wurde mit Platz acht belohnt. Ihr bester Wurf wurde mit 40,13 m gemessen.

Marta Kersken hat nach langer Leidensgeschichte endlich den verdienten Erfolg eingefahren. Über 400 m der weiblichen Jugend U20 schaffte sie in der persönlichen Bestzeit von 57,48 s die Qualifikation für das B-Finale, wo sie mit 57,61 s den vierten Platz belegte und somit insgesamt 12. wurde. Lisa Mauel erzielte im Vorlauf 58,47 s und kam nicht weiter. Eine tolle Steigerung zeigte auch Nica Striezel über 300 m Hürden der W15. Sie verbesserte ihren bisherigen Hausrekord um knapp eine Sekunde auf nunmehr 46,48 s und erreichte damit verdient das B-Finale. Vor allem auf den letzten 100 m zeigte die 14-Jährige ihr sehr gutes Ausdauerpotential. Die Endläufe finden am Sonntag um 14:50 Uhr statt.

Die noch zur U18 gehörende Imke Martini, am letzten Wochenende Fünfte über 200 m in ihrer Altersklasse, schaffte es über 100 m in 12,03 s souverän ins Halbfinale. Dort war dann aber gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz in 12,10 s Endstation. Auch Pia Jackel konnte sich letzte Woche bei der U18-DM als Siebte im Dreisprung auszeichnen. Gegen die älteren Konkurrentinnen war aber nach dem Vorkampf und 11,36 m Schluss.

Am Sonntag, dem dritten und letzten Wettkampftag, sind neben Nica Striezel noch die Kurzhürdlerinnen Ina Gödicke (U20), Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas (alle W15) am Start.

Ergebnisse / Livestream

Übergabe eines Staffelstabs
Leichtathletik 09.07.2026

Vorschau U20- und U16-DM in Wattenscheid

Nachdem die U23 und U18 Leichtathleten des Sportclub mit einem Titel und einer Bronzemedaille am vergangenen Wochenende bereits toll vorgelegt haben, sind nun von Freitag bis Sonntag die jugendlichen Altersklassen U20 und U16 mit ihren Titelkämpfen an der Reihe. Und wieder ist der Austragungsort die neue deutsche Vorzeigelocation der Leichtathletik, das Lohrheidestadion in Wattenscheid.

Vom Sportclub Krefeld hat sich mit 17 Teilnehmer*innen ein erstaunlich großes Kontingent für diese Deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Mit Imke Martini (Platz 5 über 200 m) und Pia Jackel (Platz 7 im Dreisprung) gehen zwei Teilnehmerinnen nach der U18 auch bei den älteren U20 an den Start. Dabei darf Imke diesmal über 100 m das Halbfinale anpeilen, während Pia es schwer haben dürfte, über die drei Versuche des Vorkampfes hinaus zu kommen. Für die beiden U20 Starterinnen über 400 m Marta Kersken und Lisa Mauel geht es darum, ihre Jahresbestzeiten noch einmal zu verbessern. Hier ist bei über 40 Teilnehmerinnen eine Mittelfeldplatzierung realistisch. Marta ist nach langer Verletzungsmisere erstmals über die lange Sprintstrecke am Start und sammelt weiter Erfahrung für 2027. Ob die 4 x 100 Staffel der U20 (Lina Juchems-Ina Gödicke-Imke Martini-Carlotta Neuenhahn) antritt, wird sich kurzfristig entscheiden, nachdem sich Carlotta vor zwei Wochen in Rhede verletzte. Sollte es klappen, ist das Ziel eine Top-8-Platzierung. Die größten Endlaufchancen in der U20 werden Ina Gödicke über 100 m Hürden zugetraut. Die 18-Jährige hatte in dieser Saison noch kein perfektes Rennen. Trainer Tobias Rüttgers hofft auf das berühmte Platzen des Knotens in Wattenscheid.   

Noch besser sind die Aussichten in der U16. Im Dunstkreis der Medaillen bewegen sich Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel als 4 x 100 m Staffel. Aber alle vier verfügen auch über teilweise aussichtsreiche Einzelqualifikationen. Trainer Roman Buhl: „Es wäre super, wenn wir irgendwo eine Medaille mitnehmen dürften“. Lilly ist Fünfte über 80 m Hürden und 16. über 100 m.  Ob sie am Samstag die 100 m läuft oder sich alle Kräfte für die sonntäglichen Hürdensprints spart, bleibt noch offen. Ebenfalls über 80 m Hürden im Wettbewerb sind Evelyn und Mina. Hier winkt ggf. das Halbfinale. Evelyn hat zudem noch eine weitere Platzierungschance im Dreisprung der W15, wo sie aktuell auf Rang acht rangiert. Nica greift ihre persönliche Bestzeit über 300 m Hürden an und hofft auf ein Vorrücken vom bisher 29. Meldeplatz. Als Siebte im Hammerwurf W15 verfügt zudem Emily Buhl über die Möglichkeiten, den Endkampf (der besten Acht) zu erreichen. Bezeichnenderweise hat nur ein U16-Junge die DM Einzelqualifikation erreicht. Ben Kreienbrink gelang dies im 100 m Sprint, wo mit dem Halbfinale liebäugelt. In seinem Sog gelang auch der männlichen 4 x 100 m Staffel (mit Leon Heiner, Joshua Weiland und  Subhan Ahmadi) die DM-Teilnahme.

