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Neues aus dem Verein

Porträt Ben Kreienbrink
Leichtathletik 11.07.2026

1. + 2. Tag U20- und U16-DM in Wattenscheid

Auch an diesem Wochenende fanden wieder Deutsche Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion statt. Dieses Mal für die Jugendlichen der Klassen U20 und U16. Bereits am Freitag ging es los mit den Staffeln. In drei von vier Wettbewerben stellte der Sportclub ein Team über 4 x 100 m.

Die U16-Staffel der Jungs mit Leon Heiner, Ben Kreienbrink, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi steigerte sich auf 46,51 s und belegte damit ebenso wie das U20-Quartett der Mädchen (Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini, Carlotta Neuenhahn) in 47,79 s einen ordentlichen Mittelplatz. Das höher gehandelte weibliche U16-Team hatte einen guten Auftritt. Mit der Bestzeit von 48,64 s liefen Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel im letzten und schnellsten der Zeitendläufe als Dritte über die Ziellinie.  Pech nur, dass in einem anderen Zeitlauf weitere drei Staffeln über sich hinauswachsen konnten und deshalb den Krefelderinnen nur Platz sechs blieb, mit dem die vier Athletinnen von Trainer Roman Buhl nicht ganz zufrieden waren.

Vom Quereinsteiger zum DM-Finalisten: Völlig überraschend lief Ben Kreienbrink (Foto) am Samstag in den A-Endlauf über 100 m bei der männlichen Jugend M15 und belegte dort Rang fünf. Erst am Anfang der Saison hatte er sich vom Fußballspielen verabschiedet und sich ganz auf den Sprint konzentriert. Über 11,29 s im Vorlauf steigerte sich der Schützling von Sebastian Thelen und Lina Juchems auf 11,25 s im Endlauf. Diese Leistungen werden allerdings keinen Einzug in die offiziellen Bestenlisten finden, weil bei beiden Läufen mehr als die erlaubten 2,0 m/s an Rückenwind bliesen.

Evelyn Domnina sprang im Dreisprung W15 in ihrem ersten Versuch mit 11,24 m nah an ihre persönliche Bestleistung (11,28 m) heran. Dabei war sie noch klar vor dem Brett abgesprungen, was die Hoffnung auf noch bessere Weiten nährte. Letztlich blieb es aber bei den 11,24 m, was in der Endabrechnung eine ordentliche Endkampfplatzierung mit Platz sechs bedeutete. Einen Top-Acht-Rang gab es auch für Emily Buhl. Sie machte im Hammerwurf W15 einen soliden Wettkampf und wurde mit Platz acht belohnt. Ihr bester Wurf wurde mit 40,13 m gemessen.

Marta Kersken hat nach langer Leidensgeschichte endlich den verdienten Erfolg eingefahren. Über 400 m der weiblichen Jugend U20 schaffte sie in der persönlichen Bestzeit von 57,48 s die Qualifikation für das B-Finale, wo sie mit 57,61 s den vierten Platz belegte und somit insgesamt 12. wurde. Lisa Mauel erzielte im Vorlauf 58,47 s und kam nicht weiter. Eine tolle Steigerung zeigte auch Nica Striezel über 300 m Hürden der W15. Sie verbesserte ihren bisherigen Hausrekord um knapp eine Sekunde auf nunmehr 46,48 s und erreichte damit verdient das B-Finale. Vor allem auf den letzten 100 m zeigte die 14-Jährige ihr sehr gutes Ausdauerpotential. Die Endläufe finden am Sonntag um 14:50 Uhr statt.

Die noch zur U18 gehörende Imke Martini, am letzten Wochenende Fünfte über 200 m in ihrer Altersklasse, schaffte es über 100 m in 12,03 s souverän ins Halbfinale. Dort war dann aber gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz in 12,10 s Endstation. Auch Pia Jackel konnte sich letzte Woche bei der U18-DM als Siebte im Dreisprung auszeichnen. Gegen die älteren Konkurrentinnen war aber nach dem Vorkampf und 11,36 m Schluss.

Am Sonntag, dem dritten und letzten Wettkampftag, sind neben Nica Striezel noch die Kurzhürdlerinnen Ina Gödicke (U20), Lilly Hodey, Evelyn Domnina und Mina Öztas (alle W15) am Start.

Ergebnisse / Livestream

Übergabe eines Staffelstabs
Leichtathletik 09.07.2026

Vorschau U20- und U16-DM in Wattenscheid

Nachdem die U23 und U18 Leichtathleten des Sportclub mit einem Titel und einer Bronzemedaille am vergangenen Wochenende bereits toll vorgelegt haben, sind nun von Freitag bis Sonntag die jugendlichen Altersklassen U20 und U16 mit ihren Titelkämpfen an der Reihe. Und wieder ist der Austragungsort die neue deutsche Vorzeigelocation der Leichtathletik, das Lohrheidestadion in Wattenscheid.

Vom Sportclub Krefeld hat sich mit 17 Teilnehmer*innen ein erstaunlich großes Kontingent für diese Deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Mit Imke Martini (Platz 5 über 200 m) und Pia Jackel (Platz 7 im Dreisprung) gehen zwei Teilnehmerinnen nach der U18 auch bei den älteren U20 an den Start. Dabei darf Imke diesmal über 100 m das Halbfinale anpeilen, während Pia es schwer haben dürfte, über die drei Versuche des Vorkampfes hinaus zu kommen. Für die beiden U20 Starterinnen über 400 m Marta Kersken und Lisa Mauel geht es darum, ihre Jahresbestzeiten noch einmal zu verbessern. Hier ist bei über 40 Teilnehmerinnen eine Mittelfeldplatzierung realistisch. Marta ist nach langer Verletzungsmisere erstmals über die lange Sprintstrecke am Start und sammelt weiter Erfahrung für 2027. Ob die 4 x 100 Staffel der U20 (Lina Juchems-Ina Gödicke-Imke Martini-Carlotta Neuenhahn) antritt, wird sich kurzfristig entscheiden, nachdem sich Carlotta vor zwei Wochen in Rhede verletzte. Sollte es klappen, ist das Ziel eine Top-8-Platzierung. Die größten Endlaufchancen in der U20 werden Ina Gödicke über 100 m Hürden zugetraut. Die 18-Jährige hatte in dieser Saison noch kein perfektes Rennen. Trainer Tobias Rüttgers hofft auf das berühmte Platzen des Knotens in Wattenscheid.   

Noch besser sind die Aussichten in der U16. Im Dunstkreis der Medaillen bewegen sich Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel als 4 x 100 m Staffel. Aber alle vier verfügen auch über teilweise aussichtsreiche Einzelqualifikationen. Trainer Roman Buhl: „Es wäre super, wenn wir irgendwo eine Medaille mitnehmen dürften“. Lilly ist Fünfte über 80 m Hürden und 16. über 100 m.  Ob sie am Samstag die 100 m läuft oder sich alle Kräfte für die sonntäglichen Hürdensprints spart, bleibt noch offen. Ebenfalls über 80 m Hürden im Wettbewerb sind Evelyn und Mina. Hier winkt ggf. das Halbfinale. Evelyn hat zudem noch eine weitere Platzierungschance im Dreisprung der W15, wo sie aktuell auf Rang acht rangiert. Nica greift ihre persönliche Bestzeit über 300 m Hürden an und hofft auf ein Vorrücken vom bisher 29. Meldeplatz. Als Siebte im Hammerwurf W15 verfügt zudem Emily Buhl über die Möglichkeiten, den Endkampf (der besten Acht) zu erreichen. Bezeichnenderweise hat nur ein U16-Junge die DM Einzelqualifikation erreicht. Ben Kreienbrink gelang dies im 100 m Sprint, wo mit dem Halbfinale liebäugelt. In seinem Sog gelang auch der männlichen 4 x 100 m Staffel (mit Leon Heiner, Joshua Weiland und  Subhan Ahmadi) die DM-Teilnahme.

