Cheerleading

Die Dolphins Cheerleader sind seit 2006 ein großer Bestandteil des Sportclub Krefeld 05 und haben sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Mit großem Engagement, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz prägen sie den Sport in Deutschland.
Cheerleading ist eine anspruchsvolle und vielseitige Sportart, die Elemente des Turnens, der Akrobatik und des Tanzens vereint. Neben Kraft, Körperspannung und Technik spielen vor allem auch Vertrauen und Zusammenhalt eine zentrale Rolle für den sportlichen Erfolg.
Mit 22 Teams im Aufbau- und Wettkampfbereich und rund 600 Mitgliedern bilden die Dolphins Cheerleader, die größte Cheerleading Abteilung Deutschlands. Sie bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen optimale Trainingsbedingungen - vom Einstieg bis zum leistungsorientierten Wettkampfsport.

Die Dolphins Cheerleader
Die Dolphins Cheerleader sind seit 2006 ein großer Bestandteil des Sportclub Krefeld 05 und haben sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Mit großem Engagement, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz prägen sie den Sport in Deutschland.
Cheerleading ist eine anspruchsvolle und vielseitige Sportart, die Elemente des Turnens, der Akrobatik und des Tanzens vereint. Neben Kraft, Körperspannung und Technik spielen vor allem auch Vertrauen und Zusammenhalt eine zentrale Rolle für den sportlichen Erfolg.
Mit 22 Teams im Aufbau- und Wettkampfbereich und rund 600 Mitgliedern bilden die Dolphins Cheerleader, die größte Cheerleading Abteilung Deutschlands. Sie bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen optimale Trainingsbedingungen - vom Einstieg bis zum leistungsorientierten Wettkampfsport.
Neues vom Cheerleading

Regionalmeisterschaft West im Cheersport
Am Samstag findet die Regionalmeisterschaft West im Cheersport statt. Dabei geht es nicht nur um Titel, sondern auch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Die Cheerleader des Sportclub Krefeld zeigen sich nach guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft bestens vorbereitet für die Meisterschaft am Nürburgring.
Allen voran wollen die Topteams im Seniorenbereich ein Ausrufezeichen auf dem Weg zu den nationalen Titelkämpfen setzen. Während die Dolphins Allstars (Allgirl Premier) nach ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft mit einer Portion Selbstvertrauen antreten können, wird das Dolphins Coed (Coed Premier) ihr Debüt in dieser Saison geben. Sie konnten die LM aufgrund einer Wildcard auslassen.
Die weiteren Seniorenteams Dolphins Lady 5 (Allgirl Elite), Dolphins Smoed (Coed Elite) und Dolphins Fever (Allgirl Median) gehen mit gemischter Ausgangslage in den Wettbewerb. Während das Smoed als einziger qualifizierter Starter als Sieger feststeht, sehen sich Lady 5 und Fever starker Konkurrenz ausgesetzt.
Der Jugend- und Juniorenbereich steht beim Sportclub Krefeld traditionell besonders im Fokus. Erstmals ins Wettkampfgeschehen greifen die Loony Dolphins (Coed Elite) ein. „Wir erwarten einen spannenden Kampf gegen die starken Junior Wildcats aus Leverkusen.“, so Lisa Schumacher, Coach des höchsten Krefelder Nachwuchsteams. Während die Laudable Dolphins (Coed Advanced) als einziger Starter als Sieger feststehen, müssen sich die Luminous (Allgirl Advanced) und Lunatic Dolphins (Youth Intermediate) gegen zahlreiche Konkurrenz aus NRW und den anliegenden Bundesländern durchsetzen.
Die größten Teilnehmerfelder werden traditionell im Kinderbereich erwartet. So geht es für die Foxy (Primary Beginner) und Tiny Dolphins (Primary Novice) vor allem darum eine saubere Routine auf die Matte zu bringen.
„Das Ergebnis wird von letztem Jahr mit 8 Titeln zu toppen wird sicherlich schwer, aber nach der Landesmeisterschaft sind wir guter Hoffnung in ähnliche Regionen vorstoßen zu können.“, sagt Chantal Filipiak, sportliche Leiterin der Dolphins.
Einen Tag nach den Regionalmeisterschaften finden am Nürburgring die STAGE-Wettkämpfe statt. Neben den drei Basic-Teams, die in den Altersklassen Primary, Youth und Seniors an den Start gehen, nimmt erstmals auch das Inklusionsteam „Shining Dolphins“ teil. Das Team hat sich in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich etabliert und feiert bei diesem Event sein Wettkampfdebüt.
Foto: Tom Lorenz

