Neues aus dem Verein

Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine
Drei Vereine, ein Rhein, rund 30 Kanutinnen und Kanuten – und jede Menge gute Laune: Auch in diesem Jahr trafen sich die ehemaligen Kanu-Werksvereine von Bayer aus Leverkusen, Dormagen und Uerdingen zur traditionellen Gemeinschaftsfahrt auf dem Rhein.
Schaf sei Dank – der etwas verspätete Start
Am Samstag, dem 5. September, sollte es eigentlich pünktlich losgehen. Eigentlich.
Kurz nach 12:00 Uhr setzte sich die bunt gemischte Flotte in Köln-Rodenkirchen schließlich in Bewegung. Die kleine Verzögerung hatte allerdings nichts mit schlechter Organisation, technischen Problemen oder gar einem verschlafenen Kanuten zu tun. Vielmehr hatte eine Schafherde in Dormagen beschlossen, unseren Weg gleich zweimal zu kreuzen.
Was soll man dazu sagen? Wenn Schafe Priorität vor Kanuten haben, muss man als Wassersportler eben warten. Schließlich gehört auch Geduld zum Kanusport.
Dann aber hieß es: Boote zu Wasser und Leinen los!
Ein wirklich buntes Bild machte sich auf den Weg: Einer- und Zweierkajaks unterschiedlichster Bauart, die ganze Vielfalt des Kanusports war vertreten. Und die Flotte sollte in Leverkusen beim VKL bei Rheinkilometer 701 noch weiteren Zuwachs bekommen, -einen Zweier- Kanadier.
Köln vom Wasser aus – Stadtbesichtigung mit Paddel
Schon kurz nach dem Start wartete das erste große Highlight auf die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die Durchfahrt durch Köln.
Vom Rhein aus zeigt sich die Domstadt noch einmal aus einer ganz eigenen Perspektive. Vorbei ging es an der markanten Rodenkirchener Brücke, bevor sich zunehmend die beeindruckende Kulisse der Kölner Innenstadt auftat.
Natürlich durfte dabei der unbestrittene Star der Kölner Skyline nicht fehlen: Der Kölner Dom. Vom Wasser aus bietet sich ein besonders schöner Blick auf die gewaltige Kathedrale und die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern.
Weiter ging es vorbei an der Altstadt mit ihrem historischen Rheinpanorama sowie den modernen Fassaden entlang des Rheinufers. Auch das Schokoladenmuseum, der markante Kranhäuser-Komplex im Rheinauhafen und später die Severinsbrücke sorgten für reichlich Abwechslung.
Und das Beste: Während die Touristen an Land Schlange stehen, mussten wir weder Eintritt bezahlen noch einen Stadtführer engagieren. Einfach paddeln, schauen und genießen – Köln Sightseeing auf die sportliche Art.
Kaffee, Kuchen und Kilometer
Nach den ersten gemeinsamen 17 Kilometern wurde beim VKL Leverkusen eine wohlverdiente Kaffeepause eingelegt. Gleichzeitig stießen weitere Boote zur Gruppe, sodass sich die Flotte nun komplettiert auf den Weg Richtung Dormagen machte.
Gegen 15:00 Uhr hieß es wieder: Paddel aufnehmen und weiter.
Das Wetter hatte inzwischen ordentlich aufgefrischt. Leider blies der Wind ausgerechnet aus der Richtung, aus der ihn Kanuten am wenigsten gebrauchen können: Von vorn.
Auf dem zunächst fast geradlinigen Rheinabschnitt kam dann auch noch ein Passagierschiff von achtern auf. Bei dem derzeit niedrigen Rheinpegel bauten sich dessen Wellen insbesondere zum flacher werdenden Ufer hin deutlich auf – und irgendwann wurden aus Wellen richtige Brecher.
Für einen unserer Mitpaddler wurde diese Begegnung mit den Schiffswellen schließlich zum unfreiwilligen Bad im Vater Rhein.
Zum Glück blieb es bei einem Schrecken und einer unfreiwilligen Abkühlung. Das Kajak wurde gemeinsam geleert und schon konnte die Fahrt unbeschadet und frohen Mutes fortgesetzt werden.
Und genau hier zeigte sich einmal mehr, was eine Gemeinschaftsfahrt ausmacht: Wenn es darauf ankommt, ist sofort jemand zur Stelle. Einer hilft, einer hält das Boot, einer sammelt Ausrüstung ein – und einer hat wahrscheinlich auch noch einen mehr oder weniger klugen Spruch parat.
Gemeinsam lernen – gemeinsam sicher unterwegs
Der anschließend auffrischende Gegenwind ließ den Rhein noch einmal ordentlich in Wallung kommen. Solche Situationen gehören zum Kanusport dazu – und gerade darin liegt ein großer Wert des Vereinssports.
