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Kanu



Neues aus der Kanu-Abteilung

Bereit zum Ablegen: Die Kanuten in ihren Booten am Ufer
Kanu 28.09.2026

Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine

Drei Vereine, ein Rhein, rund 30 Kanutinnen und Kanuten – und jede Menge gute Laune: Auch in diesem Jahr trafen sich die ehemaligen Kanu-Werksvereine von Bayer aus Leverkusen, Dormagen und Uerdingen zur traditionellen Gemeinschaftsfahrt auf dem Rhein.

Schaf sei Dank – der etwas verspätete Start

Am Samstag, dem 5. September, sollte es eigentlich pünktlich losgehen. Eigentlich.

Kurz nach 12:00 Uhr setzte sich die bunt gemischte Flotte in Köln-Rodenkirchen schließlich in Bewegung. Die kleine Verzögerung hatte allerdings nichts mit schlechter Organisation, technischen Problemen oder gar einem verschlafenen Kanuten zu tun. Vielmehr hatte eine Schafherde in Dormagen beschlossen, unseren Weg gleich zweimal zu kreuzen.

Was soll man dazu sagen? Wenn Schafe Priorität vor Kanuten haben, muss man als Wassersportler eben warten. Schließlich gehört auch Geduld zum Kanusport.

Dann aber hieß es: Boote zu Wasser und Leinen los!

Ein wirklich buntes Bild machte sich auf den Weg: Einer- und Zweierkajaks unterschiedlichster Bauart, die ganze Vielfalt des Kanusports war vertreten. Und die Flotte sollte in Leverkusen beim VKL bei Rheinkilometer 701 noch weiteren Zuwachs bekommen, -einen Zweier- Kanadier.

Köln vom Wasser aus – Stadtbesichtigung mit Paddel

Schon kurz nach dem Start wartete das erste große Highlight auf die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die Durchfahrt durch Köln.

Vom Rhein aus zeigt sich die Domstadt noch einmal aus einer ganz eigenen Perspektive. Vorbei ging es an der markanten Rodenkirchener Brücke, bevor sich zunehmend die beeindruckende Kulisse der Kölner Innenstadt auftat.

Natürlich durfte dabei der unbestrittene Star der Kölner Skyline nicht fehlen: Der Kölner Dom. Vom Wasser aus bietet sich ein besonders schöner Blick auf die gewaltige Kathedrale und die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern.

Weiter ging es vorbei an der Altstadt mit ihrem historischen Rheinpanorama sowie den modernen Fassaden entlang des Rheinufers. Auch das Schokoladenmuseum, der markante Kranhäuser-Komplex im Rheinauhafen und später die Severinsbrücke sorgten für reichlich Abwechslung.

Und das Beste: Während die Touristen an Land Schlange stehen, mussten wir weder Eintritt bezahlen noch einen Stadtführer engagieren. Einfach paddeln, schauen und genießen – Köln Sightseeing auf die sportliche Art.

Kaffee, Kuchen und Kilometer

Nach den ersten gemeinsamen 17 Kilometern wurde beim VKL Leverkusen eine wohlverdiente Kaffeepause eingelegt. Gleichzeitig stießen weitere Boote zur Gruppe, sodass sich die Flotte nun komplettiert auf den Weg Richtung Dormagen machte.

Gegen 15:00 Uhr hieß es wieder: Paddel aufnehmen und weiter.

Das Wetter hatte inzwischen ordentlich aufgefrischt. Leider blies der Wind ausgerechnet aus der Richtung, aus der ihn Kanuten am wenigsten gebrauchen können: Von vorn.

Auf dem zunächst fast geradlinigen Rheinabschnitt kam dann auch noch ein Passagierschiff von achtern auf. Bei dem derzeit niedrigen Rheinpegel bauten sich dessen Wellen insbesondere zum flacher werdenden Ufer hin deutlich auf – und irgendwann wurden aus Wellen richtige Brecher.

Für einen unserer Mitpaddler wurde diese Begegnung mit den Schiffswellen schließlich zum unfreiwilligen Bad im Vater Rhein.

Zum Glück blieb es bei einem Schrecken und einer unfreiwilligen Abkühlung. Das Kajak wurde gemeinsam geleert und schon konnte die Fahrt unbeschadet und frohen Mutes fortgesetzt werden.

Und genau hier zeigte sich einmal mehr, was eine Gemeinschaftsfahrt ausmacht: Wenn es darauf ankommt, ist sofort jemand zur Stelle. Einer hilft, einer hält das Boot, einer sammelt Ausrüstung ein – und einer hat wahrscheinlich auch noch einen mehr oder weniger klugen Spruch parat.

Gemeinsam lernen – gemeinsam sicher unterwegs

Der anschließend auffrischende Gegenwind ließ den Rhein noch einmal ordentlich in Wallung kommen. Solche Situationen gehören zum Kanusport dazu – und gerade darin liegt ein großer Wert des Vereinssports.

Unterschiedliche Strömungen, Wind, Wellen und Schiffsverkehr lassen sich in der Gemeinschaft Schritt für Schritt kennenlernen. Erfahrene Paddler können unterstützen, weniger Erfahrene können von ihnen lernen und jeder sammelt mit der Zeit die Erfahrung, Situationen auf dem Wasser richtig einzuschätzen.

Und manchmal gehört zu einer guten Entscheidung eben auch, nicht weiterzufahren. Wenn die persönlichen Fähigkeiten oder die aktuellen Bedingungen nicht zusammenpassen, kann ein Fahrtabbruch oder eine Pause eine vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidung sein.

Genau dafür ist Vereinssport da: Gemeinsam Erfahrungen sammeln, voneinander lernen und dabei sicher und mit Freude unterwegs sein.