Dolphins wollen erfolgreich in Saison starten
Traditionell beginnt die Cheersportserie mit den Landesmeisterschaften. Am Wochenende wollen die erfolgsverwöhnten Cheerleader des Sportclub Krefeld in Bonn erneut den Grundstein für die Saison legen.
10 Teams werden die Krefelder an beiden Meisterschaftstagen ins Rennen schicken. Dabei geht es nicht nur um die Titel auf Landesebene, sondern auch um die Qualifikation zu den Regionalmeisterschaften, die Im Januar am Nürburgring stattfinden werden. „Bei den 10 startenden Teams, sollten mindestens 5 Landesmeister herauskommen“, sagt sportlichere Leiterin Chantal Filipiak selbstbewusst.
Hauptaugenmerk wird einmal mal auf den Dolphins Allstars (Allgirl Level 7) liegen, die Filipiak zusammen mit den Coaches Lymore, Schumacher und Leder trainiert. Die im letzten Jahr ausgerufene „New Era“, wird unter anderem mit Verstärkungen im Turnbereich durch Laura Hitzler und Stella McLean konsequent fortgesetzt.
Auch die Perspektivteams im Seniorenbereich, Dolphins Lady 5 (Allgirl Level 5), Smoed (Coed Level 5) und Fever (Allgirl Level 3) müssen direkt abliefern. Während sich die ersten beiden zusätzlich auf die Weltmeisterschaften im April 2026 vorbereiten, hat Dolphins Fever aktuell mit Verletzungssorgen zu kämpfen und muss auf Schützenhilfe aus anderen Teams hoffen.
Loony Dolphins und Dolphins Coed dürfen aussetzen
Mit einer Wildcard ausgestattet gehen das höchste Nachwuchsteam (Loony Dolphins) und das Dolphins Coed (Coed Level 7) in die Saison. Durch die große Anzahl der Nationalmannschaftsathleten aus diesen Teams, dürfen sie ihre Saison erst bei der Regionalmeisterschaft beginnen.
Gewohnt spannend wird es in den Kinder- und Jugendkategorien. Große Teilnehmerfelder lassen enge Entscheidungen erwarten. Beide Jugendteams, Lunatic und Laudable Dolphins, starten erstmals im höheren Level. Der Sportclub ist allen Kategorien von Level 0 bis Level 4 vertreten.
Foto: Florian Grunow

E-motion – Tanz trifft Gefühl
Am 28. November 2025 lädt die Tanzabteilung des Sportclub Krefeld 1905 e. V. zur Veranstaltung „E-motion – Tanz trifft Gefühl“ in die Kulturfabrik Krefeld ein.
Das Tanzstudio besteht aus ukrainischen Kindern, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten. In Krefeld haben sie jedoch nicht nur eine neue Heimat, sondern auch eine Bühne für ihre Leidenschaft gefunden. Seit über eineinhalb Jahren trainieren fünf Gruppen mit Hingabe, um mit künstlerischen und Showtanz-Choreographien Lebensfreude, Hoffnung und tänzerische Ausdruckskraft zu vermitteln.
„Spüren Sie unsere Liebe in jeder Bewegung, lassen Sie sich von Glück, Leidenschaft und dem mitreißenden Rhythmus des Tanzes erfüllen.“, sagt die künstlerischen Leitung Alona Lohvynenko. „Wir präsentieren ein vielseitiges Programm, das Herz und Körper gleichermaßen bewegt.“
Datum: Freitag, 28. November 2025
Einlass: ab 17:00 Uhr
Programmbeginn: 18:00 Uhr
Saal: vollbestuhlt
Tickets: Kulturfabrik, 17,50 €