Unterschiedliche Strömungen, Wind, Wellen und Schiffsverkehr lassen sich in der Gemeinschaft Schritt für Schritt kennenlernen. Erfahrene Paddler können unterstützen, weniger Erfahrene können von ihnen lernen und jeder sammelt mit der Zeit die Erfahrung, Situationen auf dem Wasser richtig einzuschätzen.
Und manchmal gehört zu einer guten Entscheidung eben auch, nicht weiterzufahren. Wenn die persönlichen Fähigkeiten oder die aktuellen Bedingungen nicht zusammenpassen, kann ein Fahrtabbruch oder eine Pause eine vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidung sein.
Genau dafür ist Vereinssport da: Gemeinsam Erfahrungen sammeln, voneinander lernen und dabei sicher und mit Freude unterwegs sein.
Dormagen: Dusche, Grill und Geselligkeit
Am Abend erreichte die Gruppe schließlich Dormagen, wo traditionell übernachtet wurde.
Nach den zurückliegenden 17 Kilometern stand zunächst eine erfrischende Dusche auf dem Programm.
Nun ja – erfrischend ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort.
Die Dusche war nämlich kalt.
Sehr kalt.
So kalt, dass mancher Teilnehmer vermutlich kurzfristig überlegte, ob er nicht doch lieber noch einmal in den Rhein springen sollte.
Aber keine Sorge: Für die nächste Etappe war vorgesorgt. Am Sonntag wartet in Uerdingen bei Rheinkilometer 762 eine warme Dusche auf alle!
Anschließend wurde der Grill angeworfen. Bei leckerem Grillgut, einer guten Getränkeauswahl und bester Stimmung ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen. Es wurde gegessen, getrunken, erzählt und natürlich auch die eine oder andere Geschichte vom Wasser etwas ausgeschmückt.
Übernachtet wurde standesgemäß im gesamten Bootshaus – wahlweise im Zelt oder im Bulli. Je nach persönlicher Vorliebe zwischen Campingromantik und rollendem Hotelzimmer.
Sonntag: 44 Kilometer bis Uerdingen
Nach einem tollen Frühstück hieß es am Sonntagmorgen wieder: Boote packen, Paddel schnappen und ab auf den Rhein.
Die letzte Etappe führte über rund 44 Kilometer nach Uerdingen.
Und diesmal meinte es auch das Wetter besonders gut mit uns. Bei erstklassigen Bedingungen, leichtem Rückenwind und bester Laune ließ sich die Strecke richtig genießen.
Die große Gruppe bot dabei einen beeindruckenden Anblick. Besonders bei der Durchfahrt durch Düsseldorf zeigte sich einmal mehr, wie schön eine solche Gemeinschaftsfahrt sein kann: Viele unterschiedliche Boote, Paddlerinnen und Paddler aus drei Vereinen und alle gemeinsam unterwegs auf dem Rhein.
Natürlich durfte zuvor die traditionelle kurze Rast am Paradiesstrand nicht fehlen.
Danach ging es weiter – vorbei an der Fähre Michaela II – und schließlich dem Ziel entgegen.
Ziel erreicht – Kuchen voraus!
Pünktlich zur Kaffeezeit erreichte die Gruppe schließlich das Bootshaus des SC Krefeld 05 bei Rheinkilometer 762.
Und dort wartete bereits die nächste, diesmal ganz ungefährliche Herausforderung:
Kuchen.
Jan und Klaus hatten eine große Kuchentafel vorbereitet, die nach 44 Kilometern Paddeln selbstverständlich nicht lange unberührt blieb.
Damit fand die diesjährige Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine einen rundum gelungenen Abschluss.
Zwei Tage, viele Kilometer, Wind und Wellen, ein unfreiwilliges Bad, eine kalte Dusche, jede Menge Gemeinschaft – und am Ende Kuchen.
So muss eine Gemeinschaftsfahrt sein.
Ein großes Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt all den Kanutinnen und Kanuten, die ihre eigene Zeit zur Verfügung gestellt haben, um die für eine solche Tour unvermeidlichen und bei Kanuten traditionell nicht besonders beliebten „lästigen“ Umsetzvorgänge mit Pkw und Bussen zu übernehmen.
Ohne diese fleißigen Shuttlefahrer wäre die Tour deutlich komplizierter gewesen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Christina und Andrea, Wolfgang sowie Sven der neben dem Shuttleservice- auch noch die Organisation und Vorbereitung der Tour übernommen hatte.
Und natürlich an alle, die mitgepaddelt, mitgeholfen, mitgelacht und diese Gemeinschaftsfahrt wieder zu dem gemacht haben, was sie sein soll:
Ein sportliches Erlebnis, bei dem nicht nur Kilometer gesammelt werden, sondern vor allem gemeinsame Erlebnisse.
Auf die nächste Gemeinschaftsfahrt –
hoffentlich ohne Schafe, mit etwas wärmerem Duschwasser und weiterhin so viel Rückenwind!