Ergebnisse / Livestream

Foto von Dirk Gantenberg

11 Männer stehen vor Zelten
Kanu 06.07.2026

Herrentour 2026

Wildwasser, Wetterkapriolen und jede Menge Gemeinschaft

27.06. – Aufbruch ins Abenteuer

(JD) Pünktlich um 20:00 Uhr trafen sich die elf Teilnehmer – Matthias, Hendrick, Linus, Timo, Klaus, Andreas, Winni, Piet, Josch, Christian und Jörg – am Bootshaus, um Bus, Boote und jede Menge Ausrüstung für das diesjährige siebentägige Kanu-Camp zu verladen. Nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, rollte der Bus gegen 21:30 Uhr in Richtung Pfunds in Tirol. Die Vorfreude war groß – schließlich warteten Wildwasser, Lagerfeuerstimmung und die ein oder andere Anekdote bereits auf uns.

Sonntag Lager aufschlagen und die ersten Wellen

Kurz vor dem Ziel legten wir in Landeck noch einen Frühstücksstopp beim Bäcker Ruetz direkt am Bahnhof ein. Gut gestärkt erreichten wir wenig später den Campingplatz Via Claudiasee, dessen Badesee sofort Urlaubsstimmung aufkommen ließ.

Die besten Plätze mit Seeblick waren natürlich heiß begehrt. Innerhalb von zwei Stunden stand unser kleines Kanudorf, und kaum waren die Zelte aufgebaut, wurden bereits die ersten Paddelpläne geschmiedet.

Die jüngeren Wildwasser-Enthusiasten eröffneten die Woche mit der Scuoler Strecke bei rund 27 m³/s. Zwei knackige Wildwasser-IV-Stellen sorgten direkt für Konzentration und echtes Wildwasservergnügen.

Den ersten Abend ließen wir bei einem hervorragenden Essen im „Wilden Mann” in Tösens ausklingen.

Montag Paddeln trotz Pannen

Nicht jeder startete optimal in den Tag. Josch wurde zunächst von einer zarten Diarrhöe ausgebremst, ehe auch noch das Auto streikte. Zum Glück ist Josch ADAC-Mitglied und gemeinsam mit Klaus konnten sämtliche organisatorischen Herausforderungen bewältigt werden, während der Rest der Mannschaft die Gelegenheit nutzte, auf der Martina-Strecke ins bewegte Wasser zu starten. Schöne Kehrwasser, flotte Schwalle und jede Menge Fahrspaß sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen für die kommenden Tage deutlich wuchs.

Am Nachmittag bestritten wir dann unsere erste gemeinsame Tour mit allen Teilnehmern auf dem Inn. Wir machten uns auf, um direkt vom Campingplatz bis nach Tösens zu paddeln.

Bei rund 50 m³/s zeigte sich der Inn von seiner sportlichen Seite. Technisch anspruchsvolle Passagen, schöne Kehrwasser, einige kleinere Stufen und Schwallstrecken sorgten für einen gelungenen Paddeltag.

Am Abend wurde es mediterran: Beim gemeinsamen Einkauf entstand ein griechischer Abend mit Tzatziki, Bauernsalat und einer beachtlichen Menge Ouzo – selbstverständlich vor, während und nach dem Essen.

Das Deutschlandspiel schauten wir bis tief in die Nacht bei der Familie Oberhofer in der guten Stube. Glücklich waren diejenigen, die es nicht bis zum Ende ausgehalten- und stattdessen ins kuschelige Zelt gingen.

Dienstag Business Class auf dem Campingplatz

Müde und mit roten Augen gab es Rührei zum Frühstück – besser kann ein Paddeltag kaum beginnen. Einige Teilnehmer reisten dabei stilgerecht in der “Business Class”, denn ihre Campingstühle boten ungefähr den Platz eines Langstreckenfluges.

Auf dem Programm stand die Strecke von Tösens bis Prutz. Aufgrund der Gruppengröße wurden zwei Paddelgruppen organisiert. Hendrick und Linus übernahmen jeweils die Führung und lotsten beide Teams souverän durch den anspruchsvolleren Abschnitt.

Während die jüngeren Herren gemeinsam mit Andi anschließend noch die Sanna unsicher machten, entschieden sich die anderen für Apfelstrudel mit Vanillesoße im Wilden Mann – ebenfalls eine Form der Regeneration.

Am Abend wurde es laut, lustig und legendär: Rage Cage sorgte für beste Unterhaltung und spätestens nach Winnis persönlichem „Armageddon” war allen klar, dass dieser Abend noch lange Gesprächsthema bleiben würde.

