Neues aus dem Verein

1. Tag Jugend-DM in Rostock
1. Tag = 1. Medaille für den SC Bayer. Und dann gleich die goldene für Kugelstoßer Maximilian Neukirchen (Foto). Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 und U18 in Rostock kam der Uerdinger wie Phoenix aus der Asche empor. Nur mit einem Sonderstartrecht ausgestattet durfte er bei den nationalen Titelkämpfen antreten, da es eine Daumen-OP an der rechten Wurfhand in der bisherigen Saison lediglich zuließ, Wettkämpfe mit der linken Hand zu bestreiten, und er damit die geforderte Qualifikationsweite nicht schaffte. In der Hansestadt an der Ostsee aber zeigte Maximilian, was er mit seiner starken Hand zu leisten vermag und stellte mit 17,45 m aus dem vierten Versuch sogar eine neue Bestweite mit der 5 kg Kugel in der männlichen Jugend U18 auf. Und nicht nur das. Der Athlet von Trainer Helmut Penert legte fast einen Meter zwischen sich und dem Zweitplazierten (Nuka Driver vom MTV Heide mit 16,53 m). Nach dem Gewinn des U16-Titels vor zwei Jahren durfte sich Max also über das zweite DM-Gold in seiner Karriere freuen.
Die zweite Uerdinger Medaillenkandidatin Hannah Odendahl zog als Vorlaufsiegerin über 800 m der weiblichen Jugend U20 in 2:13,40 min souverän ins Finale ein, das am Samstag um 12:45 Uhr angesetzt ist. Dort geht es nicht nur um Edelmetall, sondern auch um ein Ticket für die U20-EM in Jerusalem. Mit Finja Stupp (U18) über 400 m war die dritte Uerdinger Athletin am ersten Wettkampftag im Einsatz. Mit ihrer Zeit von 59,28 s hatte sie erwartungsgemäß keine Chance auf den Finaleinzug (Mindestlaufzeit: 57,52 s).
Foto von Dirk Gantenberg
Anmeldeschluss Covestro Triathlon
Bereits zum 34. Mal findet in Kürze Krefelds Traditions-Triathlon-Veranstaltung statt. Der SC Bayer 05 Uerdingen e.V. führt am 20. August 2023 den Covestro Triathlon am Elfrather See durch.
Neben Olympischer Distanz und Volkstriathlon für die erfahrenen Athlet*innen wird auch ein Schnuppertriathlon (200 m Schwimmen, zehn Kilometer Rad fahren, 2,5 km Laufen) für Neulinge angeboten
Wieder dabei ist auch der Team Relay mit 200 m Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 2,5 km Laufen für insgesamt vier Personen. Zwei Frauen und zwei Männer bilden ein Team, wobei die Frauen an Position eins und drei, die Männer an Position zwei und vier starten und jeder Starter muss alle Disziplinen absolvieren. Es gewinnt die Staffel, deren Schlussläufer als Erster über die Ziellinie läuft. Aufgrund der extrem kurzen Distanzen geben die Athleten*innen vom ersten Meter an Vollgas, was das Staffelformat zum aufregendsten, attraktivsten und häufig spannendsten Wettbewerb im Triathlon macht.
Wer gerne nur einen Teil eines Triathlons absolvieren möchte, kann sich zwei Mitstreiter*innen suchen und den Staffel-Volkstriathlon absolvieren. Diese beliebte Disziplin wurde auf vielfachen Wunsch wieder aufgenommen.
Das Schwimmen findet wie gewohnt auf der Regattastrecke des Elfrather Sees statt und die Laufstrecke befindet sich am Ufer des Elfrather Sees. Die Radstrecke erstreckt sich von der Wechselzone am Elfrather See über den Europaring wieder zurück zum Elfrather See.
Online-Anmeldung noch bis 31.07.2023 und weitere Informationen unter www.covestro-triathlon.de