Fahrradtour bei bestem Wetter
Bei tollem Wetter startete unsere Kanuabteilung zu einer wunderschönen Tour am Eyller See. Die Strecke war rund 35 km lang und bot jede Menge schöne Eindrücke.
Um 13:30 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz der Gaststätte Ranch House – dort, wo wir nach unserer Fahrradtour sehr lecker gegessen haben.
Etwa auf der Hälfte der Strecke legten wir in Wachtendonk eine gemütliche Pause ein. In einer Eisdiele gab es für uns Eis, Kuchen und Kaffee – genau das Richtige für eine kleine Stärkung.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Andrea und Sven für die perfekte Vorbereitung! Die Tische waren bestellt und wir haben uns nicht ein einziges Mal verfahren.

Saisonabschluss in Ratingen und Duisburg
Zum ersten Mal in der LVN-Geschichte fanden in Ratingen die U12 Finals statt - das große Finale der besten Talente, die sich in den 9 vorhergegangenen U12 Talentiaden qualifiziert hatten.
Auch 8 SC Athlet*innen waren qualifiziert. Gleich zwei von ihnen schnappten sich über 30m-fiegend-Sprint eins der 11 heißbegehrten Tickets im Einlagelauf beim ISTAF Indoor 2027 laufen zu dürfen. Mia Ritte (W11) lief in 3,72s nah an ihre Bestzeit und wurde starke Zweite.
In der W10 gewann Mila Dzhamay in neuer PB von 3,95s und kam in der für ISTAF wichtigen Gesamtwertung beider Jahrgänge ebenfalls in die Top 11. Im Ballwurf kam Mila mit 30m ebenfalls ins Finale und wurde 5. Ebenfalls in die Urkundenränge kam Elianna Isaac (W10) auf Platz 6 im 30m-fliegend-Sprint. Ganz knapp an einer Top 8 Urkunden Platzierung schrammten zudem Paula Neumann als 9. im Hochsprung der W11 und Josephine Hampe als 10. mit PB über 2000m.
Auch für die Regionsvergleichswettkämpfe waren mehrere SC Athlet*innen von der Region Mitte nominiert worden. Podestplätze und somit viele Punkte für die Region Mitte sammelten: Paula Schneider (1./Kugelstoßen wU14, 11,03m, PB und Nordrheinrekord), Layton Thedens (1./Weitsprung mU14, 5,06m, PB), Mina Ötzas (1./80m Hürden wU16, 12,39s), Flora Weber (2./Kugelstoßen wU14, 9,78m), Neele Andretzko (2./Diskus wU16, 28,38m, PB) und Subhan Ahmadi (2./4x100m Staffel mU16).
Am Ende siegten die Teams der Region Mitte in den drei Altersklassen wU14, mU14 und wU16 und es gab für die mU16 einen zweiten Platz hinter der Region Südost.

Krefelder Sprintcup wird immer beliebter
Mit insgesamt 11 Schulen, nahmen so viele Schulen wie noch nie an dem diesjährigen Krefelder Sprintcup teil. Mit der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp war sogar eine Schule außerhalb Krefelds dabei. In den Vorrunden an den Schulen setzten sich die drei schnellsten Schülerinnen und Schüler der Stufen 6, 7, und 8 durch und kämpften beim großen Finale im Covestro Sportpark um die Titel.
In 30m fliegend Vorläufen wurden pro Geschlecht und Stufe die schnellsten 8 Kinder ermittelt. Highlight für viele waren sicherlich die großen Smartboards, auf den die aktuelle Rangliste immer aktuell angezeigt wurde.
Zum großen Finale durften die SuS unter tosendem Applaus und mit Nebelmaschinen inszeniert einlaufen und gegeneinander 75m sprinten. Es setzten sich in diesem Jahr durch:
Clara (6./Gymnasium Moltke)
Jaan (6./Gesamtschule Uerdingen)
Mayleen (7./Gesamtschule Kaiserplatz)
Algest (7./Realschule Horkesgath)
Farida (8./Freiherr vom Stein Realschule)
Subhan (8. Gymnasium Horkesgath)
Nachdem die Finalisten bei der Siegerehrung mit Pokal, Trinkflaschen und Urkunden geehrt wurden, wurde auch unter Berücksichtigung aller Finalisten die schnellste Schule Krefelds ermittelt. Den großen Schulpokal gewann in diesem Jahr die Gesamtschule Uerdingen.
Auch wenn ein starker Regenschauer das Ende der Veranstaltung markierte, waren sich alle einig, dass es nicht die letzte Teilnahme beim Krefelder Sprintcup gewesen ist und alle im nächsten Jahr noch schneller sprinten wollen.