Mittwoch Regen, steigende Pegel und Rollenkönige

Eigentlich sollte heute die Giarsun-Schlucht auf dem Programm stehen. Doch Dauerregen ließ die Pegelstände förmlich explodieren. Als der Inn gegen Mittag eine nahezu hockeyschlägerförmige Pegelkurve entwickelte, war klar: Sicherheit geht vor.

Stattdessen ging es erneut auf die Scuoler Strecke.

Hendrick, Hasso, Timo, Josch, Andi und Christian nutzten die Bedingungen optimal. Besonders Josch machte mit insgesamt zwei erfolgreichen Eskimorollen auf sich aufmerksam und durfte sich am Abend völlig verdient und eigenständig zum “Rollenkönig” küren.

Währenddessen verbrachten Klaus, Piet, Winni und Jörg einen entspannten Kulturtag im zollfreien Samnaun in der Schweiz.

Pünktlich zum Abend hörte sogar der Regen auf. Die Sportlichen spazierten nach Pfunds zum Abendessen ins Vabene, die „Ausgepowerten“ nahmen den Bus.

Anschließend klang der Abend gemütlich im Pavillon aus, wo bereits die nächsten Wildwasserpläne geschmiedet wurden.

Donnerstag Die Königsetappe

Für Hendrick, Timo, Linus und Matthias wartete heute mit der Unteren Ötz von Ötz bis Haiming echtes Wildwasser der Kategorie IV. Zwölf Kilometer ohne echte Pause, viel Druck, schnelle Entscheidungen und permanentes Arbeiten im Boot. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: keine Schwimmer, keine Rollen – eine blitzsaubere Mannschaftsleistung.

Doch damit war der Tag noch nicht vorbei.

Direkt im Anschluss ging es in die berühmte Imster-Schlucht. Hohe Wellen, kräftige Walzen und jede Menge Fahrspaß sorgten erneut für Grinsen im Gesicht. Lediglich Winni musste nach einer etwas innigeren Begegnung mit einem Stein eine beeindruckende Eskimorolle demonstrieren. Auch hier blieb die gesamte Gruppe trocken und erreichte Haiming ohne Schwimmer.

Den gelungenen Tag feierten wir wieder mit reichlich Tzatziki und Grillgut aus der Heimat.

Am Abend kam es dann doch noch zu einem Beinaheunfall, als uns ein Tiroler-Tyrann heimsuchte – der berüchtigte „Nackenzwicker“. Dieses Insekt wird man nur los, indem man sich groß macht und laut schreit.

Irgendwann ließ der Bursche von uns ab und die Lichter gingen aus.

Freitag Wildwasser oder Kultur

Ein Teil der Gruppe stellte sich erneut der Scuoler Strecke. Hendrick, Timo, Linus, Matthias, Winni, Andi und Josch meisterten die Schlüsselstellen souverän oder entschieden sich mit gesundem Menschenverstand für ein Umtragen. Beides zählt schließlich zur Erfahrung.

Der Biergarten direkt an der Strecke wurde für eine erfrischende Pause genutzt. Der Service war sehr freundlich- und auf Kanuten eingestellt. So trank man feinen Riesling oder ein leckeres Alsterwasser und auch die Zeit während des Umsetzens am Ende der Tour wurde durch eine Runde Flunkyball verkürzt.

Die Kulturfraktion – Christian, Piet, Klaus und Jörg – erkundete stattdessen die Radurschlklamm und entschied sich bewusst dafür, ihre bis dahin makellose Schwimmer-Statistik nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.

Am Nachmittag schwammen wir stattdessen lieber im Claudiasee, belegten die Insel und genossen das ein oder andere Bierchen. Für das Abendessen war im Hotel zur Post ein Tisch reserviert, hier erwartete uns ein geschmackliches Highlight bei lustigem Service.
Nach dem Essen verabschiedeten wir Hendrick und Hasso, die sich sogleich auf den Heimweg nach Uerdingen machten.

Samstag Abschied von Tirol

Der letzte Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee in der Sonne, bevor das große Abbauen des Camps startete.

Nach einem ausgedehnten Frühstück beim MPreis begann gegen 10:30 Uhr die Heimreise.

Ein absolutes Highlight wartete jedoch noch bei Stuttgart: Christian hatte gemeinsam mit seiner Mutter einen legendären Fleischkäse-Stopp organisiert. 18 frische Fleischkäsesemmeln verschwanden in Rekordzeit. Besonders bemerkenswert: Die komplette Mannschaft wurde von Christians Mutter eingeladen. Herzlichen Dank dafür – besser kann eine Heimreise kaum schmecken.

Zuvor mussten wir allerdings noch den Grenzübergang Füssen/Reutte passieren. Auf die freundliche Frage des Bundespolizisten: „Kommt ihr von der Arbeit?” konnten wir überzeugend mit „Nein, vom Paddeln!” antworten. Offenbar braucht unser Bus dringend etwas mehr Vereinsdesign, sollten wir nicht weiterhin für osteuropäische Wanderarbeiter gehalten werden.