Vorschau Jugend-DM in Rostock
Bereits zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Austragungen finden die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock statt. Von Freitag bis Sonntag werden dort die Deutschen Jugendmeister der Wettkampfklassen U20 und U18 ermittelt.
Der SC Bayer reist mit acht Athlet*innen an die Ostseeküste, die mehr oder weniger gute Platzierungs- oder Medaillenchancen haben. Die besten Aussichten auf Edelmetall dürfen Hannah Odendahl zugetraut werden. Über 800 m in der U20 geht es zudem noch um zwei verbliebene Tickets für die U20 Europameisterschaften in Jerusalem. Qualifiziert für die EM ist bereits Karolina Mia Haas aus Dortmund durch ihren Sieg beim Qualifikationssportfest in Mannheim. Die mit Abstand Jahresbeste Jana Becker (Königsteiner LV) ist in Rostock klar favorisiert. Dahinter ist für Hannah alles möglich. Hammerwerferin Nele Frisch (U20, Foto) kämpft auch noch um die EM Qualifikation, muss aber dafür mindestens die Norm von 58,50 m schaffen (bisher 57,43 m).
Bei Maximilian Neukirchen weiß gerade niemand, wie leistungsfähig er aktuell ist. Der Drittplatzierte des vergangenen Jahres im Kugelstoßen der U18 hat eine Operation am Daumen der Stoßhand über sich ergehen lassen müssen und damit eine monatelange Ausfallzeit hinter sich gebracht. Gut im Rennen um Platzierungen sind die 400 m Hürdenläufer. Tino Bovender in der U18 ist als Jahresvierter ein Kandidat für das Finale. Auch Felix Weidenhaupt in der U20 hat als Siebter der Meldeliste Endlaufchancen. Auf der 400 m Flachstrecke will Finja Stupp in der U18 versuchen, sich vom 12. Meldeplatz weiter nach vorne zu schieben. Nur knapp die DM Qualifikation erreicht haben jeweils über 100 m Emilia Kuß und Benayahou-David Kiangebeni (beide U18). Für sie geht es zuallererst darum, ihre persönlichen Bestzeiten zu bestätigen.
Die Titelkämpfe können bei leichtathletik.de im Livestream verfolgt werden.
Foto von Dirk Gantenberg

Anna Keyserlingk ist bei der U23 Europameisterschaft im finnischen Espoo Zehnte im Dreisprung geworden.
Nachdem sie am Donnerstag die Qualifikation mit 13,19 Metern relativ souverän überstanden hatte, war der Finaltag zunächst von Wetterkapriolen beeinträchtigt.
Die zwölf Springerinnen hatten sich bereits komplett vorbereitet und eingesprungen, als ein schweres Gewitter mit Starkregen die Organisatoren zu einer Unterbrechung zwang.
Nach über einer Stunde schließlich konnte der Wettkampf begonnen werden. Die Athletinnen hatten sich in der Zwischenzeit notdürftig warm gehalten und bekamen noch einen zusätzlichen Sprung zur Vorbereitung an der Grube.
„Die Pause hat mir eigentlich sogar gut getan. Ich fühlte mich danach besser“, sagte Keyserlingk anschließend. Im ersten Versuch gelangen ihr dann auch an der eingeschränkten Vorbereitung gemessen sehr ordentliche 13,12 Meter. Leider blieb es auch nach den nächsten beiden Versuchen bei dieser Bestweite. Da nur den besten Acht drei weitere Sprünge zugestanden werden, musste die Hülserin als Zehnte traurig die Wettkampfstätte verlassen. Dort wurde sie von ihrer Mutter und ihrer Großmutter in die Arme geschlossen, um die erste Enttäuschung zu verarbeiten.
Trainer Peter Quasten, der Keyserlingk vor Ort coachte, dachte derweil schon einen Schritt weiter: „Anna hat alles getan und sich auf diese EM bestens vorbereitet. Mit noch 19 Jahren war sie eine der Jüngsten im 35 köpfigen Teilnehmerfeld und für einen zehnten Platz bei einer Europameisterschaft muss man sich beileibe nicht schämen. Ihr gehört die Zukunft.
Es gilt allerdings zu analysieren, warum es uns in diesem Jahr erstmals nicht gelungen ist, zum Saisonhöhepunkt in die Nähe der Topleistung (Jahresbestleistung 13,73 Meter) zu kommen. In den nächsten Tagen nach ihrer Rückkehr aus Finnland werden wir besprechen, wie die weitere Spätsaison gestaltet werden soll.“