Ergebnisse / Livestream

Foto von Dirk Gantenberg

11 Männer stehen vor Zelten
Kanu 06.07.2026

Herrentour 2026

Wildwasser, Wetterkapriolen und jede Menge Gemeinschaft

27.06. – Aufbruch ins Abenteuer

(JD) Pünktlich um 20:00 Uhr trafen sich die elf Teilnehmer – Matthias, Hendrick, Linus, Timo, Klaus, Andreas, Winni, Piet, Josch, Christian und Jörg – am Bootshaus, um Bus, Boote und jede Menge Ausrüstung für das diesjährige siebentägige Kanu-Camp zu verladen. Nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, rollte der Bus gegen 21:30 Uhr in Richtung Pfunds in Tirol. Die Vorfreude war groß – schließlich warteten Wildwasser, Lagerfeuerstimmung und die ein oder andere Anekdote bereits auf uns.

Sonntag – Lager aufschlagen und die ersten Wellen

Kurz vor dem Ziel legten wir in Landeck noch einen Frühstücksstopp beim Bäcker Ruetz direkt am Bahnhof ein. Gut gestärkt erreichten wir wenig später den Campingplatz Via Claudiasee, dessen Badesee sofort Urlaubsstimmung aufkommen ließ.

Die besten Plätze mit Seeblick waren natürlich heiß begehrt. Innerhalb von zwei Stunden stand unser kleines Kanudorf, und kaum waren die Zelte aufgebaut, wurden bereits die ersten Paddelpläne geschmiedet.

Die jüngeren Wildwasser-Enthusiasten eröffneten die Woche mit der Scuoler Strecke bei rund 27 m³/s. Zwei knackige Wildwasser-IV-Stellen sorgten direkt für Konzentration und echtes Wildwasservergnügen.

Den ersten Abend ließen wir bei einem hervorragenden Essen im „Wilden Mann” in Tösens ausklingen.

Montag – Paddeln trotz Pannen

Nicht jeder startete optimal in den Tag. Josch wurde zunächst von einer zarten Diarrhöe ausgebremst, ehe auch noch das Auto streikte. Zum Glück ist Josch ADAC-Mitglied und gemeinsam mit Klaus konnten sämtliche organisatorischen Herausforderungen bewältigt werden, während der Rest der Mannschaft die Gelegenheit nutzte, auf der Martina-Strecke ins bewegte Wasser zu starten. Schöne Kehrwasser, flotte Schwalle und jede Menge Fahrspaß sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen für die kommenden Tage deutlich wuchs.

Am Nachmittag bestritten wir dann unsere erste gemeinsame Tour mit allen Teilnehmern auf dem Inn. Wir machten uns auf, um direkt vom Campingplatz bis nach Tösens zu paddeln.

Bei rund 50 m³/s zeigte sich der Inn von seiner sportlichen Seite. Technisch anspruchsvolle Passagen, schöne Kehrwasser, einige kleinere Stufen und Schwallstrecken sorgten für einen gelungenen Paddeltag.

Am Abend wurde es mediterran: Beim gemeinsamen Einkauf entstand ein griechischer Abend mit Tzatziki, Bauernsalat und einer beachtlichen Menge Ouzo – selbstverständlich vor, während und nach dem Essen.

Das Deutschlandspiel schauten wir bis tief in die Nacht bei der Familie Oberhofer in der guten Stube. Glücklich waren diejenigen, die es nicht bis zum Ende ausgehalten- und stattdessen ins kuschelige Zelt gingen.

Dienstag – Business Class auf dem Campingplatz

Müde und mit roten Augen gab es Rührei zum Frühstück – besser kann ein Paddeltag kaum beginnen. Einige Teilnehmer reisten dabei stilgerecht in der “Business Class”, denn ihre Campingstühle boten ungefähr den Platz eines Langstreckenfluges.

Auf dem Programm stand die Strecke von Tösens bis Prutz. Aufgrund der Gruppengröße wurden zwei Paddelgruppen organisiert. Hendrick und Linus übernahmen jeweils die Führung und lotsten beide Teams souverän durch den anspruchsvolleren Abschnitt.

Während die jüngeren Herren gemeinsam mit Andi anschließend noch die Sanna unsicher machten, entschieden sich die anderen für Apfelstrudel mit Vanillesoße im Wilden Mann – ebenfalls eine Form der Regeneration.

Am Abend wurde es laut, lustig und legendär: Rage Cage sorgte für beste Unterhaltung und spätestens nach Winnis persönlichem „Armageddon” war allen klar, dass dieser Abend noch lange Gesprächsthema bleiben würde.

Mittwoch – Regen, steigende Pegel und Rollenkönige

Eigentlich sollte heute die Giarsun-Schlucht auf dem Programm stehen. Doch Dauerregen ließ die Pegelstände förmlich explodieren. Als der Inn gegen Mittag eine nahezu hockeyschlägerförmige Pegelkurve entwickelte, war klar: Sicherheit geht vor.

Stattdessen ging es erneut auf die Scuoler Strecke.

Hendrick, Hasso, Timo, Josch, Andi und Christian nutzten die Bedingungen optimal. Besonders Josch machte mit insgesamt zwei erfolgreichen Eskimorollen auf sich aufmerksam und durfte sich am Abend völlig verdient und eigenständig zum “Rollenkönig” küren.

Währenddessen verbrachten Klaus, Piet, Winni und Jörg einen entspannten Kulturtag im zollfreien Samnaun in der Schweiz.

Pünktlich zum Abend hörte sogar der Regen auf. Die Sportlichen spazierten nach Pfunds zum Abendessen ins Vabene, die „Ausgepowerten“ nahmen den Bus.

Anschließend klang der Abend gemütlich im Pavillon aus, wo bereits die nächsten Wildwasserpläne geschmiedet wurden.

Donnerstag – Die Königsetappe

Für Hendrick, Timo, Linus und Matthias wartete heute mit der Unteren Ötz von Ötz bis Haiming echtes Wildwasser der Kategorie IV. Zwölf Kilometer ohne echte Pause, viel Druck, schnelle Entscheidungen und permanentes Arbeiten im Boot. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: keine Schwimmer, keine Rollen – eine blitzsaubere Mannschaftsleistung.

Doch damit war der Tag noch nicht vorbei.

Direkt im Anschluss ging es in die berühmte Imster-Schlucht. Hohe Wellen, kräftige Walzen und jede Menge Fahrspaß sorgten erneut für Grinsen im Gesicht. Lediglich Winni musste nach einer etwas innigeren Begegnung mit einem Stein eine beeindruckende Eskimorolle demonstrieren. Auch hier blieb die gesamte Gruppe trocken und erreichte Haiming ohne Schwimmer.

Den gelungenen Tag feierten wir wieder mit reichlich Tzatziki und Grillgut aus der Heimat.

Am Abend kam es dann doch noch zu einem Beinaheunfall, als uns ein Tiroler-Tyrann heimsuchte – der berüchtigte „Nackenzwicker“. Dieses Insekt wird man nur los, indem man sich groß macht und laut schreit.

Irgendwann ließ der Bursche von uns ab und die Lichter gingen aus.

Freitag – Wildwasser oder Kultur

Ein Teil der Gruppe stellte sich erneut der Scuoler Strecke. Hendrick, Timo, Linus, Matthias, Winni, Andi und Josch meisterten die Schlüsselstellen souverän oder entschieden sich mit gesundem Menschenverstand für ein Umtragen. Beides zählt schließlich zur Erfahrung.