Viele Podestplätze beim Wurfcupfinale in Leichlingen
In Leichlingen fand im Rahmen des 21. Springer- und Werfertags die letzte Station und somit auch das Finale des diesjährigen LVN-Wurfcups statt. Bei sonnigem Spätsommerwetter überzeugten auch die SCK Athletinnen und Athleten mit einigen Podestplätzen.
Tagessiege gingen dabei an Maximilian Neukirchen (M) im Diskuswurf mit 43,51m, Emma Wall (wU18) im Speerwurf mit 39,71m, Tim Kleeblatt (M15) im Kugelstoßen mit 10,55m (PB) und Hammerwurf mit 43,59m, Malina Buhl (W13) im Hammerwurf mit 43,31m, Nele Nasyrov im Diskuswurf mit 25,20m (PB), Flora Weber (W12) im Hammerwurf mit 35,68m (PB) und Paula Schneider (W12) im Speerwurf mit 26,82m (PB). Paula siegte ebenso im Kugelstoßen und verbesserte ihren eigenen Nordrhein Rekord auf 10,73m.
Doch dies war nicht der einzige Nordrheinrekord an dem Tag - Mia Ritte (W11 startet in der W12) verbesserte ihren eigenen Nordrheinrekord im Stabhochsprung ebenfalls auf starke 3,10m. Matthias Ritte siegte zudem im Stabhochsprung der M14 mit 3,40m vor seinem Cousin Tim mit 3,20m.
Am Ende der Veranstaltung wurden die LVN-Wurfcup Podestplätze für ihre konstant gute Saison geehrt. Als Seriensieger wurden Emma Wall (Speerwurf), Tim Kleeblatt (Hammerwurf), Neele Andrezko (Hammerwurf), Malina Buhl (Hammerwurf), Flora Weber (Hammerwurf) und Paula Schneider (Kugelstoßen) mit einem Pokal gekürt.

Für die Nordrhein Teamendkämpfe in Bonn hatten sich im Vorfeld sowohl ein weibliches, als auch männliches U14-Team qualifiziert.
Das Mädchen Team um Ella Weber, Edda Teusch, Emma Kreienbrink, Paula Schneider, Nele Nasyrov, Clara van Bühren, Nele Kempe und Mia Ritte überzeugte durch eine geschlossen starke Team Leistung. Vordere Einzelplatzierungen gab es im Kugelstoßen mit Platz 1 durch Paula (Verbesserung ihres eigenen Nordrhein Rekordes auf 10,59m) und Platz 5 durch Nele N. Ebenso in die Top 5 schafften es Mia und Ella über die 60m Hürden, Mia im Weitsprung, Ella im Ballwurf, sowie die 4x75m Staffel.
Nachdem die Einzelergebnisse der 13 Teams zusammengerechnet wurden, stand mit 6548 Punkten ein toller 3. Platz hinter der StG Essen-Ruhr und dem TSV Bayer 04 Leverkusen fest.
Das Jungen Team um Layton Thedens, Damian Mauß, Jan Hummitzsch, Mitchel Lagossey, Linus Juchems und Pepe Eschenbeck, war leider durch Krankheitsfälle stark dezimiert angetreten und konnte nicht in allen Disziplinen in der Breite mithalten. Starke Einzelleistungen gab es dennoch mit Platz 1 im Weitsprung und Platz 3 über 75m für Layton, Platz 2 im Ballwurf für Jan und Platz 2 mit der 4x75m Staffel.
Am Ende stand mit 5563 Punkten ein respektabler 8. Platz zu Buche.
Bericht: Thelen

Kanu-Slalom Deutschland Cup in Roudnice
Direkt nach der Jugendfahrt reisten unsere Sportler nach Roudnice (Tschechien) zum Kanu-Slalom Deutschland Cup, der am Samstag und Sonntag stattfand. Am Boothaus übernahm Trainer Jörg Küsters die Betreuung der Sportler und führte sie durch die Wettkampftage.
Bei bestem Wetter konnte Gero Battenberg einen tollen 14. Platz erreichen. Auch Leona, Wilhelm und Luc zeigten starke Leistungen und konnten sich jeweils im ersten Drittel des Starterfeldes platzieren.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Platzierungen!