Vorschau U23-Europameisterschaften mit Anna Keyserlingk
Nach der Bronzemedaille bei den nationalen U23 Meisterschaften vor 10 Tagen in Göttingen steht für Dreispringerin Anna Keyserlingk in dieser Woche der internationale Saisonhöhepunkt an. Das finnische Espoo empfängt von Donnerstag bis Sonntag die Athlet*innen zu den Europäischen U23 Titelkämpfen. Gleich an den ersten beiden Tagen ist der Dreisprung der Frauen angesetzt, Donnerstag die Qualifikation und Freitag das Finale.
Im vergangenen Jahr konnte Anna bei der U20-Weltmeisterschaft im kolumbianischen Cali den vierten Platz erringen und schrammte nur knapp an einem Medaillengewinn vorbei. Da gehörte sie allerdings dem älteren Jahrgang an. Bei dieser U23-Europameisterschaft hängen nun die Trauben wieder wesentlich höher, da die 19-Jährige sich jetzt mit bis zu zwei Jahren älteren Konkurrentinnen messen muss. Entsprechend leistungsstark und dicht besetzt präsentiert sich das Teilnehmerfeld im Dreisprung. 35 Frauen der Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 sind gemeldet. Angeführt werden die Teilnehmerinnen von der Spanierin Maria Vicente, die bereits 14,21 m in diesem Jahr erzielte. Mit der Schwedin Maja Askag (Bestleistung 14,05 m) folgt die Siegerin der U20-EM 2021 aus Tallinn, wo Anna ihren ersten internationalen Auftritt hatte, den sie seinerzeit mit Platz zehn abschloss.
Die drei Deutschen Teilnehmerinnen sind auf Platz fünf, sechs und sieben zu finden (Caroline Joyeux / Berlin 13,77 m, Aliena Juliette Heinzmann / Eppingen 13,76 m und die Uerdingerin mit 13,73 m). Diese Platzierungen sind für den Wettkampf aber wenig aussagekräftig ist, da selbst die zwanzigste Springerin noch mit einer Bestleistung im Bereich von 13,30 Metern aufwartet. Es wird also die Tagesform entscheiden. Das sieht auch die Hülserin so: „ Sicherlich ist es mein Ziel, am Freitag im Finale der besten 12 Springerinnen dabei zu sein. Dazu muss ich aber erst einmal den Donnerstag überstehen. Die geforderte Qualifikationsweite von 13,60 m ist kein Pappenstiel. Da muss schon alles passen“
Anna ist mit dem großen Deutschen Team (75 Sportler*innen) seit Dienstag vor Ort. Trainer Peter Quasten kommt rechtzeitig zur Qualifikation am Donnerstag. „Auch wenn ich keine Akkreditierung über den Verband bekomme, werde ich da sein. Das habe ich Anna versprochen, nachdem es bei den vorherigen internationalen Meisterschaften in Tallinn und Cali, wo ich jeweils nicht dabei war, im Wettkampf nicht 100 %ig geklappt hat.“ Die Eltern der 19-Jährigen werden ebenfalls in Espoo sein. Weitere Uerdinger Leichtathletikfans wie auch andere Interessierte sind auf den Livestream der Veranstaltung (über https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/u23-em-2023-espoo) angewiesen.
Die Wettkampftermine: Dreisprung Frauen Qualifikation: Donnerstag, 13. Juli 18:40 Uhr (MESZ) / Finale: Freitag, 14. Juli 18:05 (MESZ)

Roudnice ( Tschechien )
Am Donnerstag, 22.06.2023 ging es nachts Richtung Tschechien nach Roudnice.
Eine stürmische Nacht wurde es für die Busbesatzung (Josch Küsters, Kai Renner, Gero Battenberg und Phillipp Röttger), amfrühen Freitagmorgen kam der SC Bayer Tross endlich an.
Für unsere beiden Sportler hatten wir im Vorfeld Trainingszeiten gebucht, die auch ausgiebig genutzt wurden.
Samstag morgen ging es für Kai früh los. Mit Startnummer acht war er einer der ersten bei den Herren K1. Nach zwei guten Läufen belegte er den 24.Platz.
Mit Startnummer 52 begann für Gero sein erstes Rennen auf schwerem Wildwasser. Für ihn ging es in erster Linie darum Erfahrungen zu sammeln und die sammelte er reichlich. Er fuhr zwei sehr beherzte Läufe, musste aber ein bisschen Lehrgeld zahlen (was seine Leistung nicht schmälern soll). Er wurde 86.ter.
Am Sonntag ging es wieder früh mit Kai los. Er fuhr wieder zwei souveräne Läufe, was ihm dann den 25. Platz sicherte. In der Gesamtwertung belegt er den 27.ten Platz, was ihm die direkte Qualifikation zum DC-Cup 2024 sicherte. Glückwunsch!!
Gero ging wieder bei den männlichen U18 Fahrern an den Start. Die neue Strecke war etwas schwieriger ausgehängt als am Samstag, auch fuhr Gero sehr couragiert den Wildwasserkanal in Roudnice runter. Am Ende belegte er Platz 83.
Trainer Josch Küsters war zufrieden mit den Leistungen seiner Sportler.