Der Biergarten direkt an der Strecke wurde für eine erfrischende Pause genutzt. Der Service war sehr freundlich- und auf Kanuten eingestellt. So trank man feinen Riesling oder ein leckeres Alsterwasser und auch die Zeit während des Umsetzens am Ende der Tour wurde durch eine Runde Flunkyball verkürzt.

Die Kulturfraktion – Christian, Piet, Klaus und Jörg – erkundete stattdessen die Radurschlklamm und entschied sich bewusst dafür, ihre bis dahin makellose Schwimmer-Statistik nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.

Am Nachmittag schwammen wir stattdessen lieber im Claudiasee, belegten die Insel und genossen das ein oder andere Bierchen. Für das Abendessen war im Hotel zur Post ein Tisch reserviert, hier erwartete uns ein geschmackliches Highlight bei lustigem Service.
Nach dem Essen verabschiedeten wir Hendrick und Hasso, die sich sogleich auf den Heimweg nach Uerdingen machten.

Samstag – Abschied von Tirol

Der letzte Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee in der Sonne, bevor das große Abbauen des Camps startete.

Nach einem ausgedehnten Frühstück beim MPreis begann gegen 10:30 Uhr die Heimreise.

Ein absolutes Highlight wartete jedoch noch bei Stuttgart: Christian hatte gemeinsam mit seiner Mutter einen legendären Fleischkäse-Stopp organisiert. 18 frische Fleischkäsesemmeln verschwanden in Rekordzeit. Besonders bemerkenswert: Die komplette Mannschaft wurde von Christians Mutter eingeladen. Herzlichen Dank dafür – besser kann eine Heimreise kaum schmecken.

Zuvor mussten wir allerdings noch den Grenzübergang Füssen/Reutte passieren. Auf die freundliche Frage des Bundespolizisten: „Kommt ihr von der Arbeit?” konnten wir überzeugend mit „Nein, vom Paddeln!” antworten. Offenbar braucht unser Bus dringend etwas mehr Vereinsdesign, sollten wir nicht weiterhin für osteuropäische Wanderarbeiter gehalten werden.

Das wohl schönste Kompliment der Tour kam schließlich von einem unserer jüngeren Kanuten: „Wenn ihr alt seid, bin ich immer noch jung.” Ob sich diese Aussage auf unsere Paddeltechnik oder unsere erstaunliche Standfestigkeit bei Flunkyball, Beerpong und Rage Cage bezog, bleibt bis heute ungeklärt. Anonyme Anfragen bearbeitet Linus gerne.

Gegen 21 Uhr erreichten wir schließlich wieder unser Bootshaus in Uerdingen.

„Nä wat is dat schön hier – endlich keine Berge mehr!“

Fazit

Sieben Tage voller Wildwasser, Teamgeist, guter Gespräche, sportlicher Herausforderungen, bestem Essen und unzähligen Lachern liegen hinter uns. Ob anspruchsvolle Wildwasserstrecken, spontane Kulturtage, legendäre Spieleabende oder einfach das gemeinsame Sitzen am Pavillon – genau diese Mischung macht unsere Herrentour jedes Jahr zu etwas Besonderem.

Ein ganz besonderer Dank gilt Andreas, der die gesamte Tour hervorragend organisiert hat und dafür sorgte, dass wir uns voll auf das Wesentliche konzentrieren konnten: Paddeln, Gemeinschaft und jede Menge Spaß.

Auf die Herrentour 2027!
Mögen die Pegel passen, die Rollen sitzen, die Schwimmer ausbleiben, die Fleischkäsesemmeln niemals ausgehen und die Geschichten am Lagerplatz jedes Jahr ein bisschen besser werden.

In diesem Sinne: Gut Paddel – bis zur nächsten Herrentour!

Die Cheerleader der Loony Dolphins freuen sich über die Silbermedaille und posieren mit der Deutschlandflagge
Cheerleading 06.07.2026

Silber und Bronze bei Cheer-EM

Dolphins holen Medaillen in Prag

Erfolgreicher Auftritt für die Cheerleader des Sportclub Krefeld bei den Europameisterschaften der ICU in Prag: Die Dolphins kehren mit zwei Medaillen in die Seidenstadt zurück. Das Nachwuchsteam Loony Dolphins wurde Vizeeuropameister, das Dolphins Coed sicherte sich Bronze.

Bereits in der Vorrunde am Samstag hatten die Loony Dolphins eine solide Leistung gezeigt. Das Team von Lisa Schumacher, Diana Dolgih und Antwan Lymore war bereits am Donnerstag in die tschechische Hauptstadt gereist und kam gut mit den Bedingungen vor Ort zurecht. Trotz eines Fehlers war die Finalqualifikation nicht gefährdet. Nach dem ersten Wettkampftag lag das Team auf Rang drei.

Im Finale zeigten die Krefelder dann ihre wohl beste Leistung der Saison. Mit einer fehlerfreien und ausdrucksstarken Routine begeisterten sie nicht nur das Trainerteam, sondern auch das internationale Publikum. Bei der Siegerehrung war die Freude entsprechend groß. „Wir haben zwar mit dem dritten Platz geliebäugelt, aber dass wir nun Silber mit nach Hause nehmen, kann ich noch gar nicht glauben“, sagte Teamkapitänin Josefine Lettmann nach dem erfolgreichen Saisonabschluss.

Auch das Dolphins Coed überzeugte in Prag. Das Team erreichte nach einer starken Vorrunde zunächst Rang zwei. Für die Europameisterschaft hatten die Krefelder noch einige neue Elemente in ihre Routine eingebaut, die bei der Jury gut ankamen. „Es freut mich wirklich, dass unsere Arbeit so positiv aufgefallen ist“, sagte Coach Chantal Filipiak nach der Performance.

Im Finale zeigte das Coed-Team erneut eine gute Leistung. Kleine Fehler sowie ein starker Auftritt des deutschen Dauerkonkurrenten FTG Allstars Scars aus Pfungstadt sorgten jedoch dafür, dass die Krefelder im Vergleich zum Vortag einen Platz abgaben. Am Ende stand Bronze. „Dennoch sind wir mehr als froh, zwei Medaillen von einer internationalen Meisterschaft mit nach Krefeld zu bringen“, sagte Coach Antwan Lymore.

Die Dolphins Allstars verpassten dagegen den Einzug ins Finale. Nach Platz sieben im Halbfinale war für das Team, das mit der erwartungsgemäß starken Konkurrenz aus Skandinavien zu kämpfen hatte, die Europameisterschaft vorzeitig beendet.

Jubel beim Zieleinlauf
Leichtathletik 05.07.2026

3. Tag Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Hannah Odendahl gewinnt Titel

„Das war eine Demonstration!“ Die Fachleute waren sich einig. Was Hannah Odendahl (Foto) im 800 m Finale der U23 mit der versammelten Gegnerschaft machte, war beeindruckend. Vom ersten Meter an ließ die 20-Jährige keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag den Titel gewinnen wird. Sie drückte gewaltig aufs Tempo, so dass das gesamte Feld auseinanderfiel und sich sogar zu den späteren zweit- und drittplatzierten Maja Schorr (SV Saar) und Karolina Mia Haas (LGO Dortmund) bei Halbzeit eine Lücke auftat. Kein Wunder, denn die Zwischenzeit bei 400 m lag unter 60 Sekunden. Auch in der zweiten Runde gab sich Hannah keine Blöße und baute den Vorsprung noch aus. Letztlich holte sie sich ihren ersten deutschen Meistertitel im Alleingang in sehr starken 2:03,64 min vor Schorr (2:05,94 min) und Haas (2:07,47 min).