How to be a Dolphin
Wie Charly Wahl die Qualität im Cheerleading steigern will
Wenn sich die Sommerferien langsam dem Ende neigen, kehrt auch im Covestro Sportpark der Alltag wieder zurück. Im Falle der Dolphins Cheerleader beginnen rund 500 Sportler/innen ihre neue Saison. Vorausgegangen ist ein TryOut (dt. „Auswahltraining“) mit über 800 Bewerbungen. Was für viele Sportlerinnen und Sportler ein nervenaufreibender Tag ist, bedeutet für Charly Wahl Organisation, Verantwortung und Leidenschaft. Seit Jahren prägt sie die Tryouts des Vereins und hat in diesem Jahr ein völlig neues Konzept entwickelt. Im Gespräch verrät sie, wie es dazu kam, warum Tryouts mehr sind als eine Sichtung und wovon sie für die Zukunft träumt.
„Eigentlich wollte ich nur noch ein, zwei Jahre als Sportlerin aktiv sein“, erzählt Charly mit einem Lächeln. Doch dann kam die Frage: „Willst du nicht coachen?“ Aus dieser Gelegenheit wurde eine Leidenschaft. „Ich organisiere gerne Dinge, die andere vielleicht nicht organisieren würden. Das hat mir schon immer Spaß gemacht“, sagt sie. Was als Unterstützung begann, entwickelte sich zu einer festen Aufgabe: die Organisation der Tryouts. „Ich glaube, mittlerweile ist es normal geworden, dass ich es mache – einfach, weil ich es jetzt schon seit mehreren Jahren übernehme“, erklärt sie. Aber selbstverständlich ist es für sie nicht: „Mir ist wichtig, dass ich die sportliche Leitung mit einbeziehe und niemanden übergehe. Das ist für mich Teamarbeit.“ In diesem Jahr hat Charly vieles anders gemacht. „Ich habe mir angesehen, wie Tryouts in den USA ablaufen, und daraus haben wir ein völlig neues Bewertungssystem entwickelt.“ Dazu gehört ein detailliertes Bewertungsblatt und neue Strukturen. Denn in diesem Jahr müssen sich erstmals auch Sportler/innen, die bereits in der letzten Saison bei den Dolphins waren, neu bewerben. Der Grund ist denkbar einfach: „Durch die steigende Zahl der externen Anmeldungen sind die Chancen für unsere eigenen Sportler gesunken. Man hatte die Externen vom TryOut ‚frisch im Kopf‘ und der eigene Nachwuchs konnte sich gar nicht zeigen“.
„Normalerweise hatten wir nach der Meisterschaft immer ein kleines Sommerloch. Aber jetzt? Unsere Athleten haben bis zum Tryout richtig Gas gegeben, weil sie zeigen wollten, was sie können“, erzählt sie begeistert. An einem Samstag über 800 Sporter/innen zu sichten ist auch für die Dolphins keine leichte Aufgabe. So werden die Bewerber in verschiedene Zeitslots über den Tag verteilt und durchlaufen in kleinen Gruppen Stationen wie Tumbling, Jumps und Stunts. Stets begleitet von einem Coach mit einem Bewertungsbogen. Sie notieren, was sie sehen – nicht nur Technik, sondern auch Körperspannung, Haltung, Ausstrahlung.
„Wir wollen die Sportler nicht stressen, sondern sehen, was sie können“, sagt Charly. „Es ist ein Training, kein Casting. Jeder soll sich wohlfühlen.“ Trotzdem liegt Spannung in der Luft. Jeder weiß: diese Leistung entscheidet mit, in welchem Team er im kommenden Jahr steht. Dazu gehört auch, dass Sportler vorab ein Formular ausfüllen: Wo sehen sie sich selbst? Was können sie bereits? In welchem Team würden sie gerne starten? „Das heißt nicht, dass wir diesen Wunsch erfüllen können – aber es gibt uns ein Bild.“ Doch die Arbeit endet nicht mit dem TryOut. Der eigentliche Marathon folgt am nächsten Tag. Alle Sichtungen müssen ausgewertet werden und Teams gemeinsam mit den jeweiligen Trainern zusammengestellt werden. „Ich denke, dass wir morgen auch nochmal rund acht Stunden zusammensitzen werden“, erklärt Charly.
Danach sei aber erstmal Urlaub angesagt. Da stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Warum: „Ich finde es einfach schön, wie diese Abteilung gewachsen ist. Das motiviert mich immer wieder“, sagt Charly. Und auch wenn die Organisation mit viel Arbeit, Stress und langen Tagen verbunden ist – für sie überwiegt am Ende immer das Positive: „Am Ende der Saison weiß ich genau, wofür ich das alles mache – wenn ich sehe, wie glücklich unsere Sportler sind.“ Es geht ihr um mehr als nur um den eigenen Verein. „Ich möchte das Cheerleading mehr in die Öffentlichkeit bringen und dafür sorgen, dass es größer wird. Hier in Krefeld wissen viele inzwischen, was wir machen, aber es kann auch bundesweit noch viel größer werden. Vielleicht können wir sogar ein Vorbild für andere Vereine sein.“ Und der Andrang zeigt, dass der Weg stimmt: „Der Ansturm ist so groß, dass wir gar nicht alle aufnehmen können – und das zeigt, wie sehr dieser Sport wächst.“
Doch warum zieht die Randsportart Cheerleading so viele an? Charly beschreibt es als einen Sport, in dem man unersetzlich wird: „Fehlt eine Person, kannst du vieles nicht mehr machen.“ In einer Stuntgruppe aus vier Athleten zählt jeder – und alle wissen, dass ihre Anwesenheit entscheidend ist. Diese enge Abhängigkeit schweißt zusammen, erklärt sie: „Man findet in diesem Sport Freunde fürs Leben und das meine ich wirklich ernst.“ Bei den Dolphins spricht man deshalb nicht nur von einem Team, sondern von einer „Dolphins Familie“, in der auch Ehemalige lange verbunden bleiben.
Und was wünscht sich Charly für die Zukunft? „Ich hoffe, dass alle Teams gut aufgestellt sind und die Coaches stolz auf ihre Sportler sein können. Und langfristig möchte ich, dass die Dolphins international noch mehr wahrgenommen werden. Dass wir bei der Europameisterschaft antreten und die anderen sagen: ‚Ah, die Dolphins – jetzt wird es schwer für uns!‘“
Und die Tryouts im nächsten Jahr? „Mal sehen“, sagt Charly und lacht. „Ich warte das Feedback ab. Vielleicht müssen wir was anpassen, vielleicht nicht. Aber ich will, dass die Motivation so hoch bleibt wie in diesem Jahr.“
Foto: Charly Wahl koordiniert das Auswahltraining der Dolphins (Foto: Sportclub Krefeld / Reimann)
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