Das wohl schönste Kompliment der Tour kam schließlich von einem unserer jüngeren Kanuten: „Wenn ihr alt seid, bin ich immer noch jung.” Ob sich diese Aussage auf unsere Paddeltechnik oder unsere erstaunliche Standfestigkeit bei Flunkyball, Beerpong und Rage Cage bezog, bleibt bis heute ungeklärt. Anonyme Anfragen bearbeitet Linus gerne.

Gegen 21 Uhr erreichten wir schließlich wieder unser Bootshaus in Uerdingen.

„Nä wat is dat schön hier – endlich keine Berge mehr!“

Fazit

Sieben Tage voller Wildwasser, Teamgeist, guter Gespräche, sportlicher Herausforderungen, bestem Essen und unzähligen Lachern liegen hinter uns. Ob anspruchsvolle Wildwasserstrecken, spontane Kulturtage, legendäre Spieleabende oder einfach das gemeinsame Sitzen am Pavillon – genau diese Mischung macht unsere Herrentour jedes Jahr zu etwas Besonderem.

Ein ganz besonderer Dank gilt Andreas, der die gesamte Tour hervorragend organisiert hat und dafür sorgte, dass wir uns voll auf das Wesentliche konzentrieren konnten: Paddeln, Gemeinschaft und jede Menge Spaß.

Auf die Herrentour 2027!
Mögen die Pegel passen, die Rollen sitzen, die Schwimmer ausbleiben, die Fleischkäsesemmeln niemals ausgehen und die Geschichten am Lagerplatz jedes Jahr ein bisschen besser werden.

In diesem Sinne: Gut Paddel bis zur nächsten Herrentour!

Die Cheerleader der Loony Dolphins freuen sich über die Silbermedaille und posieren mit der Deutschlandflagge
Cheerleading 06.07.2026

Silber und Bronze bei Cheer-EM

Dolphins holen Medaillen in Prag

Erfolgreicher Auftritt für die Cheerleader des Sportclub Krefeld bei den Europameisterschaften der ICU in Prag: Die Dolphins kehren mit zwei Medaillen in die Seidenstadt zurück. Das Nachwuchsteam Loony Dolphins wurde Vizeeuropameister, das Dolphins Coed sicherte sich Bronze.

Bereits in der Vorrunde am Samstag hatten die Loony Dolphins eine solide Leistung gezeigt. Das Team von Lisa Schumacher, Diana Dolgih und Antwan Lymore war bereits am Donnerstag in die tschechische Hauptstadt gereist und kam gut mit den Bedingungen vor Ort zurecht. Trotz eines Fehlers war die Finalqualifikation nicht gefährdet. Nach dem ersten Wettkampftag lag das Team auf Rang drei.

Im Finale zeigten die Krefelder dann ihre wohl beste Leistung der Saison. Mit einer fehlerfreien und ausdrucksstarken Routine begeisterten sie nicht nur das Trainerteam, sondern auch das internationale Publikum. Bei der Siegerehrung war die Freude entsprechend groß. „Wir haben zwar mit dem dritten Platz geliebäugelt, aber dass wir nun Silber mit nach Hause nehmen, kann ich noch gar nicht glauben“, sagte Teamkapitänin Josefine Lettmann nach dem erfolgreichen Saisonabschluss.

Auch das Dolphins Coed überzeugte in Prag. Das Team erreichte nach einer starken Vorrunde zunächst Rang zwei. Für die Europameisterschaft hatten die Krefelder noch einige neue Elemente in ihre Routine eingebaut, die bei der Jury gut ankamen. „Es freut mich wirklich, dass unsere Arbeit so positiv aufgefallen ist“, sagte Coach Chantal Filipiak nach der Performance.

Im Finale zeigte das Coed-Team erneut eine gute Leistung. Kleine Fehler sowie ein starker Auftritt des deutschen Dauerkonkurrenten FTG Allstars Scars aus Pfungstadt sorgten jedoch dafür, dass die Krefelder im Vergleich zum Vortag einen Platz abgaben. Am Ende stand Bronze. „Dennoch sind wir mehr als froh, zwei Medaillen von einer internationalen Meisterschaft mit nach Krefeld zu bringen“, sagte Coach Antwan Lymore.

Die Dolphins Allstars verpassten dagegen den Einzug ins Finale. Nach Platz sieben im Halbfinale war für das Team, das mit der erwartungsgemäß starken Konkurrenz aus Skandinavien zu kämpfen hatte, die Europameisterschaft vorzeitig beendet.

Jubel beim Zieleinlauf
Leichtathletik 05.07.2026

3. Tag Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Hannah Odendahl gewinnt Titel

„Das war eine Demonstration!“ Die Fachleute waren sich einig. Was Hannah Odendahl (Foto) im 800 m Finale der U23 mit der versammelten Gegnerschaft machte, war beeindruckend. Vom ersten Meter an ließ die 20-Jährige keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag den Titel gewinnen wird. Sie drückte gewaltig aufs Tempo, so dass das gesamte Feld auseinanderfiel und sich sogar zu den späteren zweit- und drittplatzierten Maja Schorr (SV Saar) und Karolina Mia Haas (LGO Dortmund) bei Halbzeit eine Lücke auftat. Kein Wunder, denn die Zwischenzeit bei 400 m lag unter 60 Sekunden. Auch in der zweiten Runde gab sich Hannah keine Blöße und baute den Vorsprung noch aus. Letztlich holte sie sich ihren ersten deutschen Meistertitel im Alleingang in sehr starken 2:03,64 min vor Schorr (2:05,94 min) und Haas (2:07,47 min).