„Der Plan war, die anderen mit hohem Tempo schon früh in Schwierigkeiten zu bringen. Das hat zu 100 % geklappt. Dass es letztlich so schnell werden würde, hat mich doch etwas überrascht. Aber das bestätigt meine konstant gute Form in diesem Jahr.“ sagten eine überglückliche Hannah in Verbindung mit einem stolzen Trainer Udo Krumm.

Zur Abrundung eines sehr erfolgreichen Tages schaffte Imke Martini über 200 m der U18 einen tollen fünften Platz. Nachdem sie zuvor mit Einstellung ihrer Bestzeit von 24,77 s als Achte den A-Endlauf erreicht hatte, musste die 17-Jährige im Finale auf der ungeliebten Bahn eins antreten – ein klarer Wettbewerbsnachteil. Trotzdem gelang es Imke, mit 24,73 s eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen.

Ergebnisliste

Foto von Dirk Gantenberg       

Sportler steht in einem Leichtathletikstadion
Leichtathletik 04.07.2026

1.+2. Tag Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Die ersten beiden Tage der Deutschen U23 und U18 Meisterschaften in Wattenscheid standen für den Sportclub Krefeld ganz im Zeichen der Bronzemedaille von Kugelstoßer Max Neukirchen (Foto) in der U23 Konkurrenz. Nach langwieriger Verletzung an der Stoßhand war der 20-Jährige erst spät in Form gekommen. Mit seiner erst drei Wochen alten Bestleistung von 17,28 m mit der 7,26 kg schweren Männerkugel schien er im Kampf um eine Medaille gegen die starke Konkurrenz aber relativ chancenlos. Doch dann kam alles anders. Nachdem sein Konkurrent Lasse Schulz aus Plieningen schwächelte und mit 16,96 m Vierter wurde, stieß Max Bestleistung auf Bestleistung. Nach 17,71 m und 17,87 m in Versuch drei und vier ließ der Nierster im letzten Durchgang sogar einen Stoß über die 18 m Marke auf viel bejubelte 18,12 m folgen. Verdienter Lohn war die Bronzemedaille hinter den souveränen Georg Harpf (19,80 m) und Lukas Schober (18,77 m).

Pia Jackel schaffte das Mögliche. Im Dreisprungwettbewerb der U18 gelang ihr mit 11,48 m aus dem ersten Versuch mit Rang sieben ein Endkampfplatz und damit die Teilnahme an der Siegerehrung der besten Acht. Bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft gefiel Pia vor allem beim Umgang mit den äußerst schwierigen Windbedingungen.

Ebenfalls routiniert zeigte sich die 4 x 100 m U16 Staffel des SC. Eine Woche vor ihrer eigentlichen U16-DM an gleicher Stätte stellte sich das Quartett der bis zu zwei Jahren älteren U18 Konkurrenz. Heraus sprangen sehr ordentliche Wechsel und die neue Jahresbestzeit von 48,80 s. Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel belegten damit einen guten 16. Platz unter 43 angetretenen Staffeln.              

Für Finja Stupp lief es nicht gut. In der 400 m Konkurrenz der U23 verließen sie nach guten Zwischenzeiten bei 200 und 300 Metern auf der Zielgeraden die Kräfte und sie musste mit 58,30 s eine Leistung weitab ihrer Bestzeit (56,49 s) hinnehmen.

Sehr gute Aussichten auf eine Medaille hat am Sonntag Hannah Odendahl in der U23. Die 800 m Läuferin zeigte am Samstag eine souveräne Leistung und zog mit 2:08,10 min als Schnellste in den Endlauf ein. Dabei musste sie bei böigem Wind 90 % der Führungsarbeit alleine machen. Größte Konkurrentin dürfte im Endlauf die Saarbrückerin Maja Schorr sein.

Neben Hannah geht am Sonntag noch Imke Martini (U18) über 200 m mit Chancen auf den Endlauf an den Start. Auch den dritten und letzten Tag der Titelkämpfe kann man im >>> Livestream <<< sehen.

Ergebnisse

Porträt Leichtathletin Hannah Odendahl
Leichtathletik 02.07.2026

Vorschau Deutsche Meisterschaften U23 + U18 in Wattenscheid

Von Freitag bis Sonntag finden im seit 2025 neu gestalteten Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid zunächst die nationalen Titelkämpfe für die Klassen U23 und U18 statt. Nachdem im letzten Jahr bereits quasi zur Einweihung des Stadions die Meisterschaften U20 und U16 dort stattfanden, kommen 2026 nun alle relevanten Jugend- und Erwachsenen-Altersklassen von Anfang bis Ende Juli in den Genuss, die 15.000 Zuschauern Platz bietende voll überdachte LA-Arena nutzen zu dürfen.

Der Sportclub Krefeld hat insgesamt 10 Sportler*innen für diese Deutsche Meisterschaft gemeldet.

Mit besten Aussichten geht dabei Hannah Odendahl (Foto) über 800 m der U23 an den Start. Die Zwanzigjährige führt die aktuelle U23 Bestenliste in 2:01,97 min mit Abstand an. Fast genau drei Sekunden trennen sie dabei von der Zweitplatzierten Maja Schorr aus Saarbrücken. Damit ist sie natürlich in der Favoritenrolle, aber Meisterschaftsrennen haben andere Gesetze als „tempo-konstruierte“. Hannah muss in Wattenscheid damit leben, dass die Konkurrenz keinen schnellen Schritt zu viel machen wird, um ihr das Leben zu erleichtern. 

Maximilian Neukirchen ist beim Kugelstoßen der U23 mit 17,28 m als Fünfter gemeldet. Der 20-Jährige kam aufgrund einer Handwurzelverletzung erst spät in Tritt, konnte aber in den letzten Wochen mehr und mehr überzeugen. Trotzdem sollte er es schwer haben, einen der ersten drei Plätze zu belegen, da Georg Harpf (19,79 m), Lukas Schober (19,46 m) und Lasse Schulz (18,09 m) enteilt zu sein scheinen.

Einen Platz unter den ersten Acht und damit den Endlauf bzw. Endkampf der U18  streben Pia Jackel im Dreisprung und Imke Martini über 200 m an. Imke verzichtet auf einen zusätzlichen Start über 100 m am Samstag, um wertvolle Körner für den sonntäglichen 200 m Wettbewerb zu sparen.  Weiterhin am Start ist Finja Stupp in ihrem ersten U23 Jahr über 400 m.    

Im Vorfeld der U16-DM nutzt Trainer Roman Buhl den 4 x 100 m Wettbewerb der U18, um seine hochkarätige U16-Staffel (Evelyn Domnina – Lilly Hodey – Mina Öztas – Nica Striezel) noch einmal zu testen.   

Ole Kruth, der sich souverän für den Dreisprung der U18 qualifiziert hatte, leidet seit Wochen an einem hartnäckigen Virus, der einen DM Start leider nicht zulässt.

Die Titelkämpfe sind per >>> Livestream <<< zu verfolgen. Ergebnisse gibt es >>> hier <<<.

Foto von Dirk Gantenberg

Cheerleader während ihres Auftritts
Cheerleading 01.07.2026

Allstars, Coed und Loony Dolphins starten bei EM

Wettbewerbe am Wochenende in Prag

Für die Dolphins Cheerleader des Sportclub Krefeld steht am Wochenende der internationale Saisonabschluss an. Bei den Cheerleading-Europameisterschaften in Prag gehen drei Teams des Vereins an den Start.