Training im Inklusions-Team

Nachwuchsslalom in Hilden
Mit sechs Sportler*innen der Kanuabteilung (Wilhelm Karp, Gero Battenberg, Tom Träger, Mathias Lukas, Leona Kamanns und Anna Pieperhoff) ging es am 18.6. nach Hilden auf den Elbsee.
Bei der männlichen U16 gingen Wilhelm und Gero an den Start. Wilhelm fuhr zwei beherzte Läufe, aber zu viele Torberührungen (zwei Strafsekunden) verhinderten eine bessere Platzierung als Platz 13. Auch Gero machte im ersten Lauf zu viele Fehler. Im zweiten Lauf lief es besser und so wurde Gero Zehnter.
Leona machte es bei der weiblichen U16 besser. Nach zwei guten Läufen sicherte sie sich den dritten Platz.
Bei der männlichen U14 fuhren Mathias und Tom mit zwei guten Läufen auf die Plätze acht und zehn.
Anna Pieperhoff wurde bei der weiblichen U12 gute Vierte.
Trainer Josch Küsters war zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge.

Saisoneröffnung am 05.08.2023

Slalom Österreich/Lofer
Am Mittwochabend, den 17.05.2023 machte sich eine kleine Gruppe auf den Weg nach Lofer (Österreich).
Kai Renner hatte sich für den Deutschland Super qualifiziert.
Der Donnerstag würde für ausgiebiges Training genutzt.
Freitag früh ging es mit dem Quali Rennen im K1 Herren los. Kai startet in diesem Jahr in seine erste Saison bei den "Großen". Nach einem guten Lauf (25.ter) paddelte er am Nachmittag im B-Finale auf den 15. Platz.
Samstagmorgen ging es ins zweite Slalomrennen. Nach einem gutem Vorlauf reichte es im B-Finale nicht ganz (Eskimorolle) zu einer guten Platzierung.
Platzierung Samstag 26.ter
Platzierung Sonntag 41.ter
Alles in allem ein gutes aufregendes Rennwochende.

Handballer leben Inklusion
Am vergangenen Dienstag fand bereits das vierte Training der neu gegründeten Inklusionsmannschaft Handball in der Sporthalle des Covestro Sportparks am Löschenhofweg statt. Das von der Handballabteilung des SC Bayer 05 Uerdingen ins Leben gerufene Projekt ist im näheren Umkreis einzigartig.
Es geht in keinster Weise um einen Leistungsgedanken. Die Sportler: innen sollen Spaß an der Bewegung, dem Miteinander und am Sport haben. Und jeder, der bereits eines der Trainings beobachtet hat, konnte feststellen, dass dies definitiv der Fall ist.
Die Freude der Teilnehmer:innen ist ansteckend. Waren bei der ersten Trainingseinheit 14 Sportler:innen mit und ohne Handicap aktiv dabei, sind es beim vierten Training schon 23 Sportler:innen und die Zahl wächst weiter.
Besonders freut es die Trainer, dass Spieler und Spielerinnen aus den Jugendmannschaften der Handballabteilung aktiv mit machen und so Brücken zwischen Sportlern mit und ohne Handicap gebaut werden. Wer jetzt erwartet, hier wird ein spezielles Training gefahren, wird überrascht. Das Training unterscheidet sich weder in den Aufgaben noch in der Intensität von einem Handballtraining, wie es sonst durchgeführt wird. In den knapp 90 Minuten Training wird sich professionell aufgewärmt, dann gibt es aktuell Pass- und Wurfübungen und es wird schon an der Struktur eines Handballspiels und seiner Abläufe gearbeitet. Wie toll die Sportler:innen diese Übungen umsetzen und auch komplexe Abläufe schnell erfassen und mit Begeisterung mitmachen, ist dabei phänomenal. Das sich dabei die Spieler:innen mit und ohne Handicap gegenseitig anfeuern, unterstützen und auch mal Tipps geben, hilft extrem und hat auch schon nach kurzer Zeit eine Gemeinschaft geschaffen.
So steht schon fest, dass es bei den vier Einheiten nicht bleibt. In den Sommerferien wird montags von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr trainiert und auch nach den Ferien wird es dieses Angebot weitergeben, die passende Sporthalle und der Tag werden gerade noch gesucht.
Neue Spieler:innen sind jederzeit herzlich willkommen. Auch die Geschwister können gerne mittrainieren. Wer vorher noch Fragen hat, kann sich gerne bei Thomas Floethe melden. Er ist unter tfloethe@scbayer05.de oder 02151- 444 6 3340 zu erreichen.