„Der Plan war, die anderen mit hohem Tempo schon früh in Schwierigkeiten zu bringen. Das hat zu 100 % geklappt. Dass es letztlich so schnell werden würde, hat mich doch etwas überrascht. Aber das bestätigt meine konstant gute Form in diesem Jahr.“ sagten eine überglückliche Hannah in Verbindung mit einem stolzen Trainer Udo Krumm.

Zur Abrundung eines sehr erfolgreichen Tages schaffte Imke Martini über 200 m der U18 einen tollen fünften Platz. Nachdem sie zuvor mit Einstellung ihrer Bestzeit von 24,77 s als Achte den A-Endlauf erreicht hatte, musste die 17-Jährige im Finale auf der ungeliebten Bahn eins antreten – ein klarer Wettbewerbsnachteil. Trotzdem gelang es Imke, mit 24,73 s eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen.

Ergebnisliste

Foto von Dirk Gantenberg       

Sportler steht in einem Leichtathletikstadion
Leichtathletik 04.07.2026

1.+2. Tag Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Die ersten beiden Tage der Deutschen U23 und U18 Meisterschaften in Wattenscheid standen für den Sportclub Krefeld ganz im Zeichen der Bronzemedaille von Kugelstoßer Max Neukirchen (Foto) in der U23 Konkurrenz. Nach langwieriger Verletzung an der Stoßhand war der 20-Jährige erst spät in Form gekommen. Mit seiner erst drei Wochen alten Bestleistung von 17,28 m mit der 7,26 kg schweren Männerkugel schien er im Kampf um eine Medaille gegen die starke Konkurrenz aber relativ chancenlos. Doch dann kam alles anders. Nachdem sein Konkurrent Lasse Schulz aus Plieningen schwächelte und mit 16,96 m Vierter wurde, stieß Max Bestleistung auf Bestleistung. Nach 17,71 m und 17,87 m in Versuch drei und vier ließ der Nierster im letzten Durchgang sogar einen Stoß über die 18 m Marke auf viel bejubelte 18,12 m folgen. Verdienter Lohn war die Bronzemedaille hinter den souveränen Georg Harpf (19,80 m) und Lukas Schober (18,77 m).

Pia Jackel schaffte das Mögliche. Im Dreisprungwettbewerb der U18 gelang ihr mit 11,48 m aus dem ersten Versuch mit Rang sieben ein Endkampfplatz und damit die Teilnahme an der Siegerehrung der besten Acht. Bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft gefiel Pia vor allem beim Umgang mit den äußerst schwierigen Windbedingungen.

Ebenfalls routiniert zeigte sich die 4 x 100 m U16 Staffel des SC. Eine Woche vor ihrer eigentlichen U16-DM an gleicher Stätte stellte sich das Quartett der bis zu zwei Jahren älteren U18 Konkurrenz. Heraus sprangen sehr ordentliche Wechsel und die neue Jahresbestzeit von 48,80 s. Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel belegten damit einen guten 16. Platz unter 43 angetretenen Staffeln.              

Für Finja Stupp lief es nicht gut. In der 400 m Konkurrenz der U23 verließen sie nach guten Zwischenzeiten bei 200 und 300 Metern auf der Zielgeraden die Kräfte und sie musste mit 58,30 s eine Leistung weitab ihrer Bestzeit (56,49 s) hinnehmen.

Sehr gute Aussichten auf eine Medaille hat am Sonntag Hannah Odendahl in der U23. Die 800 m Läuferin zeigte am Samstag eine souveräne Leistung und zog mit 2:08,10 min als Schnellste in den Endlauf ein. Dabei musste sie bei böigem Wind 90 % der Führungsarbeit alleine machen. Größte Konkurrentin dürfte im Endlauf die Saarbrückerin Maja Schorr sein.

Neben Hannah geht am Sonntag noch Imke Martini (U18) über 200 m mit Chancen auf den Endlauf an den Start. Auch den dritten und letzten Tag der Titelkämpfe kann man im >>> Livestream <<< sehen.

Ergebnisse

Porträt Leichtathletin Hannah Odendahl
Leichtathletik 02.07.2026

Vorschau Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Von Freitag bis Sonntag finden im seit 2025 neu gestalteten Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid zunächst die nationalen Titelkämpfe für die Klassen U23 und U18 statt. Nachdem im letzten Jahr bereits quasi zur Einweihung des Stadions die Meisterschaften U20 und U16 dort stattfanden, kommen 2026 nun alle relevanten Jugend- und Erwachsenen-Altersklassen von Anfang bis Ende Juli in den Genuss, die 15.000 Zuschauern Platz bietende voll überdachte LA-Arena nutzen zu dürfen.