Die Dolphins Allstars treten erneut in der Kategorie Senior Allgirl Premier an. Dort wartet starke internationale Konkurrenz, insbesondere aus Skandinavien. „Unser Ziel muss eine perfekte Routine sein. Die Konkurrenz aus den skandinavischen Ländern ist so stark, dass bereits die Qualifikation für das Finale am Sonntag eine Herausforderung wird“, sagt Coach Antwan Lymore.

Auch das Dolphins Coed rechnet mit einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld. Das Team von Chantal Filipiak, Antwan Lymore und Erik Sackmann hatten 2024 bei der EM in Oslo den dritten Platz erreicht. „Wir sind gespannt, wie sich die internationale Konkurrenz entwickelt hat. Ziel ist auf jeden Fall die Finalteilnahme. Am zweiten Wettkampftag entscheidet dann oft die Tagesform“, erklärt Chantal Filipiak.

Erneut wird das Team dabei auch auf Antwan Lymore als aktiven Sportler zurückgreifen. „Drei Turner haben sich verletzt.“, sagt Filipiak. Nach seinem spontanen Einsatz bei der Elite Cheerleading Championship konnte sich der Coach diesmal gezielter auf die Aufgabe vorbereiten.

Mit den Loony Dolphins ist nach längerer Zeit auch wieder ein Junior-Team des Sportclub Krefeld bei einer Europameisterschaft vertreten. Die Mannschaft startet erstmals im Coed, also in der gemischten Kategorie. In der aktuellen Saison konnte das Team die Leistung im turnerischen Bereich deutlich steigern. „Wir wollen uns gut präsentieren, Erfahrungen sammeln und die Saison erfolgreich abschließen“, sagt Teamkapitänin Josefine Lettmann.

Die Dolphins starten am Samstag in die Vorrunden. Die besten fünf Teams qualifizieren sich für die Finals am Sonntag. Die Europameisterschaft wird kostenlos im Livestream der ICU sowie auf dem Olympic Channel übertragen.

Kanuten auf dem Siegerpodest
Kanu 01.07.2026

Kanuten beim Ruhr-Slalom in Schwerte erfolgreich

Am vergangenen Wochenende stand der Ruhr-Slalom in Schwerte auf dem Wettkampfprogramm. Bei hochsommerlichen Temperaturen herrschten anspruchsvolle Bedingungen. Um die Belastung für die Sportlerinnen und Sportler zu reduzieren, passte der Veranstalter den Wettkampf entsprechend an.

Für die jüngsten Teilnehmer Emma, Max und Julian war es der erste Slalomwettkampf überhaupt. Alle drei meisterten die Slalomstrecke erfolgreich und durften sich am Ende über ihre ersten Medaillen freuen – ein gelungener Einstieg in den Slalomsport.

Auch in den Leistungsklassen konnten zahlreiche gute Ergebnisse erzielt werden:

Phillip sicherte sich im Kajak Cross den 2. Platz. Gero belegte im C1 den 3. Platz. Gemeinsam mit Wilhelm erreichte er im C2 den 2. Platz. In einer C2-Renngemeinschaft paddelten die beiden außerdem auf Rang 3.

Leona ging gemeinsam mit Mia aus Schwerte im C2 der U18 an den Start. Das Duo zeigte eine starke Leistung und belohnte sich mit dem 2. Platz.

Besonders erfreulich war die Teilnahme einer Damenmannschaft nach längerer Zeit. Anna, Johanna und Leona fuhren gemeinsam auf einen hervorragenden 3. Platz.

In der Herrenmannschaft sprang Julius kurzfristig ein. Für ihn war es der erste Mannschaftslauf. Gemeinsam mit Gero und Wilhelm absolvierte er den Kurs souverän und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen in dieser Disziplin.

Trotz der hohen Temperaturen, die allen Beteiligten einiges abverlangten, bleibt der Ruhr-Slalom in Schwerte als gelungenes Wettkampfwochenende in Erinnerung. Nun richtet sich der Blick auf die kommenden Trainingseinheiten und die nächsten Wettkämpfe.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler zu ihren starken Leistungen. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den Betreuerinnen und Betreuern sowie dem KVS Schwerte für die gelungene Ausrichtung des Wettkampfs.

Kanu 29.06.2026

75 Jahre Kanuabteilung des SC Krefeld 05 – Ein Jubiläum voller Gemeinschaft und Tradition

(JD) Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 ihr 75-jähriges Bestehen auf dem vereinseigenen Gelände an der Bataverstraße 18. Mehr als 200 Gäste, Freunde, Mitglieder und Ehrengäste waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine festliche Atmosphäre, die den besonderen Charakter der Abteilung eindrucksvoll widerspiegelte.

Abteilungsleiter Klaus Diederich begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich und freute sich über die große Resonanz. Besonders willkommen hieß er die befreundeten Kanuvereine aus Dormagen, Leverkusen und Duisburg sowie langjährige Wegbegleiter und Mitglieder, die den Kanusport und die Entwicklung der Abteilung über viele Jahrzehnte begleitet und geprägt haben. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Manten blickte er in seiner Ansprache auf die bewegte Geschichte der vergangenen 75 Jahre zurück und würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die die Abteilung zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Grußwort von Oberbürgermeister Frank Meyer. In seiner Ansprache hob er die Besonderheiten der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 hervor. Neben den sportlichen Erfolgen sei vor allem der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Abteilung bemerkenswert. Sportliche Leistungen seien wichtig, doch mindestens ebenso bedeutend sei das menschliche Miteinander, dass den Verein auszeichne. Einen wesentlichen Anteil daran hätten seit vielen Jahren Klaus Diederich und Andreas Manten, die mit großem Engagement und Herzblut den Rahmen für eine lebendige und familiäre Vereinsgemeinschaft schaffen.

Den ganzen Tag über konnten die Gäste einen liebevoll zusammengestellten Bildband mit Impressionen aus 75 Jahren Vereinsgeschichte genießen. Verantwortlich dafür war Raimund Schulz, der nicht nur die historischen Bilder und Erinnerungen zusammengestellt hatte, sondern auch mit unterhaltsamer Musik für beste Stimmung sorgte.

Ein weiterer Höhepunkt war die große Kuchentafel, die von den Damen der Kanuabteilung liebevoll gestaltet wurde. Die köstlichen Kuchen fanden großen Anklang und so wurde gemeinsam bei Kaffee und Kuchen die Jubiläumsstimmung genossen.

Jörg Küsters moderierte in seiner bekannten kurzweiligen Art eine große Tombola, die glücklichen Gewinner konnten sich über die tollen gespendeten Preise freuen.

Am Abend stand dann noch das gemeinsame Fußballschauen auf dem Programm. Dabei zeigte sich einmal mehr der besondere Zusammenhalt der Kanuabteilung: Ausgerechnet zum Anpfiff streikte der große Fernseher, auf dem zuvor die Vereinschronik präsentiert worden war. Doch wie so oft im Vereinsleben fand sich schnell eine Lösung, sodass die zahlreichen Besucher gemeinsam das Spiel verfolgen konnten.

Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Das Jubiläumsfest machte deutlich, was die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 seit 75 Jahren auszeichnet: die Freude am Sport, die Verbundenheit zur Natur und vor allem die starke Gemeinschaft. Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land und insbesondere auf dem wunderschönen Vereinsgelände an der Bataverstraße 18 wird Vereinsleben gelebt und erlebt.

So blickt die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 stolz auf ihre Vergangenheit zurück und gleichzeitig voller Zuversicht in die Zukunft – bereit für die nächsten erfolgreichen und gemeinschaftlichen Jahre.