U23-DM in Göttingen
Anna Keyserlingk holt Bronze und löst EM-Ticket
Drei Athlet:innen des SC Bayer reisten nach Göttingen zu den Deutschen Meisterschaften der U23. Dort geht es nicht nur um Titel und Platzierungen, sondern auch um die U23-EM-Tickets für Espoo (Finnland). Die ersten drei jeder Disziplin mit Normerfüllung werden vom Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) nominiert.
Eins der begehrten Tickets für die vom 13. bis 16. Juli terminierten Europameisterschaften hat sich Dreispringerin Anna Keyserlingk (Foto) gesichert. In einem sehr spannenden und hochklassigen Wettbewerb wurde sie mit 13,44 m Dritte. Damit hat sie das Minimalziel erreicht, war aber mit ihrer Leistung und somit auch mit dem Rang gar nicht zufrieden. Mit 13,73 m als Jahresbeste nach Göttingen angereist, kam die Hülserin technisch nie richtig gut in den Wettbewerb und musste Aliena Juliette Heinzmann aus Eppingen, die mit 13,76 m von Anna auch noch den ersten Platz in der DLV-U23-Bestenliste übernahm, und der Berlinerin Caroline Joyeux mit 13,60 m den Vortritt lassen. Vierte wurde Sarah-Michelle Kudla (Berlin), die mit 13,30 m ebenfalls die EM-Norm erfüllte, aber als Vierte nicht mit nach Espoo reisen wird.
Die zweite Uerdingerin, Hammerwerferin Nele Frisch, die noch der U20-Klasse angehört, absolvierte einen guten Wettkampf und wurde mit 56,78 m Fünfte. Der Saisonhöhepunkt kommt für die 18-Jährige noch bei der U20-DM in Rostock in drei Wochen, wo sie noch einmal die U20-EM-Norm (58,50 m) angreifen wird.
Der Dritte im Bunde war Kai Muty über 800 m, der im Vorlauf in 1:56,55 min keine Chance auf das Finale hatte. Für ihn war allerdings die Teilnahme nach langer Verletzungspause schon ein Erfolg.

Vorschau U23-DM in Göttingen
Zwei Wochen vor den U23-Europameisterschaften wird in Göttingen bei den nationalen U23-Titelkämpfen darüber entschieden, wer eine gute Woche später in Espoo (Finnland) für Deutschland an den Start gehen wird. In jeder Disziplin werden bis zu drei Starter*innen nominiert, sofern sie die festgelegte Norm mindestens einmal übertroffen haben. Beste Chancen im Dreisprung der Juniorinnen dürfen Anna Keyserlingk eingeräumt werden. Die Vierte der letztjährigen U20-WM hat die Norm von 13,30 m bisher bei jedem ihrer drei Freiluftwettkämpfe klar übersprungen und führt mit 13,73 m die Deutsche U23-Bestenliste an. Doch ein Selbstläufer wird der Wettkampf deshalb noch lange nicht. Mit Aliena Heinzmann (Eppingen), Caroline Joyeux und Sarah Kudla (beide Berlin) sowie Nicola Kondziella (Wattenscheid) sind vier Konkurrentinnen der Hülserin auf den Fersen. Dazu kommt der durch den DLV festgelegte Modus, der bei Normerfüllung die ersten drei der U23-DM, ganz gleich, wer in der Bestenliste vorne steht, für die EM nominiert. Trainer Peter Quasten traut seinem Schützling einiges zu:“ Anna ist gut drauf und hat in der vorletzten Woche bewiesen, dass sie mit Druck umgehen kann, als beim Wettkampf in Essen die ersten beiden Versuche ungültig waren. Zudem kann sie mit dem Selbstbewusstsein der Jahresbesten in den Wettkampf gehen“.
Hammerwerferin Nele Frisch (Foto), die noch der U20 angehört, nutzt die DM als weitere Chance, die Norm (58,50 m) für die U20-WM in Jerusalem (Israel) anzugreifen. Hierzu fehlt ihr mit bisher geworfenen 57,43 m noch ein guter Meter. Dritter Uerdinger DM-Starter ist Kai Muty. Der 800 m Läufer hatte viel mit Verletzungen zu kämpfen, konnte aber überraschend trotz Trainingsrückstandes mit 1:53,07 min die DM-Norm unterbieten.
Internetseite mit Livestream und Ergebnissen
Foto von Dirk Gantenberg