Dormagen: Dusche, Grill und Geselligkeit

Am Abend erreichte die Gruppe schließlich Dormagen, wo traditionell übernachtet wurde.

Nach den zurückliegenden 17 Kilometern stand zunächst eine erfrischende Dusche auf dem Programm.

Nun ja – erfrischend ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort.

Die Dusche war nämlich kalt.

Sehr kalt.

So kalt, dass mancher Teilnehmer vermutlich kurzfristig überlegte, ob er nicht doch lieber noch einmal in den Rhein springen sollte.

Aber keine Sorge: Für die nächste Etappe war vorgesorgt. Am Sonntag wartet in Uerdingen bei Rheinkilometer 762 eine warme Dusche auf alle!

Anschließend wurde der Grill angeworfen. Bei leckerem Grillgut, einer guten Getränkeauswahl und bester Stimmung ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen. Es wurde gegessen, getrunken, erzählt und natürlich auch die eine oder andere Geschichte vom Wasser etwas ausgeschmückt.

Übernachtet wurde standesgemäß im gesamten Bootshaus – wahlweise im Zelt oder im Bulli. Je nach persönlicher Vorliebe zwischen Campingromantik und rollendem Hotelzimmer.

Sonntag: 44 Kilometer bis Uerdingen

Nach einem tollen Frühstück hieß es am Sonntagmorgen wieder: Boote packen, Paddel schnappen und ab auf den Rhein.

Die letzte Etappe führte über rund 44 Kilometer nach Uerdingen.

Und diesmal meinte es auch das Wetter besonders gut mit uns. Bei erstklassigen Bedingungen, leichtem Rückenwind und bester Laune ließ sich die Strecke richtig genießen.

Die große Gruppe bot dabei einen beeindruckenden Anblick. Besonders bei der Durchfahrt durch Düsseldorf zeigte sich einmal mehr, wie schön eine solche Gemeinschaftsfahrt sein kann: Viele unterschiedliche Boote, Paddlerinnen und Paddler aus drei Vereinen und alle gemeinsam unterwegs auf dem Rhein.

Natürlich durfte zuvor die traditionelle kurze Rast am Paradiesstrand nicht fehlen.

Danach ging es weiter – vorbei an der Fähre Michaela II – und schließlich dem Ziel entgegen.

Ziel erreicht – Kuchen voraus!

Pünktlich zur Kaffeezeit erreichte die Gruppe schließlich das Bootshaus des SC Krefeld 05 bei Rheinkilometer 762.

Und dort wartete bereits die nächste, diesmal ganz ungefährliche Herausforderung:

Kuchen.

Jan und Klaus hatten eine große Kuchentafel vorbereitet, die nach 44 Kilometern Paddeln selbstverständlich nicht lange unberührt blieb.

Damit fand die diesjährige Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine einen rundum gelungenen Abschluss.

Zwei Tage, viele Kilometer, Wind und Wellen, ein unfreiwilliges Bad, eine kalte Dusche, jede Menge Gemeinschaft – und am Ende Kuchen.

So muss eine Gemeinschaftsfahrt sein.

Ein großes Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt all den Kanutinnen und Kanuten, die ihre eigene Zeit zur Verfügung gestellt haben, um die für eine solche Tour unvermeidlichen und bei Kanuten traditionell nicht besonders beliebten „lästigen“ Umsetzvorgänge mit Pkw und Bussen zu übernehmen.

Ohne diese fleißigen Shuttlefahrer wäre die Tour deutlich komplizierter gewesen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Christina und Andrea, Wolfgang sowie Sven der neben dem Shuttleservice- auch noch die Organisation und Vorbereitung der Tour übernommen hatte.

Und natürlich an alle, die mitgepaddelt, mitgeholfen, mitgelacht und diese Gemeinschaftsfahrt wieder zu dem gemacht haben, was sie sein soll:

Ein sportliches Erlebnis, bei dem nicht nur Kilometer gesammelt werden, sondern vor allem gemeinsame Erlebnisse.

Auf die nächste Gemeinschaftsfahrt –
hoffentlich ohne Schafe, mit etwas wärmerem Duschwasser und weiterhin so viel Rückenwind!

Kanu 28.09.2026

Fahrradtour bei bestem Wetter

Bei tollem Wetter startete unsere Kanuabteilung zu einer wunderschönen Tour am Eyller See. Die Strecke war rund 35 km lang und bot jede Menge schöne Eindrücke.

Um 13:30 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz der Gaststätte Ranch House – dort, wo wir nach unserer Fahrradtour sehr lecker gegessen haben.

Etwa auf der Hälfte der Strecke legten wir in Wachtendonk eine gemütliche Pause ein. In einer Eisdiele gab es für uns Eis, Kuchen und Kaffee – genau das Richtige für eine kleine Stärkung. 

Ein ganz herzliches Dankeschön an Andrea und Sven für die perfekte Vorbereitung! Die Tische waren bestellt und wir haben uns nicht ein einziges Mal verfahren. 

Kanute fährt durch Slalomstangen im Wildwasserkanal
Kanu 03.09.2026

Kanu-Slalom Deutschland Cup in Roudnice

Direkt nach der Jugendfahrt reisten unsere Sportler nach Roudnice (Tschechien) zum Kanu-Slalom Deutschland Cup, der am Samstag und Sonntag stattfand. Am Boothaus übernahm Trainer Jörg Küsters die Betreuung der Sportler und führte sie durch die  Wettkampftage.

Bei bestem Wetter konnte Gero Battenberg einen tollen 14. Platz erreichen. Auch Leona, Wilhelm und Luc zeigten starke Leistungen und konnten sich jeweils im ersten Drittel des Starterfeldes platzieren.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Platzierungen!



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