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Kanu



Neues aus der Kanu-Abteilung

Ein Kanufahrer wendet vor einer niedrigen Brücke
Kanu 13.06.2023

Erftslalom der Kanugemeinschaft Erft 2023

Am 13. und 14.5.2023 waren wir als Kanuabteilung wieder Mitausrichter des Wettkampfes in Neuss. Traditionell bauten wir unsere berühmten "Wertungsstellenhäuschen" an der Strecke auf. Weiterhin standen wir viele Stunden am Grill. Dort gab es erstmalig sogar vegetarische Würstchen. Mit vielen Händen halfen wir beim Auf- und Abbau von Zelten, Leitungen und Geräten. Josch führte als Sprecher wieder launig durch das Programm und der Sportwart saß im Startbereich an der Lichtschranke.
Sportlich waren wir mit neun Startern des Slalomteams dabei.
Zuerst kämpften sich unsere Jüngsten durch den recht hohen Pegel der Erft. Nach viel Regen in den Vortagen war die "Hausstrecke" schnell, flach und erforderte viel Kraft.
In der Klasse U12 ging Anna Pieperhoff an den Start und kämpfte sich gegen die Strömung auf Platz neun.   
Dann war Gero Battenberg als U16 Fahrer auf der Strecke. Mit dem Rückenwind der gelungenen Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft landete er auf Rang 14. Wilhelm Karp kam kurz danach als 16ter in Ziel.
Es folgten Magnus Wengeler und Philipp Röttger im Rennen der U18. Die Plätze 13 und elf wurden eingefahren.
Im hochklassig besetzten Rennen der Leistungsklasse waren wir mit Kai Renner, Linus Woller und Luc Battenberg vertreten. Sie durchquerten auf Position 17, 19 und 21 die Lichtschranke im Ziel.
Neben seinem Job als Sprecher, Mannschaftsführer und Auf- und Abbauhelfer sowie Kontrolleur der Toilettenanlage, war Josch auch selbst noch in verschiedenen Booten unterwegs. Im 1er Kajak reichte es nur für Platz 14. Aber im 2er Canadier mit Karsten Kaup als Antrieb ging es direkt auf Platz drei. Im Manschaftsrennen C2 sogar Platz eins. Bei aber überschaubarer Konkurrenz.
Mit dem Abbau der bekannten "Wertungsstellenhäuschen" endete ein anstrengendes, aber spaßiges Wochenende.

Ein Kanu und die Spitze eines gelben Kanus auf einem Fluss
Kanu 22.05.2023

Die Idylle am Rande des Ruhrgebiets!

Die ausgeschriebene Wandertour führte uns auf die Lippe von Dorsten nach Krudenburg (ca. 23 km).   Am Sonntagmorgen um 8:30Uhr trafen sich Uta, Wolfgang, Christian, Andrè, Dieter und Elke bei schönstem Wetter am Bootshaus.Wir brauchten diesmal nur den Bus. Stefan und Alice stießen erst in Krudenburg zu uns, sodass ein Auto zum Umsetzen vor Ort stand.

Die Boote waren schnell aufgeladen da jeder mit anpackte. Nach einer ca. einstündigen Fahrt kamen wir am Einstieg in Dorsten an. Wir mussten feststellen, dass diese Bezirksfahrt aufgrund des schönen Wetters viele Kanuten/innen ins Freie lockte. Es war ein reges Treiben vor Ort. Wir luden die Boote ab und während Christan den Bus zum Ziel nach Krudenburg fuhr schauten wir uns den Einstieg an. Dann trugen wir die Boote über eine steile Treppe bis zur Lippebrücke (Hervest) runter. Der Wasserstand war recht hoch und wir entschlossen uns vor der Brücke mit der Strömung einzusteigen. Gegen 12 Uhr kamen Christian, Stefan und Alice. Die Zeit hatten wir damit verbracht den anderen Kanuten/innen beim Einstieg zuzuschauen und natürlich vom Ufer nur die besten Ratschläge zu geben. Das Einsetzen erfolgte ohne großen Zwischenfall. Das Wetter war schön und lud ein, Natur und Landschaft zu genießen.