Kickoffveranstaltung zur Wanderbaderöffnung beim Aktionstag des Sports
(AM) Im Rahmen des 650-jährigen Jubiläums der Stadt Krefeld fand am Sonntag, 25.06.2023 zur Eröffnung des Wanderbads vor historischer Kulisse der Burg Linn ein Aktionstag des Sports statt. Mehrere Vereine gestalteten ein abwechslungsreiches Vorführ- und Mitmachprogramm. Wir Kanuten waren mit dabei. Im Becken wurde die Eskimorolle präsentiert, verschiedene Paddeltechniken vorgeführt und zum Mitmachen eingeladen, während dies von der Bühne aus in Interviewform kommentiert wurde. Am Infostand in unserem Shelter hatten Besucher den ganzen Tag über die Chance sich zu informieren.
Vielen Dank an alle Besucher, Helfer und Eltern, die über den Tag und teils noch beim Abbau unterstützt haben.
Ein besonders großes Dankeschön möchte ich an das gestrige Team richten: Unseren Jugendwart Chrisian F, die Trainer Linus und Mark, sowie die Nachwuchsslalomfahrer Wilhelm, Anna und Leona!
Durch euren Einsatz konnten wir uns als Kanuabteilung des SC Bayer 05 Uerdingen gut präsentieren. Die Veranstaltung hat in der lokalen Presse große Beachtung gefunden und wir sind auch bildlich gut vertreten.
Danke, das ihr bei der Hitze so viele Stunden ausgehalten habt. Ich selber war nach der langen Zeit in der Hitze am Abend ganz schön platt.