Der Sportclub Krefeld hat insgesamt 10 Sportler*innen für diese Deutsche Meisterschaft gemeldet.

Mit besten Aussichten geht dabei Hannah Odendahl (Foto) über 800 m der U23 an den Start. Die Zwanzigjährige führt die aktuelle U23 Bestenliste in 2:01,97 min mit Abstand an. Fast genau drei Sekunden trennen sie dabei von der Zweitplatzierten Maja Schorr aus Saarbrücken. Damit ist sie natürlich in der Favoritenrolle, aber Meisterschaftsrennen haben andere Gesetze als „tempo-konstruierte“. Hannah muss in Wattenscheid damit leben, dass die Konkurrenz keinen schnellen Schritt zu viel machen wird, um ihr das Leben zu erleichtern. 

Maximilian Neukirchen ist beim Kugelstoßen der U23 mit 17,28 m als Fünfter gemeldet. Der 20-Jährige kam aufgrund einer Handwurzelverletzung erst spät in Tritt, konnte aber in den letzten Wochen mehr und mehr überzeugen. Trotzdem sollte er es schwer haben, einen der ersten drei Plätze zu belegen, da Georg Harpf (19,79 m), Lukas Schober (19,46 m) und Lasse Schulz (18,09 m) enteilt zu sein scheinen.

Einen Platz unter den ersten Acht und damit den Endlauf bzw. Endkampf der U18  streben Pia Jackel im Dreisprung und Imke Martini über 200 m an. Imke verzichtet auf einen zusätzlichen Start über 100 m am Samstag, um wertvolle Körner für den sonntäglichen 200 m Wettbewerb zu sparen.  Weiterhin am Start ist Finja Stupp in ihrem ersten U23 Jahr über 400 m.    

Im Vorfeld der U16-DM nutzt Trainer Roman Buhl den 4 x 100 m Wettbewerb der U18, um seine hochkarätige U16-Staffel (Evelyn Domnina – Lilly Hodey – Mina Öztas – Nica Striezel) noch einmal zu testen.   

Ole Kruth, der sich souverän für den Dreisprung der U18 qualifiziert hatte, leidet seit Wochen an einem hartnäckigen Virus, der einen DM Start leider nicht zulässt.

Die Titelkämpfe sind per >>> Livestream <<< zu verfolgen. Ergebnisse gibt es >>> hier <<<.

Foto von Dirk Gantenberg

Cheerleader während ihres Auftritts
Cheerleading 01.07.2026

Allstars, Coed und Loony Dolphins starten bei EM

Wettbewerbe am Wochenende in Prag

Für die Dolphins Cheerleader des Sportclub Krefeld steht am Wochenende der internationale Saisonabschluss an. Bei den Cheerleading-Europameisterschaften in Prag gehen drei Teams des Vereins an den Start.

Die Dolphins Allstars treten erneut in der Kategorie Senior Allgirl Premier an. Dort wartet starke internationale Konkurrenz, insbesondere aus Skandinavien. „Unser Ziel muss eine perfekte Routine sein. Die Konkurrenz aus den skandinavischen Ländern ist so stark, dass bereits die Qualifikation für das Finale am Sonntag eine Herausforderung wird“, sagt Coach Antwan Lymore.

Auch das Dolphins Coed rechnet mit einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld. Das Team von Chantal Filipiak, Antwan Lymore und Erik Sackmann hatten 2024 bei der EM in Oslo den dritten Platz erreicht. „Wir sind gespannt, wie sich die internationale Konkurrenz entwickelt hat. Ziel ist auf jeden Fall die Finalteilnahme. Am zweiten Wettkampftag entscheidet dann oft die Tagesform“, erklärt Chantal Filipiak.

Erneut wird das Team dabei auch auf Antwan Lymore als aktiven Sportler zurückgreifen. „Drei Turner haben sich verletzt.“, sagt Filipiak. Nach seinem spontanen Einsatz bei der Elite Cheerleading Championship konnte sich der Coach diesmal gezielter auf die Aufgabe vorbereiten.

Mit den Loony Dolphins ist nach längerer Zeit auch wieder ein Junior-Team des Sportclub Krefeld bei einer Europameisterschaft vertreten. Die Mannschaft startet erstmals im Coed, also in der gemischten Kategorie. In der aktuellen Saison konnte das Team die Leistung im turnerischen Bereich deutlich steigern. „Wir wollen uns gut präsentieren, Erfahrungen sammeln und die Saison erfolgreich abschließen“, sagt Teamkapitänin Josefine Lettmann.

Die Dolphins starten am Samstag in die Vorrunden. Die besten fünf Teams qualifizieren sich für die Finals am Sonntag. Die Europameisterschaft wird kostenlos im Livestream der ICU sowie auf dem Olympic Channel übertragen.