Einladung zur Abteilungsversammlung Leichtathletik am 07.09.26
Thomas Schrörs-Runo, Abteilungsleiter der Leichtathletik-Abteilung, lädt zur Versammlung am Montag, den 07. September 2026 ein.
Die Einladung ist >>> HIER <<< einzusehen.

Kanu Camp bringt Spaß auf und neben dem Wasser
18 Kinder nahmen in dieser Woche an den Ferienspielen der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 teil. Trotz wechselhaften Wetters ging es täglich aufs Wasser, sodass die Kinder viele neue Erfahrungen im Kanusport sammeln konnten.
Die Aktion war ein voller Erfolg und sorgte für viel Begeisterung. Viele Kinder äußerten bereits den Wunsch: „Wir kommen wieder!“
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Übungsleitern an Land und auf dem Wasser, die für einen sicheren und abwechslungsreichen Ablauf sorgten. Ebenso bedanken wir uns bei den Pächtern für die Verpflegung während der Woche.
Die Kanuabteilung blickt auf gelungene Ferienspiele zurück und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wanderfahrt nach Wesel
Unverwechselbar pflügt sich unser Silberrücken Peter mit kräftigen, flachen Paddelschlägen durch die Rheinfluten in Richtung Duisburg. Wie Entenküken folgen ihm Routinier Andreas, das Duo Andrea und Sven im Zweier und ein Duisburger Trio bestehend aus Petra, Jörn und Debütant Stephan.
Bei strahlendem Sonnenschein verschafft uns ein stetiger Gegenwind eine herrliche Abkühlung. Dieser markiert gleichzeitig den Wechsel in Duisburger Hoheitsgewässer mit einem beißenden toxischen Gestank. Unsere Duisburger Gefährten wissen, dass diese Rußnote klar einem Recycler in Kasslerfeld zuzuordnen ist, der gerade wieder lichterloh brennt.
Die tränenden Augen kommen aber auch aus dem Staunen nicht heraus, als sie neben den Zufahrten zum größten Binnenhafen Europas noch die Mündung der Ruhr am Rheinorange, die Ruhrorter Pegelanlage und das Doppelbrückenbauwerk der A40 Überführung über den Rhein bewundern dürfen. Über die Brücke der Solidarität von Duisburg nach Rheinhausen keuchen außerdem Triathleten auf ihren Rädern, die sich beim Ironman 70.3 messen.
An der Stadtgrenze Walsum/ Dinslaken ist unser Uerdinger Urgestein Peter derart von den Eindrücken Duisburgsüberwältigt, dass er zum Besinnen eine Pausenzeit einläutet.
Die Fahrt durch den hippeländischen Rheinverlauf begeistert uns mit karibischem Flair, als das Wasser im Salzbergwerkgebiet hellgrün schimmert.
Bei Stephan trübt sich die Stimmung als ihm eine erste Schwiele am Daumen aufplatzt und das Wasser wiederum rot einfärbt – mit einem Fahrteneinstieg von 55 Km hat er sichbei uns Respekt verschafft, wovon wir uns natürlich nichts anmerken lassen.
Bei der letzten Rheinquerung erstarrt Andreas, den dieser Ort noch wegen einer fast Kollision mit einem Rheinfrachter in seinen schlimmsten Träumen verfolgt.
Heute geleitet uns unser Wanderwart aber sicher zwischen dem bergfahrenden Frachter „Avanti“ und dem Talfahrer „Vorwärts“ mit gleichlautenden Anweisungen hinüber in den rettenden Hafen.
Uns wird diese Tour in Erinnerung bleiben, weil diese bei einem Pegelstand von nur 146 cm durchgeführt wurde, wie er in Ruhrort noch nie gemessen wurde: Unsere Vereinsbucht ist derzeit quasi gar nicht mehr vorhanden und auch im Zielhafen booten wir an einem tiefergelegenen Steg des Ruderclubs aus, weil keiner sich durch die stinkende Schlickschicht zum Steg der Weseler Paddler durchkämpfen will.
Jörn