Leichtathletin zeigt ihr Sportgerät, einen Hammer
Leichtathletik 28.06.2026

Wettkämpfe in Moers, Aachen, Rhede, Köln und Dortmund

An sechs Wettkämpfen nahmen Athlet*innen des Sportclubs am Wochenende bzw. unter der Woche teil.

Den Anfang machte am Mittwoch die männliche Jugend U16 des SC beim Moerser Quali-Abend. Leon Heiner, Ben Kreienbrink, Joshua Weiland und Subhan Ahmadi liefen in der 4 x 100 m Staffel in der Bestzeit von 47,17 s auf Platz eins und qualifizierten sich für die U16-DM Mitte Juli in Wattenscheid. Ergebnisse

Die DM-Norm unterboten ebenfalls Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini und Carlotta Neuenhahn in der Sprintstaffel bei der weiblichen Jugend U20. Mit der Steigerung auf 47,59 s kam das Quartett beim Abendsportfest am Freitag in Aachen als Erste ins Ziel und ist jetzt mit Rang zehn in der DLV-Bestenliste in Schlagdistanz zu einem Endlaufplatz für die U20-DM, die zusammen mit den Titelkämpfen der U16 ausgetragen werden. Imke gewann zudem mit weitem Vorsprung die 100 m der U18 in 12,46 s. Ergebnisliste

In Rhede gab es am Wochenende eine Doppelveranstaltung. Erst traten am Samstag die Hammerwerfer in den Ring, und am Sonntag fand das mittlerweile 54. Internationale LAZ-Meeting statt. Malina Buhl (Foto, W13) verfehlte mit ihrer neuen Bestweite von 47,66 m den im letzten Jahr von Vereinskameradin Neele Andretzko aufgestellten Nordrhein-Hammerwurfrekord nur knapp um elf Zentimeter. Den Sieg in ihrer Altersklasse konnte ihr damit niemand streitig machen. Ebenso mit neuer persönlicher Bestleistung entschieden ihre Schwester Emily (M15) mit 42,55 m und Linus Juchems (M13) mit 38,64 m ihre Wettbewerbe für sich. Neele Andretzko siegte in der weiblichen Jugend W14 mit 40,74 m vor Liane Wiesner (30,86 m). Tim Kleeblatt gewann in der M15 mit 43,80 m. Ergebnisse: Hammerwurf / Int. Meeting

Weitere Sportfeste mit SC-Beteiligung gab es mit dem Kölner Leichtathletikmeeting und mit dem Jump’n’Run Meeting in Dortmund. In Köln siegte Carlotta Neuenhahn über 200 m der U20 in 25,60 s. Weitere Podestplätze gab es für Ilinca Manole im Diskuswurf U18 mit der Bestweite von 35,55 m auf Rang zwei, für Carolin Moldering im Diskuswurf der Frauen (34,31 m), für Anna Niethe über 200 m U18 (27,40 s) sowie für Subhan Ahmadi im 100 m Sprint der M14 in 12,43 s (alle Platz drei). In Dortmund wurde Franziska Romberg über 800 m der weiblichen Jugend U18 in der Bestzeit von 2:19,72 min ebenfalls Dritte. Ergebnisse: Köln / Dortmund

Kanufahrer im Slalom Kurs
Kanu 22.06.2026

Erfolgreiches Wettkampfwochenende beim Erftslalom in Neuss 2026

Am 13. und 14. Juni 2026 nahm unser Verein mit insgesamt 11 Sportlerinnen und Sportlern am Erftslalom in Neuss teil. Der Kanuslalom-Wettkampf wurde zum Teil von uns ausgetragen, wo sich auch unter anderem Jörg Küsters als Sprecher engagierte, und Vereine aus ganz NRW und sogar den Niederlanden teilnahmen. Bereits freitags trainierten unsere Sportler auf der bekannten Strecke und konnten sich so optimal auf ihre Läufe vorbereiten.

 

Unsere Sportlerinnen und Sportler zeigten bei ihren Läufen ihr Können und konnten viele saubere und schnelle Läufe erzielen.

 

Einige tolle Treppchenplätze wurden dieses Wochenende auch erfahren. So wurde Jörg Küsters im K1 Ü55 Dritter und holte mit seinem C2-Partner aus Coesfeld eine silberne Medaille. Leona Kammans konnte sich im K1 auch eine Bronzemedaille sichern. Eine ganz besondere Leistung schaffte Phillip Röttger, der das Rennen im Kanu Cross in der Leistungsklasse gewann. Auch unsere anderen Sportler erreichten tolle Ergebnisse.

 

Insgesamt ein gelungenes Wettkampfwochenende auf unserer Heimstrecke!

Zwei Sportlerinnen mit Medaillen
Leichtathletik 21.06.2026

LVN-Meisterschaft in Aachen, Sportfeste in Dülmen und Olfen

Eine Woche nach den Nordrheinmeisterschaften der Männer, Frauen, U20 und U16 fanden am vergangenen Wochenende für die Jugendlichen der Altersklassen U14 und U18 die LVN-Titelkämpfe in Aachen statt. Auch hier konnten die Athlet*innen des Sportclubs wieder viele Titel, Medaillen, Endkampfplatzierungen und neue Bestleistungen holen.

Erfolgreichste SC-Athletin war Paula Schneider (W12, Foto rechts) mit ein Mal Gold, LVN-Rekord und zwei Mal Silber. Dass sie im Kugelstoßen eine Klasse für sich ist, bewies sie mit der neuen Bestweite von 10,53 m, womit sie ihren eigenen Nordrheinrekord verbesserte und über zwei Meter vor der Zweitplatzierten lag. Hausrekorde erzielte sie ebenfalls mit dem Diskus (22,03 m) und dem Speer (24,58 m), wo sie jeweils Zweite wurde. Im Diskuswurf war nur ihre Trainingskollegin Nele Nasyrov (Foto links) besser, die sich mit 24,67 m über Gold und auch über eine neue Bestweite freuen konnte. Speerwerferin Emma Wall hat ihre Bestleistung in dieser Saison bereits mehrfach gesteigert und kam nun auf die neue persönliche Rekordweite von 40,21 m, womit sie die U18-Konkurrenz sicher gewann. Mia Ritte machte nach dem Gewinn vor einer Woche in der W14 nun auch den Stabhochsprungtitel in der W12 klar. Sie gehört sogar noch der Altersklasse W11 an und ist in diesem Jahr bereits zum dritten Mal 3,00 m gesprungen, was die Einstellung des LVN-Rekords bedeutet. Titel Nummer fünf für die Krefelder ging an Linus Juchems im Diskuswurf der M13, der mit 29,53 m aus dem letzten Versuch so weit warf wie nie zuvor. Silber holte sich Franziska Romberg über 800 m der U18 in der neuen Bestzeit von 2:19,77 min. Sie lag damit nur knapp hinter der Siegerin Luna Kröckel aus Brühl (2:19,62 min). Noch knapper ging es über 4 x 75 m der männlichen Jugend U14 zu. Die ersten drei Staffeln lagen nur zwei Hundertstel Sekunden auseinander. Das Krefelder Quartett mit Damian Mauß, Jan Hummitzsch, Mitchel Logossey und Layton Thedens wurde in 40,21 s hinter der Startgemeinschaft Köln und vor den Leverkusenern Zweiter. In der Altersklasse W13 kam Edda Teusch mit übersprungenen 2,40 m im Stabhochsprung ebenfalls auf Rang zwei. Bronze gab es für Pia Jackel im Dreisprung der weiblichen Jugend U18 mit 11,13 m. Bei wechselnden Winden trat sie drei Mal knapp über, so dass sie den Titel der Wuppertalerin Hannah Friedrichs (11,52 m) überlassen musste. Auch Charlotte Balzarek wurde Dritte in der U18: Mit der Kugel kam sie auf 11,04 m. Die 4 x 100 m Staffel mit Evelyn Domnina, Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel wird immer schneller. Das U16-Quartett verbesserte sich um mehr als sechs Zehntel auf 48,81 s, womit sie in der U18-Konkurrenz auf Platz drei liefen. Zudem konnten sie sich in der DLV-Bestenliste auf den dritten Rang verbessern und sind ein heißer Kandidat auf eine Medaille bei der U16-DM Mitte Juli in Wattenscheid.