Kanuten auf dem Siegerpodest
Kanu 01.07.2026

Kanuten beim Ruhr-Slalom in Schwerte erfolgreich

Am vergangenen Wochenende stand der Ruhr-Slalom in Schwerte auf dem Wettkampfprogramm. Bei hochsommerlichen Temperaturen herrschten anspruchsvolle Bedingungen. Um die Belastung für die Sportlerinnen und Sportler zu reduzieren, passte der Veranstalter den Wettkampf entsprechend an.

Für die jüngsten Teilnehmer Emma, Max und Julian war es der erste Slalomwettkampf überhaupt. Alle drei meisterten die Slalomstrecke erfolgreich und durften sich am Ende über ihre ersten Medaillen freuen – ein gelungener Einstieg in den Slalomsport.

Auch in den Leistungsklassen konnten zahlreiche gute Ergebnisse erzielt werden:

Phillip sicherte sich im Kajak Cross den 2. Platz. Gero belegte im C1 den 3. Platz. Gemeinsam mit Wilhelm erreichte er im C2 den 2. Platz. In einer C2-Renngemeinschaft paddelten die beiden außerdem auf Rang 3.

Leona ging gemeinsam mit Mia aus Schwerte im C2 der U18 an den Start. Das Duo zeigte eine starke Leistung und belohnte sich mit dem 2. Platz.

Besonders erfreulich war die Teilnahme einer Damenmannschaft nach längerer Zeit. Anna, Johanna und Leona fuhren gemeinsam auf einen hervorragenden 3. Platz.

In der Herrenmannschaft sprang Julius kurzfristig ein. Für ihn war es der erste Mannschaftslauf. Gemeinsam mit Gero und Wilhelm absolvierte er den Kurs souverän und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen in dieser Disziplin.

Trotz der hohen Temperaturen, die allen Beteiligten einiges abverlangten, bleibt der Ruhr-Slalom in Schwerte als gelungenes Wettkampfwochenende in Erinnerung. Nun richtet sich der Blick auf die kommenden Trainingseinheiten und die nächsten Wettkämpfe.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler zu ihren starken Leistungen. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den Betreuerinnen und Betreuern sowie dem KVS Schwerte für die gelungene Ausrichtung des Wettkampfs.

Kanu 29.06.2026

75 Jahre Kanuabteilung des SC Krefeld 05 – Ein Jubiläum voller Gemeinschaft und Tradition

(JD) Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 ihr 75-jähriges Bestehen auf dem vereinseigenen Gelände an der Bataverstraße 18. Mehr als 200 Gäste, Freunde, Mitglieder und Ehrengäste waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine festliche Atmosphäre, die den besonderen Charakter der Abteilung eindrucksvoll widerspiegelte.

Abteilungsleiter Klaus Diederich begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich und freute sich über die große Resonanz. Besonders willkommen hieß er die befreundeten Kanuvereine aus Dormagen, Leverkusen und Duisburg sowie langjährige Wegbegleiter und Mitglieder, die den Kanusport und die Entwicklung der Abteilung über viele Jahrzehnte begleitet und geprägt haben. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Manten blickte er in seiner Ansprache auf die bewegte Geschichte der vergangenen 75 Jahre zurück und würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die die Abteilung zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Grußwort von Oberbürgermeister Frank Meyer. In seiner Ansprache hob er die Besonderheiten der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 hervor. Neben den sportlichen Erfolgen sei vor allem der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Abteilung bemerkenswert. Sportliche Leistungen seien wichtig, doch mindestens ebenso bedeutend sei das menschliche Miteinander, dass den Verein auszeichne. Einen wesentlichen Anteil daran hätten seit vielen Jahren Klaus Diederich und Andreas Manten, die mit großem Engagement und Herzblut den Rahmen für eine lebendige und familiäre Vereinsgemeinschaft schaffen.

Den ganzen Tag über konnten die Gäste einen liebevoll zusammengestellten Bildband mit Impressionen aus 75 Jahren Vereinsgeschichte genießen. Verantwortlich dafür war Raimund Schulz, der nicht nur die historischen Bilder und Erinnerungen zusammengestellt hatte, sondern auch mit unterhaltsamer Musik für beste Stimmung sorgte.

Ein weiterer Höhepunkt war die große Kuchentafel, die von den Damen der Kanuabteilung liebevoll gestaltet wurde. Die köstlichen Kuchen fanden großen Anklang und so wurde gemeinsam bei Kaffee und Kuchen die Jubiläumsstimmung genossen.

Jörg Küsters moderierte in seiner bekannten kurzweiligen Art eine große Tombola, die glücklichen Gewinner konnten sich über die tollen gespendeten Preise freuen.

Am Abend stand dann noch das gemeinsame Fußballschauen auf dem Programm. Dabei zeigte sich einmal mehr der besondere Zusammenhalt der Kanuabteilung: Ausgerechnet zum Anpfiff streikte der große Fernseher, auf dem zuvor die Vereinschronik präsentiert worden war. Doch wie so oft im Vereinsleben fand sich schnell eine Lösung, sodass die zahlreichen Besucher gemeinsam das Spiel verfolgen konnten.

Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Das Jubiläumsfest machte deutlich, was die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 seit 75 Jahren auszeichnet: die Freude am Sport, die Verbundenheit zur Natur und vor allem die starke Gemeinschaft. Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land und insbesondere auf dem wunderschönen Vereinsgelände an der Bataverstraße 18 wird Vereinsleben gelebt und erlebt.

So blickt die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 stolz auf ihre Vergangenheit zurück und gleichzeitig voller Zuversicht in die Zukunft – bereit für die nächsten erfolgreichen und gemeinschaftlichen Jahre.

Leichtathletin zeigt ihr Sportgerät, einen Hammer
Leichtathletik 28.06.2026

Wettkämpfe in Moers, Aachen, Rhede, Köln und Dortmund

An sechs Wettkämpfen nahmen Athlet*innen des Sportclubs am Wochenende bzw. unter der Woche teil.

Den Anfang machte am Mittwoch die männliche Jugend U16 des SC beim Moerser Quali-Abend. Leon Heiner, Ben Kreienbrink, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi liefen in der 4 x 100 m Staffel in der Bestzeit von 47,17 s auf Platz eins und qualifizierten sich für die U16-DM Mitte Juli in Wattenscheid. Ergebnisse

Die DM-Norm unterboten ebenfalls Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini und Carlotta Neuenhahn in der Sprintstaffel bei der weiblichen Jugend U20. Mit der Steigerung auf 47,59 s kam das Quartett beim Abendsportfest am Freitag in Aachen als Erste ins Ziel und ist jetzt mit Rang zehn in der DLV-Bestenliste in Schlagdistanz zu einem Endlaufplatz für die U20-DM, die zusammen mit den Titelkämpfen der U16 ausgetragen werden. Imke gewann zudem mit weitem Vorsprung die 100 m der U18 in 12,46 s. Ergebnisliste

In Rhede gab es am Wochenende eine Doppelveranstaltung. Erst traten am Samstag die Hammerwerfer in den Ring, und am Sonntag fand das mittlerweile 54. Internationale LAZ-Meeting statt. Malina Buhl (Foto, W13) verfehlte mit ihrer neuen Bestweite von 47,66 m den im letzten Jahr von Vereinskameradin Neele Andretzko aufgestellten Nordrhein-Hammerwurfrekord nur knapp um elf Zentimeter. Den Sieg in ihrer Altersklasse konnte ihr damit niemand streitig machen. Ebenso mit neuer persönlicher Bestleistung entschieden ihre Schwester Emily (M15) mit 42,55 m und Linus Juchems (M13) mit 38,64 m ihre Wettbewerbe für sich. Neele Andretzko siegte in der weiblichen Jugend W14 mit 40,74 m vor Liane Wiesner (30,86 m). Tim Kleeblatt gewann in der M15 mit 43,80 m. Ergebnisse: Hammerwurf / Int. Meeting

Weitere Sportfeste mit SC-Beteiligung gab es mit dem Kölner Leichtathletikmeeting und mit dem Jump’n’Run Meeting in Dortmund. In Köln siegte Carlotta Neuenhahn über 200 m der U20 in 25,60 s. Weitere Podestplätze gab es für Ilinca Manole im Diskuswurf U18 mit der Bestweite von 35,55 m auf Rang zwei, für Carolin Moldering im Diskuswurf der Frauen (34,31 m), für Anna Niethe über 200 m U18 (27,40 s) sowie für Subhan Ahmadi im 100 m Sprint der M14 in 12,43 s (alle Platz drei). In Dortmund wurde Franziska Romberg über 800 m der weiblichen Jugend U18 in der Bestzeit von 2:19,72 min ebenfalls Dritte. Ergebnisse: Köln / Dortmund

Kanufahrer im Slalom Kurs
Kanu 22.06.2026

Erfolgreiches Wettkampfwochenende beim Erftslalom in Neuss 2026

Am 13. und 14. Juni 2026 nahm unser Verein mit insgesamt 11 Sportlerinnen und Sportlern am Erftslalom in Neuss teil. Der Kanuslalom-Wettkampf wurde zum Teil von uns ausgetragen, wo sich auch unter anderem Jörg Küsters als Sprecher engagierte, und Vereine aus ganz NRW und sogar den Niederlanden teilnahmen. Bereits freitags trainierten unsere Sportler auf der bekannten Strecke und konnten sich so optimal auf ihre Läufe vorbereiten.

 

Unsere Sportlerinnen und Sportler zeigten bei ihren Läufen ihr Können und konnten viele saubere und schnelle Läufe erzielen.

 

Einige tolle Treppchenplätze wurden dieses Wochenende auch erfahren. So wurde Jörg Küsters im K1 Ü55 Dritter und holte mit seinem C2-Partner aus Coesfeld eine silberne Medaille. Leona Kammans konnte sich im K1 auch eine Bronzemedaille sichern. Eine ganz besondere Leistung schaffte Phillip Röttger, der das Rennen im Kanu Cross in der Leistungsklasse gewann. Auch unsere anderen Sportler erreichten tolle Ergebnisse.

 

Insgesamt ein gelungenes Wettkampfwochenende auf unserer Heimstrecke!