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Kanu



Neues aus der Kanu-Abteilung

Kanute fährt durch Slalomstangen im Wildwasserkanal
Kanu 03.09.2026

Kanu-Slalom Deutschland Cup in Roudnice

Direkt nach der Jugendfahrt reisten unsere Sportler nach Roudnice (Tschechien) zum Kanu-Slalom Deutschland Cup, der am Samstag und Sonntag stattfand. Am Boothaus übernahm Trainer Jörg Küsters die Betreuung der Sportler und führte sie durch die  Wettkampftage.

Bei bestem Wetter konnte Gero Battenberg einen tollen 14. Platz erreichen. Auch Leona, Wilhelm und Luc zeigten starke Leistungen und konnten sich jeweils im ersten Drittel des Starterfeldes platzieren.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Platzierungen!

Kanu 24.08.2026

Kanu Camp bringt Spaß auf und neben dem Wasser

18 Kinder nahmen in dieser Woche an den Ferienspielen der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 teil. Trotz wechselhaften Wetters ging es täglich aufs Wasser, sodass die Kinder viele neue Erfahrungen im Kanusport sammeln konnten.

Die Aktion war ein voller Erfolg und sorgte für viel Begeisterung. Viele Kinder äußerten bereits den Wunsch: „Wir kommen wieder!“

Ein besonderer Dank gilt den engagierten Übungsleitern an Land und auf dem Wasser, die für einen sicheren und abwechslungsreichen Ablauf sorgten. Ebenso bedanken wir uns bei den Pächtern für die Verpflegung während der Woche.

Die Kanuabteilung blickt auf gelungene Ferienspiele zurück und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Die Kanuten treiben auf dem Wasser
Kanu 20.08.2026

Wanderfahrt nach Wesel

Unverwechselbar pflügt sich unser Silberrücken Peter mit kräftigen, flachen Paddelschlägen durch die Rheinfluten in Richtung Duisburg. Wie Entenküken folgen ihm Routinier Andreas, das Duo Andrea und Sven im Zweier und ein Duisburger Trio bestehend aus Petra, Jörn und Debütant Stephan.

Bei strahlendem Sonnenschein verschafft uns ein stetiger Gegenwind eine herrliche Abkühlung. Dieser markiert gleichzeitig den Wechsel in Duisburger Hoheitsgewässer mit einem beißenden toxischen Gestank. Unsere Duisburger Gefährten wissen, dass diese Rußnote klar einem Recycler in Kasslerfeld zuzuordnen ist, der gerade wieder lichterloh brennt.

Die tränenden Augen kommen aber auch aus dem Staunen nicht heraus, als sie neben den Zufahrten zum größten Binnenhafen Europas noch die Mündung der Ruhr am Rheinorange, die Ruhrorter Pegelanlage und das Doppelbrückenbauwerk der A40 Überführung über den Rhein bewundern dürfen. Über die Brücke der Solidarität von Duisburg nach Rheinhausen keuchen außerdem Triathleten auf ihren Rädern, die sich beim Ironman 70.3 messen.

An der Stadtgrenze Walsum/ Dinslaken ist unser Uerdinger Urgestein Peter derart von den Eindrücken Duisburgsüberwältigt, dass er zum Besinnen eine Pausenzeit einläutet. 

Die Fahrt durch den hippeländischen Rheinverlauf begeistert uns mit karibischem Flair, als das Wasser im Salzbergwerkgebiet hellgrün schimmert.

Bei Stephan trübt sich die Stimmung als ihm eine erste Schwiele am Daumen aufplatzt und das Wasser wiederum rot einfärbt – mit einem Fahrteneinstieg von 55 Km hat er sichbei uns Respekt verschafft, wovon wir uns natürlich nichts anmerken lassen.

Bei der letzten Rheinquerung erstarrt Andreas, den dieser Ort noch wegen einer fast Kollision mit einem Rheinfrachter in seinen schlimmsten Träumen verfolgt.

Heute geleitet uns unser Wanderwart aber sicher zwischen dem bergfahrenden Frachter „Avanti“ und dem Talfahrer „Vorwärts“ mit gleichlautenden Anweisungen hinüber in den rettenden Hafen.

Uns wird diese Tour in Erinnerung bleiben, weil diese bei einem Pegelstand von nur 146 cm durchgeführt wurde, wie er in Ruhrort noch nie gemessen wurde: Unsere Vereinsbucht ist derzeit quasi gar nicht mehr vorhanden und auch im Zielhafen booten wir an einem tiefergelegenen Steg des Ruderclubs aus, weil keiner sich durch die stinkende Schlickschicht zum Steg der Weseler Paddler durchkämpfen will.

Jörn



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