Hammerwurf in Rhede
Im Rahmen der Westdeutschen Rasenkraftsport Meisterschaften wurde in Rhede noch ein kleines Hammerwurfturnier ausgetragen, an dem einige aus dem Ferienurlaub zurückgekehrte Werfer*innen des Sportclub teilnahmen. Mit einer starken Leistung von 44,16 m überzeugte wieder einmal Malina Buhl (W13, Foto), die damit souverän ihren Wettkampf gewann. In der W14 siegte Neele Andretzko (39,98 m) vor Liane Wiesner (30,77 m), und Tim Kleeblatt (M15) gewann seinen Wettbewerb mit 39,93 m.

Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid
Die gute Saison gelungen abschließen wollte 800 m Läuferin Hannah Odendahl (Foto) bei den „Großen“ Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid. Und das gelang ihr mit Platz vier. Bereits vor drei Wochen hatte die 20-Jährige im Finale der U23 DM mit einem souveränen Start-Ziel Sieg für Aufsehen gesorgt. Bei den Frauen waren die Voraussetzungen nun aber anders. Hannah ging als Außenseiterin in den 800 m Meisterschaftswettbewerb. Nachdem sie am Samstag in einem von drei Halbfinals als Zweite ihres Laufes den Endlauf erreichen konnte, war damit das Ziel des Wochenendes bereits erreicht. Leichten Herzens spielte sie im Finale gegen die überwiegend ältere Konkurrenz eine gute Rolle und konnte am Schluss sogar noch die Dormagenerin Tanja Spill übersprinten. Hinter den knapp enteilten Medaillengewinnerinnen Smilla Kolbe aus Frankfurt (2:02,20 min), Jana Becker aus Königstein (2:02,72 min) und Lara Tortell aus Karben (2:03,08 min) gelang Hannah letztlich ein viel beachteter vierter Platz in 2:04,21 min. „Normalerweise mag man ja vierte Plätze nicht gern", lachte Hannah nach dem Rennen, „aber in diesem Fall ist der Platz mehr als willkommen“.
Der andere Einzelstarter des Sportclubs, Max Neukirchen, belegte im Kugelstoßfinale einen ordentlichen zehnten Platz, wobei er sein Vorhaben, die 18 m erneut zu knacken, mit 17,34 m nicht ganz umsetzen konnte. Letztlich aber war die Teilnahme bereits ein Erfolg.
Mit großer Motivation trat die 4 x 400 m U20-Staffel der weiblichen Jugend des Sportclub Krefeld im Lohrheidestadion an. Im zweiten von drei Zeitendläufen brachte Lina Juchems das SC Quartett in eine aussichtsreiche Position. Lisa Mauel auf Position zwei übernahm konsequent die Spitze, während Marta Kersken und Imke Martini den herausgelaufenen Vorsprung noch ausbauen konnten. Mit 3:52,46 min verbesserten die vier ihre Jahresbestzeit um sage und schreibe fünf Sekunden, was einer Durchschnittszeit je Läuferin von ca. 58,1 Sekunden entspricht. Diese Zeit hielt im letzten und schnellsten Zeitendlauf insoweit stand, als dass damit schlussendlich zur Freude aller ein sehr guter vierter Platz belegt werden konnte.
Foto von Dirk Gantenberg

Vorschau Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid
Als letzte Station der diesjährigen Meisterschaftstrilogie in Bochum-Wattenscheid finden an diesem Wochenende die Titelkämpfe in den Einzelwettbewerben der Männer, Frauen sowie der U20-Jugendlichen in den Langstaffeln statt.
Der Sportclub Krefeld ist mit zwei Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Sowohl Maximilian Neukirchen (Foto) im Kugelstoßen der Männer als auch Hannah Odendahl über 800 m der Frauen konnten vor vier Wochen an gleicher Stelle große Erfolge feiern. Bei der U23 DM holte Max überraschend Bronze mit neuer Bestleistung von 18,12 m. Sein Ziel am Samstag ist es, diese Leistung zu bestätigen. „In den drei Versuchen, die ich wahrscheinlich nur zur Verfügung habe, wäre es schön, die 18 vor dem Komma zu haben.“ sagt der Nierster. Hannah gewann das 800 m Finale der U23 eindrucksvoll und hat mit ihrer bisherigen Jahresbestzeit von 2:01,97 min die Jahresziele bereits mehr als erfüllt. Sie kann ohne Druck auflaufen. Ein Platz im Finale wäre bei den „Großen“ als Erfolg zu bewerten.
Nichts zu verlieren hat auch die Krefelder 4 x 400 m U20 Jugendstaffel. „Wir haben einfach Bock zu laufen“, sagt Marta Kersken stellvertretend für das Team. Die Staffel wir in der Besetzung Lina Juchems – Marta Kersken – Lisa Mauel – Imke Martini an den Start gehen.
Erwähnenswert ist sicher noch, dass mit Dreispringerin Alyssa Tagbo, eine potentielle SC-Endkampfteilnehmerin, am Wochenende leider verletzungsbedingt passen muss. Teilnehmen werden mit Tino Bovender (400 m Hürden / LT DSHS Köln) und Anna Keyserlingk (Dreisprung / SC Göttingen) zwei Athleten, die in Uerdingen ihre leistungssportliche Ausbildung erfuhren.