Ergebnisliste

Weitere Platzierungen der Sportclub-Athlet*innen:

4. Platz: Mia Ritte (80 m Hürden W12, 10,03 s = PB), Nele Nasyrov (Kugel W12, 8,11 m)

5. Platz: Mia Ritte (Weit W12, 4,74 m = PB)

6. Platz: Leni Harrer (800 m U18, 2:24,91 min), Elyas Benassila (Hoch M12, 1,35 m = PB)

7. Platz: Ilinca Manole (Diskus U18, 33,68 m), Linus Juchems (Kugel M13, 8,77 m = PB), Ella Weber (Weit W13, 4,76 m), 4 x 75 m wJU14 (Ritte, Kreienbrink, Teusch, Weber, 40,93 s)

8. Platz: Damian Mauß (Weit M13, 4,71 m = PB)

 

Beim 7. Dülmener Stabhochsprungmeeting gab es vier Siege der Familie Ritte: Thomas gewann bei den Männern mit 4,41 m und Tim bei der M14 mit 3,11 m. Dieselbe Höhe erzielte sein Opa Wolfgang in der Altersklasse M70, Ute Ritte überquerte in der W70 2,11 m. Ergebnisse

 

Auf dem als Rahmenwettbewerb ausgetragenen Hammerwurfwettkampf innerhalb der Westfälischen Hammerwurfmeisterschaften zeigten sich die SC-Athlet*innen sehr erfolgreich. Mit neuer persönlicher Bestweite von 31,66 m und fast sechs Metern Vorsprung gewann Flora Weber (W12) ihren Wettbewerb, während Malina Buhl (W13) mit sogar fast zehn Metern Vorsprung (45,14 m) ihre Bestleistung um nur einen Zentimeter verfehlte. Weiterhin siegreich waren Neele Andretzko (W14) mit 40,13 m und Tim Kleeblatt (M15) mit 40,42 m in ihren jeweiligen Altersklassen. Ergebnisliste

Sportlerin jubelt mit hochgestreckten Armen
Leichtathletik 14.06.2026

Laufgala in Pfungstadt

Hannah Odendahl trat bei den LVN-Meisterschaften nicht an und entschied sich stattdessen für einen Start bei der Merck-Lauf-Gala im südhessischen Pfungstadt. Damit machte sie alles richtig. Denn das auf Zeiten unter 2:00 Minuten zugeschnittene 800 m Rennen der Frauen bot alles, was es versprach. Als Siegerin kam schließlich die Favoritin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) mit der neuen deutschen Jahresbestzeit von 1:58,67 min ins Ziel. Im Sog der internationalen Konkurrenz aus Slowenien, Finnland und Belgien schaffte Hannah es als Gesamtfünfte und zweitbeste Deutsche ins Ziel und durfte anschließend über eine deutliche neue persönliche Bestzeit von 2:01,97 min und damit Platz vier in der aktuellen Deutschen Bestenliste jubeln. Auch Trainer Udo Krumm war aus dem Häuschen: „Das ist ein neuer Meilenstein in Hannahs Karriere“. 

Ergebnisse

Eine Sportlerin zeigt ihre Medaille
Leichtathletik 14.06.2026

Nordrheinmeisterschaften in Mönchengladbach

Als dreitägige Veranstaltung wurden in diesem Jahr die Nordrheinmeisterschaften der Männer, Frauen, Jugend U20 und U16 sowie zusätzlich die Hammerwurfwettbewerbe der U14 ausgetragen. Im Mönchengladbacher Grenzlandstadion gab es für die Sportclub Athlet*innen insgesamt 26 Medaillen, davon elf goldene.

Erfolgreichste Athletin aus Krefeld war Evelyn Domnina (Foto), die den Dreisprung der W15 mit 11,11 m gewann sowie als Startläuferin die 4 x 100 m Staffel U16 mit Lilly Hodey, Mina Öztas und Nica Striezel (49,58 s). Über 80 m Hürden lag sie im Finale ebenfalls vorne, bis sie eine Hürde touchierte, so dass Lilly Hodey noch in 11,79 s vorbeiziehen konnte. Evelyn wurde zeitgleich mit Alicia Mossi vom ASV Köln Zweite in 11,90 s. Auf eine neue Bestzeit kam sie im Vorlauf mit 11,85 s. Weiter verbessert zeigte sich Max Neukirchen (Männer), der die Kugel auf die neue Bestweite von 17,28 m stieß und damit souverän gewann. Im Diskuswurf ärgerte er sich ein bisschen über Platz zwei trotz Hausrekord von 45,33 m. Es fehlten nämlich nur drei Zentimeter zum Sieg, den der Dormagener Raphael Hastenrath einheimste. Gold und Silber gab es auch für Imke Martini in der weiblichen Jugend U20, die über 200 m in 24,88 s knapp vorne lag, und im 100 m Sprint in 12,08 s nur der Dormagenerin Isabella Libertus (11,98 s) den Vortritt lassen musste. Einen Dreifacherfolg gab es im Hammerwurf: Es siegten Tim Kleeblatt (M15, 46,13 m = PB), Neele Andretzko (W14, 38,93 m) sowie Malina Buhl (W13, 45,15 m = PB). Zweite Plätze mit dem Hammer gab es für Thomas Neumann (Männer, 43,54 m), Emily Buhl (W15, 40,21 m = PB), Liane Wiesner (W14, 31,12 m) und Linus Juchems (M13, 36,93 m). Neele wurde zudem Zweite mit dem Diskus (26,90 m). Über Rang eins freute sich Leon Heiner (M14) nach Verletzungspause im 80 m Sprint mit 11,34 s (Bestzeit). Zudem hat er sich zusammen mit Ben Kreienbrink, Nana Yaw Ofori-Adjei und Subhan Amadi über 4 x 100 m für die U16-DM in Wattenscheid qualifiziert (47,50 s = 3. Platz). Ben sprintete über 100 m Einzel in 11,52 s ebenfalls auf Rang drei. Leider blies der Wind mit +2,1 m/s ein wenig zu stark für eine bestenlistenreife Leistung. Im Zwischenlauf gab es für ihn allerdings eine neue Bestzeit in 11,58 s. Vier Medaillen gab es für die Sportclub-Stabhochspringer*innen aus der Familie Ritte: Mia stellte ihre Bestleistung und damit ihren eigenen LVN-Rekord von 3,00 m in der W14 ein und siegte höhengleich vor Greta Dötterl von der ART Düsseldorf. Matthias lag mit 3,50 m in der männlichen Jugend M14 vor Tim, der mit 3,30 m so hoch sprang wie nie zuvor. Bei den Männern gab es auch für Thomas mit 4,30 m Silber. Diese Medaille konnten sich auch Kai Muty (800 m Männer in 1:59,33 min), Marta Kersken (400 m U20 in 58,77 s) und Pia Jackel (Dreisprung U20 mit 11,49 m) umhängen lassen.