Meisterschaftssaison 2022/2023 mit Glanz abgeschlossen
Zum Saisonabschluss nahmen die Dolphins Cheerleader des SC Bayer 05 Uerdingen e.V. an der Elite Cheerleading Championship teil, die jährlich am Pfingstwochenende im Moviepark in Bottrop ausgetragen wird.
Zehn Dolphins Teams mit insgesamt 250 Athlet*innen sowie vier Partnerstunt-Paare nahmen an den dreitägigen Wettkämpfen teil. Neben dem Ziel für alle Teams eine fehlerfreie und mitreißende Performance zu präsentieren, kämpften die Level 6 und 7 Teams (Dolphins Coed, Dolphins Allstars und Dolphins Lady 5) außerdem um eine erneute Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2024.
Beide Peewee Teams, Foxy Dolphins und Little Dolphins, zeigten beeindruckende, fehlerfreie Performances und konnten sich in ihrer jeweiligen Kategorie den Vizetitel sowie den Bronzetitel erkämpfen.
Auch unsere Juniorteams präsentierten sich solide in stark besetzten Startfeldern. Die Loony Dolphins präsentierten im höchsten Junior Level 6 eine leistungsstarke Performance und sicherten sich erneut den Elite Titel.
Im Senior Level 4 konnte das neue Dolphins Team „Dolphins Fever“ insgesamt acht Teams hinter sich lassen und belegte den 24. Platz. Das Mixteam Dolphins Smoed zeigte in der ebenso stark besetzten Kategorie im Coed Level 4 eine starke Performance und verfehlte nur knapp den das Treppchen. Das Dolphins Lady 5, welches in diesem Jahr zum ersten Mal an den Cheerleading Worlds 2023 in Florida teilgenommen hat, konnte sich mit dem Vizetitel auch eine erneute Qualifikation zur WM 2024 sichern. Die Dolphins Allstars können sich durch ihre Performance am Finaltag gemeinsam mit der Konkurrenz aus Leverkusen nun Elite Champion nennen. Damit setzten die Allstars einen neuen Meilenstein und bringen den Titel zum zehnten Mal in Folge mit erneuter WM-Qualifikation nach Krefeld. Nicht ganz so souverän präsentierte sich das Dolphins Coed: in der Vorqualifikation noch auf dem ersten Platz, schlichen sich am Folgetag mehrere Fehler in die Performance. Am Ende reichte es dennoch zu einem Podestplatz sowie der Qualifikation für die WM 2024. Sehr stark präsentierten sich acht Athlet*innen in der Partnerstunt Kategorie, die in einem Startfeld von 17 Stuntpaaren den Champion Titel, einen Treppchenplatz sowie zwei weitere Top Ten Plätze erzielten.
Alle Dolphins befinden sich ab heute in ihrer verdienten Sommerpause, um sich für die Saison 2023/2024 zu regenerieren. Der erste Wettkampf der neuen Saison findet mit der Landesmeisterschaft NRW Anfang Dezember statt.
Die Ergebnisse im Überblick:
| Foxy Dolphins 2. Platz Little Dolphins 3. Platz Laudable Dolphins 6. Platz Luminous Dolphins 4. Platz Loony Dolphins 1. Platz | Dolphins Fever 24. Platz Dolphins Smoed 4. Platz Dolphins Lady 5 2. Platz Dolphins Allstars 1. Platz Dolphins Coed 3. Platz | Dolphins Lisa&Roman 1. Platz Dolphins Jutta&Johannes 3. Platz Dolphins Laura&Alex 4. Platz |

DLV Junioren-Gala und weitere Wettkämpfe
Gute Leistungen gab es für die drei Uerdinger Athlet*innen bei der international besetzten DLV Junioren-Gala in Mannheim, einem der wichtigen Qualifikationswettkämpfe für die U20-Europameisterschaften in Jerusalem/Israel. 800 m Läuferin Hannah Odendahl (Foto) unterbot in 2:07,01 min bereits zum dritten Mal die EM-Norm (2:07,80 min) und hat sich also ein hohes stabiles Niveau erarbeitet. Das Ticket für Jerusalem konnte sie allerdings noch nicht lösen. Das ergatterte die Dortmunderin Karolina Mia Haas, die in 2:06,04 min beste Deutsche wurde. Als das Tempo von der siegenden Tunesierin Salma Bejia 200 m vor dem Ziel angezogen wurde, musste Hannah ein wenig abreißen lassen, so dass es am Ende Platz drei wurde. Einen guten vierten Platz belegte Hammerwerferin Nele Frisch als drittbeste Deutsche mit 56,37 m. Nach abgeschlossenem Abitur hat sie wieder mehr Zeit zum Training. Ihr Coach Helmut Penert sieht daher in Hinblick auf die U20-DM in vier Wochen in Rostock noch Steigerungspotential bei der 18-Jährigen. Seine persönliche Bestzeit über 400 m Hürden konnte Felix Weidenhaupt auf 54,21 s verbessern. Ergebnisse
Bei Wettkämpfen in Köln, Rhede und Düsseldorf starteten viele andere SC Bayer Leichtathlet*innen, die einige Siege erzielen konnten: Marta Kersken gewann beim Kölner Meeting über 100 m der W15 in der Bestzeit von 12,66 s, Thomas Neumann beim Hammerwurfwettkampf in Rhede in der Altersklasse M50 mit 51,83 m, Sarah Rinsch (200 m Frauen in 26,89 s) und die Geschwister Ritte im Stabhochsprung bei den 75. Wilhelm-Unger-Spielen in Düsseldorf (Theresa in der W14 mit 2,80 m, Matthias in der M12 mit 2,40 m). Ergebnisse: Köln / Düsseldorf / Rhede Hammerwurf / Rhede Internationales Meeting
Foto von Dirk Gantenberg

Breitensportler trotzen dem Wetter
Regen, Regen, Regen – der einzige Tag, an dem das Wetter völlig verrückt spielt und wir feiern den 30. Geburtstag der Breitensportabteilung.
Die meisten eingeladenen Gäste kamen trotzdem und konnten das leckere Essen des Beachclubs und die große Auswahl an Getränken genießen.
In drei Jahren – zum 33. – starten wir einen neuen Versuch – dann hoffentlich bei Sonnenschein und etwas mehr Wärme.