DM Masters in Mönchengladbach
Auch am dritten Wochenende im Juli fanden Deutsche Meisterschaften statt: Im Rheydter Grenzlandstadion trafen sich die Altersklassensportler zu den "Masters". Die Athlet*innen des Sportclubs waren dabei mit acht Goldmedaillen wieder sehr erfolgreich. Dreifacher Titelträger wurde Wolfgang Ritte (M70), der die 80 m Hürden in 14,41 s, den Stabhochsprung mit 3,20 m und den Weitsprung mit 4,49 m gewann. Seine Kinder Thomas (M45) und Christina (W40) sowie seine Frau Ute (W70) siegten ebenfalls in den Stabhochsprungwettbewerben mit 4,10 m, 3,10 m und 2,30 m. Weitere Titel gingen an Thomas Neumann (M55, Foto) im Hammerwurf mit 52,25 m und Wolfgang Hirt im Hochsprung M80 mit 1,27 m. Justus Schneider (M50) wurde Vierter mit dem Stab mit 3,50 m, Christina und Ute Ritte jeweils Fünfte im Weitsprung (4,66 m, 3,09 m) und Esther Jansen Siebte über 800 m der W40 in 2:26,89 min. Ergebnisliste

A2-Kurs der Salzwasser Union beim SC Krefeld
Ein Erfahrungsbericht von Gabi Schwanke
Am 11. und 12. Juli fand beim SC Krefeld ein ausgebuchter A2-Kurs der Salzwasser Union unter der Leitung von Christian statt. Die Teilnehmenden brachten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mit.
Der A2-Schein bereitet darauf vor, unter moderaten Bedingungen sicher an Tagestouren auf Küstengewässern teilzunehmen. Entsprechend vielseitig waren die Kursinhalte: von der Auswahl der richtigen Ausrüstung über effiziente Paddeltechniken und das sichere Beladen des Kajaks bis hin zu verschiedenen Rettungs- und Schlepptechniken sowie dem richtigen Verhalten in Notfallsituationen. Theorie und Praxis wechselten sich sinnvoll ab, sodass das Gelernte direkt auf dem Wasser umgesetzt werden konnte.
Chris verstand es hervorragend, die Inhalte fachlich fundiert, ruhig und mit viel Erfahrung zu vermitteln. Besonders beeindruckend war, wie individuell er auf die Teilnehmenden einging. Egal, ob bereits routinierter Paddler oder noch mit Respekt vor der ersten Kenterung – jeder wurde genau dort abgeholt, wo er gerade stand. Das sorgte nicht nur für sichtbare Lernfortschritte, sondern auch für eine entspannte und motivierende Atmosphäre.
Auch wenn am Ende nicht alle den A2-Schein mit nach Hause nehmen konnten, war die Stimmung durchweg positiv. Denn im Seekajaksport geht es nicht darum, möglichst schnell eine Bescheinigung zu erwerben, sondern die notwendigen Fähigkeiten so sicher zu beherrschen, dass sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wer den Kurs wiederholt, dreht deshalb keine „Ehrenrunde“, sondern hat die Chance, die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen – und genau darum geht es schließlich.
Neben dem intensiven Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft – beste Voraussetzungen für weitere gemeinsame Touren auf dem Wasser.
Mein Fazit: Ein hervorragend organisierter Kurs mit einer kompetenten und engagierten Kursleitung, einer tollen Gruppe und ganz viel Motivation, das eigene Können weiterzuentwickeln. Vielen Dank an Chris und den SC Krefeld für dieses gelungene Ausbildungswochenende!
Gabi Schwanke
Kanu Klub Zugvogel Essen (KKZ) und Herdecker Kanu-Club 1925