Weitere Platzierungen von Sportclub-Athlet*innen:

4. Platz: Ina Gödicke (100 m Hürden Frauen, 14,19 s = PB), Carolin Molderings (Diskus Frauen, 34,32 m), Lisa Mauel (400 m U20, 59,37 s), Tim Kleeblatt (Diskus M15, 33,28 m), Lilly Hodey (100 m W15, 12,51 s, ZL: 12,45 s = PB), Nica Striezel (300 m Hürden W15, 47,85 s)

5. Platz: Esther Jansen (800 m Frauen, 2:24,99 min = PB), Carlotta Neuenhahn (200 m U20, 25,53 s), Lina Juchems (400 m Hürden U20, 67,11 s), Nana Yaw Ofori-Adjei (Dreisprung M15, 10,87 m = PB), Subhan Ahmadi (100 m M14, 12,24 s), Liane Wiesner (Diskus W14, 22,95 m)

6. Platz: Lukas Sinsel (Speer Männer, 43,02 m), Finja Stupp (200 m Frauen, 25,58 s), Joshua Weiland (Diskus M15, 30,40 m + Speer M15, 37,04 m = PB), Mina Öztas (80 m Hürden W15, 12,11 s, VL: 11,99 s = PB)

7. Platz: Lina Juchems (400 m U20, 61,73 s)

Ergebnisliste

Foto von Dirk Gantenberg

Drei Kinder laufen mit gleichem Abstand auf der Tartanbahn
Leichtathletik 07.06.2026

Wettkämpfe im Covestro Sportpark

und in Grefrath, Aachen, Rhede, Sonsbeck und Garbsen

Viel los war am Wochenende im Leichtathletikstadion des Covestro Sportparks am Löschenhofweg: Am Samstag ging das Sprintmeeting Run Fast! in Verbindung mit einem Durchgang des LVN Wurf Cups über die Bühne. Am Sonntag waren die Kinder bei der Talentiade und Minitiade im Einsatz. Auch an anderen Wettkämpfen in Grefrath, Aachen, Rhede, Sonsbeck und Garbsen nahmen Athlet*innen des Sportclubs teil.

Schnelle Zeiten gab es beim gut besuchten Sprintmeeting Run Fast! für die Klassen Männer/Frauen bis zur Jugend U14, bei dem u.a. zwei gleichberechtigte 100 m Läufe angeboten wurden, die gut angenommen wurden. Die Topleistung des Tages erzielte Fabian Wüst von der Eintracht Duisburg allerdings über 200 m der männlichen Jugend U18 in 21,32 s gegen Ende des Wettkampfs, wo starke Regenfälle für keineswegs optimale Bedingungen sorgten. Aus Uerdinger Sicht konnte sich Kugelstoßer Maximilian Neukirchen (Männer) bei den Würfen stark in Szene setzen. Er kam mit 17,17 m erstmals über die 17-Meter-Marke. Weitere Uerdinger Siege gingen auf das Konto von Lukas Sinsel (Männer) im Speerwurf mit 45,03 m, Carolin Molderings (Frauen) im Diskuswurf mit 36,70 m, Ben Kreienbrink (M15) über 100 m in 11,61 s (PB), Paula Schneider (W12) im Kugelstoßen mit 9,78 m (PB) und von den Hammerwerfer*innen Tim Kleeblatt (M15 – 37,96 m/PB), Neele Andretzko (W14 – 40,09 m), Malina Buhl (W13 – 44,11 m), Flora Weber (W12 – 31,36 m/PB) sowie Linus Juchems (M13 – 38,61 m/PB), der auch den Diskuswurf seiner Altersklasse mit 27,27 m gewann. Ergebnisliste

Einen Tag später waren die Kinder der Altersklassen U10 und U12 aktiv. Die Mädchen und Jungen der M/W 8+9 bestritten bei der Minitiade einen 3-Kampf, die der M/W10+11 Einzeldisziplinen bei der LVN Talentiade, bei der sich die drei Erstplatzierten für das Finale am Ende der Saison qualifizieren konnten. Vom Sportclub gewannen Paula Neumann (Hoch W11 mit 1,30 m), Elianna Isaac (30 m fliegend W10 in 3,94 s + Weitsprung mit 3,86 m) und Ella Schulte (Hoch W10 mit 1,10 m). Ergebnisse

Über DM-Normen durften sich am Wochenende die 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend U20 mit Lina Juchems, Ina Gödicke, Imke Martini und Carlotta Neuenhahn in 48,25 s (außer Konkurrenz bei den Aachener Meisterschaften) und Pia Jackel (U18) beim Springermeeting in Garbsen mit 11,87 m im Dreisprung freuen. Bei den weiteren Wettkämpfen gab es Siege für Esther Jansen in Grefrath (800 m W40 in 2:27,06 min), Lilly Hodey (Weit mit 5,38 m/PB), für die Schwestern Emily (W15) und Malina Buhl (W13) im Hammerwurf (39,27 m + 45,13 m/PB) in Rhede sowie für Kay Muty über 1500 m der Männer in 4:05,13 min in Sonsbeck.

Alle weiteren Ergebnisse von SC-Athlet*innen: Grefrath / Aachen / Rhede / Sonsbeck / Garbsen

Drei Mädchen stehen in einem Zielbogen
Leichtathletik 31.05.2026

Wettkämpfe in Wassenberg, Leverkusen und Forbach

Für drei Athletinnen des Sportclubs ging es nach Wassenberg zu den Nordrhein Meisterschaften in den Blockwettkämpfen der Jugend U16 und U14. Paula Schneider (Foto Mitte) holte sich im Block Wurf W12 die Silbermedaille mit 2086 Punkten. Trainingskollegin Nele Nasyrov (Foto rechts) wurde mit 2022 Zählern Fünfte. Beide waren in den Wurfdisziplinen Kugel und Diskus die Besten (Paula: 8,63 m + 19,42 m / Nele: 8,46 m + 19,02 m). Rang fünf gab es auch für Ella Weber (Foto links) im Block Sprint/Sprung W13 mit 2.389 Punkten. Alle drei Mädchen erzielten damit Bestleistungen. Ergebnisliste

Bei den Stabhochsprung Classics in Leverkusen waren Krefelds „Stabis“ sehr erfolgreich am Start. Die Jüngste, Mia Ritte, stellte zum dritten Mal einen neuen Nordrheinrekord in der Klasse W12 auf. Sie übertraf erstmals die 3-Meter-Marke mit genau 3,00 m und gewann damit auch die Klasse W14. Einen Doppelsieg gab es für Matthias und Tim Ritte in der M14, auch jeweils mit Bestleistungen. Matthias festigte mit 3,61 m seinen Top-Eins-Platz in der Deutschen Bestenliste. Tim schob sich mit 3,20 m auf Rang vier vor. Ergebnisse

800 m Läuferin Hannah Odendahl reiste ins französiche Forbach zum Meeting Internationale d’Athletisme. Die 20-Jährige wollte das sehr zügige Anfangstempo nicht mitgehen, so dass schon früh im Rennen eine Lücke entstand, die sie auch zum Ende des Rennens nicht schließen konnte. So wurde es Platz sieben in 2:04,75 min.

Vogelperspektive des Covestro Sportparks
Leichtathletik 31.05.2026

Zeitplanänderung Run Fast! und LVN Wurf Cup

Aufgrund von hohen Meldezahlen vor allem bei den Wurfwettbewerben musste der Zeitplan angepasst werden. In den Disziplinen Kugel, Diskus, Hammer und Speer werden demnach auch keine Nachmeldungen mehr angenommen. 

Der neue Zeitplan (Stand 03.06.) ist >>> HIER <<< zu sehen.