Sportliche Unterstützung: 3.500 Euro für die Sporttherapie
Die Dolphins Cheerleader des SC Bayer 05 Uerdingen e.V. unterstützen das Netzwerk ActiveOncoKids im Rahmen der Sporttherapie an der Kinderklinik in Essen mit einer Spende in Höhe von 3.500 Euro.
Essen, 13.06.2023 – Mit einer großzügigen Spende von 3.500 Euro unterstützen die Dolphins Cheerleader die Sporttherapie an der Kinderklinik des Universitätsklinikums Essen. Das Geld stammt aus einer Charityaktion, bei der das Team seine Pokale versteigerte.
Das Ziel war klar: Die Dolphins Cheerleader wollten mit dem Erlös der Versteigerung ihrer Pokale konkrete Hilfe für krebskranke Kinder leisten. „Unsere Gründerin und langjährige Freundin Oxana Prokoptschuk ist 2021 an Krebs verstorben. Daher war es uns ein großes Anliegen in ihrem Gedenken sportliche Therapieangebote für krebskranke Menschen zu unterstützen“, so Michaela Dressler, Abteilungsleiterin Dolphins Cheer, Dance & Akrobatik.
„Sport und Bewegung haben nachgewiesene positive Effekte auf den Therapieverlauf von krebskranken Kindern. Sie stärken einerseits die psychische Gesundheit, aber auch die körperliche Leistungsfähigkeit der kleinen Patient*innen“, erklärt Gabriele Gauß, Sporttherapeutin am Universitätsklinikum Essen und Koordinatorin des Netzwerk ActiveOncoKids. „Außerdem haben Kinder viel Freude an Sport und Bewegung und auch im Krankenhaus ein Recht darauf. Die Sporttherapie schafft ihnen im Klinikalltag die Möglichkeit einmal nicht nur Patient*in, sondern auch aktives Kind zu sein.“
Bei der Stiftung Universitätsmedizin Essen ist die Sporttherapie fester Bestandteil der satzungsgemäßen Arbeit. „Wir haben das Ziel, Angebote zu ermöglichen, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen“, erklärt Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin. „Diese Angebote können nur durch Spenden finanziert werden. Daher danke ich den Dolphins Cheerleadern sehr herzlich für die großzügige Unterstützung.“
Pressekontakt:
Laura Rademacher
Kommunikation und Projektmanagement
Stiftung Universtitätsmedizin
Tel.: 0201-723-3646
E-Mail: laura.rademacher@uk-essen.de
Über die Stiftung Universitätsmedizin
Gemeinsam Gesundheit fördern – Unter diesem Leitgedanken realisiert die Stiftung Universitätsmedizin wichtige Förderprojekte und wegweisende Ideen auf dem Gebiet der Universitätsmedizin, um innovative Forschung und Lehre sowie eine über die reine medizinische Grundversorgung hinausgehende Krankenversorgung sicherzustellen. Durch ihre langjährige Erfahrung und Expertise ist sie als Impulsgeber im Gesundheitswesen etabliert und anerkannt. Zu den von ihr geförderten Projekten gehören gleichermaßen Versorgungsangebote wie die Musik- und Kunsttherapie, Einsätze von Therapiehunden, wie innovative Forschungsprojekte von der Krebs-, über die Demenz- bis hin zur Frühgeborenenforschung. Durch die Vergabe von Stipendien trägt die Stiftung maßgeblichen Anteil daran, herausragende Ärzte für die Zukunft auszubilden. Ermöglicht werden können all diese Projekte jedoch nur mit der finanziellen Hilfe von UnterstützerInnen. Dazu gehören Privatpersonen und Unternehmen ebenso wie fördernde Institutionen.
Über die Universitätsmedizin Essen
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit 10.500 Beschäftigten und 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, Immunologie/Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.