Wettkämpfe in Rhede, Remscheid und Krefeld
Neben den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid wurden auch einige andere Wettkämpfe am vergangenen Wochenende ausgetragen.
Da Mila Dzhamay (W10, Foto) an der vom Sportclub ausgerichteten Talentiade Anfang Juni nicht teilnehmen konnte, wollte Sie ihre Chance bei der Talentiade am letzten Sonntag in Rhede nutzen. In gleich vier Disziplinen ist ihr das auch sehr gut gelungen. Bei den 30m fliegend gewann sie den Wettkampf in ihrer Altersklasse in 4,08 s genauso wie den Schlagballwurf mit 30,50 m. Außerdem belegte sie im Weitsprung mit 4,15 m und beim Hochsprung mit 1,12 m jeweils den zweiten Platz. Mila konnte sich damit am Ende über vier Tickets für die LVN U12-Finals am 26.09. in Ratingen freuen. Hier hofft sie, eins der begehrten Tickets für die Teilnahme am ISTAF Düsseldorf 2027 zu ergattern. Ergebnisliste
Einen Tag vorher fanden die Regionsmeisterschaften im Mehrkampf U14 mit Dreikampf U12 in Remscheid statt. Podestplätze gab es für Mia Ritte (W11) und Ella Weber (W13). Mia gewann alle Einzeldisziplinen (50 m, Weitsprung, Schlagballwurf) und war damit natürlich auch im Dreikampf mit 1.429 Punkten nicht zu schlagen. Ella kam in ihrer Altersklasse auf dieselbe Punktzahl und wurde damit Zweite. Ergebnisse
Am Löschenhofweg trafen sich am Sonntag die Stabhochspringer*innen zum Meeting "The Sky is the limit". Auch hier konnte Mia Ritte glänzen, indem sie ihren eigenen Nordrheinrekord in der W12 zum wiederholten Mal verbessern konnte. Ihre neue persönliche Bestleistung steht nun bei 3,02 m. Zudem gewannen Thomas Ritte bei den Männern (4,32 m), Matthias Ritte bei der M14 (3,37 m) und Edda Teusch in der W13 mit der Bestleistung von 2,62 m. Ergebnisliste

Die Sportabzeichengruppe pausiert
Die Sportabzeichengruppe beendet erfolgreich ihr Sommertraining. Start ist dann wieder nach den Osterferien 2027.

3. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid
Am dritten und letzten Wettkampftag in der Lohrheide standen für den Sportclub ausnahmslos Hürdenwettkämpfe auf dem Plan.
In den noch ausstehenden 300 m Hürdenfinals der W15 startete Nica Striezel (Foto) auf der Bahn vier im B-Finale und brachte noch einmal eine Energieleistung zustande. Die 14-Jährige wurde ausgezeichnete Zweite und verbesserte ihre persönliche Bestzeit dabei noch einmal um fast eine Sekunde auf nunmehr 45,67 s. Damit ist sie nun die Nummer 10 in Deutschland.
Weiter ging es mit den 80 m Hürden der W15. Hier hatte der SC mit Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas gleich drei Eisen im Feuer. Während Evelyn keinen guten Tag hatte, es aber trotzdem noch in den B-Endlauf schaffte und dort in 12,28 Sechste wurde (Vorlauf 12,13 s), konnte Mina ebenfalls im B-Finale ihre persönliche Bestzeit auf 11,98 s verbessern und damit sehr gute Zweite werden.
Dramatisch wurde es im A-Finale, für das sich Lilly Hodey zuvor in 11,73 s sicher qualifiziert hatte. Nach gutem Start lag Lilly Mitte des Rennens verheißungsvoll im Kampf um den dritten Platz. An der sechsten (und drittletzten) Hürde jedoch blieb sie kurz hängen, verlor das Gleichgewicht, kam zu Sturz und musste das Rennen aufgeben. Schlimmer als die zahlreichen Schürfwunden war dabei anschließend sicher die Enttäuschung über die entgangene Chance.
Bei Ina Gödicke im 100 m Hürdensprint der U20 sah es nach den Vorläufen nicht so aus, als wenn die 18-Jährige eine realistische Chance auf das Finale haben könnte. Zu wenig explosiv war ihre Schrittgestaltung bei den gelaufenen 14,37 s, mit denen sie gerade das Halbfinale erreichte. In diesem Halbfinale sah man aber eine andere, frequentere Ina, die 13,96 s bei allerdings etwas zu starkem Rückenwind lief. Als insgesamt Neunte verpasste sie das Finale damit denkbar knapp.
Foto von Dirk Gantenberg