Die Lippe ist sehr abwechslungsreich, kleinere Stromschwellen lassen den Adrenalinspiegel etwas steigen. Die Lippeauen laden dazu ein weit ab von Allem sich von der Natur verzaubern zu lassen - die totale Entspannung. Die Laune war gut und bei netten Gesprächen verging die Fahrt mit einer Fließgeschwindigkeit von ca. sechs km/h recht flott.

In Krudenburg kamen wir entspannt an. Die Boote waren "relativ" schnell aufgeladen und es ging Richtung Heimat. Fazit: Rundum eine schöne Tour.

Ein großes Dankeschön an Wanderwart Christian, der den Bus fuhr und an Stefan für das Umsetzen.

Ahoi
E.Dwars

Ein Kanute kämpft mit der Strömung
Kanu 11.05.2023

Westdeutsche Meisterschaft Kanuslalom 2023

Am Wochenende vom 6. bis 7. Mai 2023 fanden in Hohenlimburg auf der Lenne die Westdeutschen Meisterschaften im Kanuslalom statt.

Die Sportgruppe reiste schon am Freitag an, um nochmal auf der Wildwasserstrecke zu trainieren.

Jetzt musste sich zeigen, ob das harte Wintertraining Früchte trug.

Trainer Josch Küsters ging in zwei Kategorien (K1 Ü50 und C2 Ü50) an den Start. Nach zwei durchwachsenen Läufen im K1 belegte er den zwölften Platz. Im C2 sah es besser aus, mit seinem Partner Carsten Kaup konnte er sich den zweiten Platz sichern.

Seine Sportler wollten es ihm nachmachen.

Bei den männl. U16 Fahrern starteten Wilhelm Karp und Gero Battenberg. Für beide Sportler war es das erste mal, dass sie eine solch schwere Strecke im Wettkampf befuhren.

Wilhelm schlug sich wacker auf der schwer gehängten Strecke. Er belegte nach zwei Läufen den 21. Platz von 23 Startern. Gero Battenberg konnte hier sein Können unter Beweis stellen und wurde 16.ter von 23 Startern. Dank dieser Platzierung sicherte er sich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die dieses Jahr in Markkleeberg statt findet.

Phillip Röttger (13.) und Magnus Wengeler (14.)starteten bei der männl. U18 im K1. Beide fuhren ein beherztes Rennen, aber es reichte dieses mal nicht ganz, um sich zu qualifizieren.

Spannend wurde es dann nochmal bei den Herren Leistungsklasse K1.

Bei den "Grossen" weht ein harter Wind. Das mussten unsere Fahrer Linus Woller, Luc Battenberg und Kai Renner feststellen. Für Linus und Luc lief es leider nicht ganz so gut, da Fehler in solch einem hochkarätigen Starterfeld gnadenlos bestraft werden. Luc (18.)verpasste die Quali leider knapp um zwei Plätze. Mit dem 21. Platz von 23 Startern konnte auch Linus nicht zufrieden sein.

Besser lief es für Kai Renner. Nach zwei fehlerfreien Läufen und guten Fahrzeiten sicherte er sich als 13.ter die Quali zur Deutschen Meisterschaft und die Startberechtigung zum Deutschland Cup.

Unser U18 Team Magnus Wengler, Phillip Röttger und Gero Battenberg belegte einen sehr guten sechsten Platz von zwölf Teams.

Für mich als Trainer war es ein sehr schönes und spannendes Wochenende, vor allem weil ich erkennen konnte, das unsere Jungen Fahrer im Winter große Fortschritte gemacht haben.

Ich freue mich schon auf die nächsten spannenden Wettkampfwochenenden.



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